Mit dem Edge Explore bringt Garmin eine Fahrrad Navigation speziell für Tourenradler. Einfache Bedienung und wenige Sport Funktionen für einen attraktiven Preis.

Eine Touren Navigation mit einfacher Bedienung.

Nicht noch ein Sport GPS Radcomputer, sondern eine einfach zu bedienende Navigation für Freizeitradler. Das ist das Ziel vom Garmin Edge Explore.

In diesem Review stelle ich dir die GPS Fahrradnavigation ausführlich vor und helfe dir bei deiner Fahrradnavi Kaufentscheidung.

Transparenzhinweis:
Das Testgerät wurde mir auf meine Anfrage hin kostenlos und ohne Auflagen von Garmin Deutschland zur Verfügung gestellt.

Im Testzeitraum war Firmware Version 2.10 aktuell.

Garmin Edge Explore Highlights

Was macht den Garmin Edge Explore so besonders?

  • Einfache Bedienung
  • Klasse Routen Navigation
  • Ordentliche Routenberechnung
  • Kostenlose Kartenupdates
  • Attraktiver Preis

Hardware vom Edge Explore

Das Gehäuse vom Edge Explore ist 105 x 55 x 22 mm groß. Hier siehst du ihn zwischen dem alten Edge 1000 und dem aktuellen Edge 1030 liegen.

Vergleich Edge 1000 - Edge Explore - Edge 1030
Vergleich Edge 1000 – Edge Explore – Edge 1030

Der Edge Explore wiegt (nachgewogene) 115 Gramm.

Garmin Edge Explore auf der Waage
Garmin Edge Explore auf der Waage

Im Inneren sind 16 GB Speicher für Karten, Strecken und Wegpunkte verbaut. Davon sind laut Windows Explorer noch 4,6 GB frei.
Mehr als genug für künftige Kartenupdates und jede Menge Strecken, Wegpunkte und aufgezeichnete Touren.
Auf die Möglichkeit, eine microSD Speicherkarte zu nutzen musst du verzichten.

Garmin Edge Explore Lieferumfang
Garmin Edge Explore Lieferumfang

Zum Lieferumfang gehören neben dem Edge zwei Halterungen mit unterschiedlich langen Gummibändern. Dazu noch eine Schlaufe als Zusatzsicherung für ängstliche Fahrer, ein microUSB Ladekabel und etwas (sinnloses) Pflicht-Papier, aber kein gedrucktes Handbuch.
Die Garmin Edge Explore Bedienungsanleitung kannst runterladen.

Beim Edge Explore gibt es nur das US-GPS für die Positionsbestimmung. Kein GLONASS und Galileo, was aber in der Praxis nicht schlimm ist.

Ebenfalls verzichten musst du (sicher aus Kostengründen) auf barometrischen Höhenmesser, elektronischen Kompass und Temperatursensor. Den Tempe Sensor (Praxistest) kannst du leider auch nicht koppeln.

Auch wenn Garmin nie GPS-Chipsatz oder Prozessor angiebt, beim Edge Explore spürt man sofort, dass er deutlich flotter reagiert. Besonders bemerkbar macht sich das beim zoomen und verschieben der Karte und bei der Streckenberechnung. Ob das an der CPU oder an den abgespeckten Funktionen liegt, kann ich nicht sagen.

Montage und Ersteinrichtung

Nach dem auspacken und aufladen habe ich den Edge Explore mit Garmin Express am Computer verbunden. Da gab es erst mal eine neue Cycling Map Europe Karte (2018.10), was rund 2 Stunden gedauert hat. Nicht der Download ist das Problem sondern die langsame Übertragung per USB.

Am Lenker kannst du mit den Gummibändern in der richtigen Länge die kompakte Halterung befestigen. Hält ganz ordentlich und du kannst den Edge noch etwas kippen, wenn dir der Winkel nicht passt.

Befestigung am Lenker mit der mitgelieferten Halterung
Befestigung am Lenker mit der mitgelieferten Halterung

Wenn dir die mitgelieferte Gummiring-Halterung nicht gefällt, kannst du von Garmin die Aero-Halterung kaufen oder, ganz edel, auf eine Alu-Halterung von K-Edge zurückgreifen. Schau dir dazu am besten den ausführlichen K-Edge Praxistest an.

K-Edge adjustable Stem Mount
K-Edge adjustable Stem Mount auf dem Vorbau

Display vom Garmin Edge Explore

Das Display ist 3 Zoll groß und löst mit 240 x 400 Pixel auf. Er liegt damit auf dem Niveau des alten Edge 1000 beziehungsweise Edge Explore 1000.

Die Ablesbarkeit ist sowohl bei Bewölkung als auch in der prallen Sonne, wie von Garmin gewohnt, exzellent.

Garmin Edge Explore Display in der prallen Sonne
Garmin Edge Explore Display in der prallen Sonne

Beim Helligkeitssensor für die Display-Beleuchtung hat Garmin leider gespart. So musst du die Helligkeit per Hand einstellen, was tendenziell zu hell ist. Im Prinzip kein Problem nur sinkt dadurch die Akkulaufzeit.

Garmin Edge Explore Akkulaufzeit

Der Garmin Edge Explore wird von einem fest eingebauten Akku mit Strom versorgt. Geladen wird über microUSB, welcher hinter einer Gummi Abdeckung auf der Rückseite versteckt ist.

MicroUSB Lade- und Datenanschluss
MicroUSB Lade- und Datenanschluss

Leider setzt sich bei Garmin die Unart mit dem fest verschweißten Gehäuse weiter durch.
Das Gehäuse ist nicht zu öffnen und so kann auch von versierten Bastlern kein Akku getauscht werden.

Wenn der Akku nach 2 bis 4 Jahren schwach wird, ist das ganze Gerät ein Fall für die Tonne.

Da die Kontakte wie beim Edge 1030 fehlen kann auch nicht per externem Garmin Akkupack nachgeholfen werden.

Laden während der Fahrt ist per Powerbank oder Nabendynamo möglich. Würde ich aber nicht machen, da das senkrecht nach unten hängende Kabel leicht rausgerüttelt werden kann und dabei die USB-Buchse ausleiert.

Aber wie lange hält der Akku vom Garmin Edge Explore?
Auf meinen Testfahrten bin ich mit voller Beleuchtung und gekoppelten Sensoren auf rund 6 Stunden gekommen.

Mit ausgeschalteter Beleuchtung und ohne Sensoren sind fast 13 Stunden drin.

In der normalen Praxis hat sich die Akkulaufzeit mit Beleuchtung um die 60%, meist mit aktiven Sensoren und gelegentlich verbundenem Telefon irgendwo zwischen 9 und 11 Stunden einpendeln.

Sensoren mit Edge Explore koppeln

Auch wenn es sich um eine Navigation für Freizeit- und Tourenradler handelt, musst du nicht ganz auf Fitness-Sensoren und anderes Zubehör verzichten.

Du kannst externe Geräte per ANT+ oder Bluetooth koppeln. Offiziell sagt Garmin zwar nichts zu BT Sensoren, ich habe aber erfolgreich ein Polar OH1 Puls-Armband gekoppelt.

Herzfrequenz Sensor mit Edge Explore koppeln
Herzfrequenz Sensor mit Edge Explore koppeln
  • Edge – Fernbedienung
  • Elektrorad
  • Herzfrequenz
  • Trittfrequenz
  • Licht
  • Radar
  • Geschwindigkeit /Trittfrequenz
  • Geschwindigkeit
  • Virb (Action Cam)

Beschränkungen gibt es also bei Leistungsmesser, elektronischen Schaltungen und dem Head-Up-Display Varia Vision.

Ich habe folgende Sensoren getestet:

  • Puls – Garmin Premium Brustgurt (ANT)
  • Puls – vivoactive HR (ANT)
  • Trittfrequenz – Wahoo RPM (ANT)
  • Puls – Polar OH1 (Bluetooth)
  • Puls – BerryKing (ANT)
Wahoo RPM Sensor Montage am Schuh
Wahoo Trittfrequenz Sensor mit Montage am Schuh lääst sich super mit Edge Explore koppeln

Connect IQ und Smartphone Verbindung

Neben den Sensoren kannst du den Edge Explore auch drahtlos mit deinem Smartphone verbinden.

Dann kannst du Benachrichtigungen zu Anrufen und Nachrichten auf das Edge Display bekommen, während das Smartphone gut geschützt verstaut ist.

Die Online Funktionen des Edge Explore
Die Online Funktionen des Edge Explore

Dazu brauchst du die kostenlose Garmin Connect Mobile App auf dem Smartphone.

Garmin Connect™
Garmin Connect™
Entwickler: Garmin
Preis: Kostenlos
Garmin Connect™
Garmin Connect™
Entwickler: Garmin
Preis: Kostenlos

Mit der App definierst du die Notfallkontakte für die Unfallbenachrichtigung, wie ich es im Unfall Ratgeber beschrieben habe.

Auch die Synchronisation mit dem Garmin Connect online Portal geht per App.

Was leider wieder fehlt ist die direkte Möglichkeit, GPX-Tracks per Bluetooth an den Edge Explore zu schicken. Warum ist Garmin bei dieser Funktion so stur und verschlossen? Ein einfaches Standard Bluetooth FTP Protokoll wäre die Lösung.

Im Bereich Garmin Connect IQ bietet der Edge Explore Apps, Datenfelder und Widgets.

Connect IQ App von komoot auf dem Edge Explore
Connect IQ App von komoot auf dem Edge Explore

Getestet habe ich folgende Connect IQ Elemente:

Edge Explore und eBikes

Der Edge Explore wird ja als besonders tauglich für eBikes beworben.

Bis jetzt hatte ich noch kein eBike mit dem geeigneten Shimano Antrieb zum testen zur Verfügung. Sobald ich ein Rad mit E7000 oder E6100 bekomme, werde ich das nachliefern.

Die Kopplung mit dem aktuellen Shimano E8000 Antrieb, wie ich es in diesem Ratgeber gezeigt habe, ist nicht möglich, da das unter Di2 Schaltung fällt und elektronische Schaltungen kannst du nicht mit dem Edge Explore koppeln.

Mit dem Standard ANT-Profil LEV (Elektrofahrrad) kannst du eBike und Edge Explore koppeln. Dann bekommst du aber weiterhin die alte Elektrofahrrad Ansicht. Ich habe das schon früher mal ausführlich bei einem Specialized Turbo Levo getestet.

Jetzt also mit dem Edge Explore. Wie erwartet wurde in der Liste der gefundenen Sensoren der Leistungsmesser einfach nicht angezeigt.

Zwei der drei Specialized Sensoren kannst du koppeln. Alte eBike Datenseite
Zwei der drei Specialized Sensoren kannst du koppeln. Alte eBike Datenseite

Bedienung vom Edge Explore

Einfache Bedienung stand bei den Entwicklern ganz oben auf der To-Do Liste.

Neben dem Power-Button auf der linken Seite gibt es noch zwei weitere Hardware-Tasten an der Unterseite vom Edge Explore: einmal die Rundenteaste und die Start / Stop Taste für die Aufzeichnung.

Die beiden Hardware-Tasten an der Unterkante vom Edge Explore
Die beiden Hardware-Tasten an der Unterkante vom Edge Explore
Garmin Edge Explore Startseite
Garmin Edge Explore Startseite

Die Startseite enthält nur 5 Buttons.

Mit dem großen Knopf oben geht es in die Aktivität.
Darunter zwei Buttons für die Navigation (Zieleingabe und Strecken) und ganz unten Einstellungen und Connect IQ Apps.

Bist du in einer Aktivität startest du mit der rechten Hardware Taste die Aufzeichnung.

In der Aktivität wechselst du die einzelnen Datenseiten mit einer waagerechten Wischbewegung.
Möglich sind maximal 2 Datenseiten, Karte, Höhenprofil, Kompass und Group Track.

Edge Explore Trainingsseiten: Karte, Höhe und Datenseite
Edge Explore Trainingsseiten: Karte, Höhe und Datenseite

Zurück zur Startseite kommst du per Doppeltipp und Tipp aufs Häuschen.

Eine Wischbewegung von oben nach unten öffnet die Statusseite mit vielen Infos und Abkürzungen zu Einstellungen, Sensoren und Telefon. Von dort erreichst du durch waagerechtes Wischen die Widgets, beispielsweise zur Steuerung.

Edge Explore Home-Taste, Statusseite und Steuerungs-Widget
Edge Explore Home-Taste, Statusseite und Steuerungs-Widget

Mit etwas Eingewöhnungszeit klappt die Bedienung vom Edge Explore ganz gut.

Navigation mit Edge Explore

Für die meisten wohl DIE entscheidende Funktion vom Garmin Edge Explore.

Für die Navigation werden Karten von ganz Europa mitgeliefert. Die werden wie von Garmin mittlerweile gewohnt zwei mal im Jahr ein kostenloses Update bekommen.

Der Start der Navigation gestaltet sich ganz einfach. Auf der Startseite wählst du entweder die Zieleingabe oder eine der Strecken.

Zur Zieleingabe kannst du die Adresse suchen – wie beim Auto. Sobald das Ergebnis eindeutig ist, bekommst du die Liste angezeigt.

Edge Explore Adresseingabe mit Auto-Vervollständigen
Edge Explore Adresseingabe mit Auto-Vervollständigen

Über Suchen kannst du POIs für die Navigation auswählen. Je nach Kategorie waren die Ergebnisse gut (U- und S-Bahn Stationen) bis miserabel (Restaurants).

Weitere Zieleingabe-Möglichkeiten sind:

  • Zurück zum Start
  • Karte durchsuchen
  • Favoriten = Wegpunkte
    Anlegen und die Verwaltung sind eine Katastrophe – total versteckt und umständlich
  • Kürzlich gefunden

Die besten Erfahrungen bei der Ziel-Navigation habe ich auf dem Tourenrad mit der Routen-Berechnungsmethode „Radf. versch. Unter.“ (was für ein doofer Name) gemacht.

Edge Explore Routing Einstellungen für interne Streckenberechnung
Edge Explore Routing Einstellungen für interne Streckenberechnung

Edge Explore – Track Navigation

Deutlich besser als die interne Routenberechnungen vom Edge Explore sind selbst geplante Strecken. Diese auf den Garmin übertragen und entspannt nachradeln.

Mit komoot oder GPSies planst du deine Tour schnell am Computer, Tablet oder Smartphone.
Die Planung am Computer zeige ich dir in diesem komoot Planungsvideo.

Wie kommt die geplante GPX-Datei auf den Garmin Edge Explore?

Dank komoot Connect IQ App kommt die Tour drahtlos auf den Edge Explore.
Mehr findest du im komoot Connect IQ App Review.

Geplante Strecke direkt von komoot importieren
Geplante Strecke direkt von komoot importieren

Die von mir vorgestellte gimport & gexport Connect IQ App ist noch nicht an den Edge Explore angepasst.

Ganz ohne App geht der Track Import beim Edge Explore auch per USB Kabel am Computer oder USB-OTG bei Android Smartphones.

Lege die GPX-Datei einfach in den Ordner /Garmin/NewFiles.

Die importierten Tracks findest du bei StreckenGespeicherte Strecken.

Gespeicherte Strecke aufrufen und Navigation starten
Gespeicherte Strecke aufrufen und Navigation starten

Tour auswählen und mit Los! startet die Routenführung genau entlang deiner Planung mit Abbiegehinweisen.

Edge Explore Navigation mit Abbiegehinweisen
Edge Explore Navigation mit Abbiegehinweisen

Verlässt du die geplante Strecke versucht der Edge dich zwar immer noch zu dem Punkt zurückzubringen, an dem du die Strecke verlassen hast. Ganz so schlimm wie beim Edge 1030 (siehe Navigation mit dem Edge 1030 Bericht) ist es aber bei meinen Touren nicht gewesen. Jetzt gibt er früher auf und sucht eine Alternative, um die geplante Strecke weiter vorne wieder zu treffen.

Strecke mit Edge Explore erfolgreich beendet
Strecke mit Edge Explore erfolgreich beendet

Round Trip Routing

Mit der Round Trip Routing Funktion, erreichbar über Strecken, bekommst du vom Garmin Vorschläge für spontane Radtouren.

Du wählst den Start, am besten deinen aktuellen Standort, die gewünschte Länge und eine Startrichtung.

RoundTripRouting auf dem Edge Explore
Round Trip Routing auf dem Edge Explore

Nach kurzer Berechnung bekommst du drei Vorschläge.

In der Stadt oder dicht besiedeltem Gebiet dauert die Berechnung lange und die Strecken sind nicht gut.

Draußen in der Natur bekommst du durchaus brauchbare Strecken und kannst so neue Gegenden entdecken.

Garmin Edge Explore Erfahrungen

Im Bereich vom Bordcomputer, vergleichbar mit dem Fahrrad Tacho fehlen die grafischen Datenfelder.
Gerade die grafische Höheninfo finde ich beim Edge 1030 genial. Vielleicht lässt sich hier was passendes per Garmin Connect IQ nachrüsten.

Wie schaut es beim Edge Explore mit Wandern aus?

Zu Fuß mit dem Edge Explore unterwegs
Zu Fuß mit dem Edge Explore unterwegs

Auch wenn ein Edge in erster Linie eine Fahrrad Navigation ist, gelegentliche Abstecher zu Fuß sind machbar.

Mit der Power Taste kannst du während der Aktivitätsaufzeichnung das Display sperren und so schnell mal in der Tasche verstauen, ohne dass sich gleich was selbst verstellt.

Wenn du Wander-Routen vom Edge berechnen lassen möchtest, musst du kurz in die ToureinstellungenRouting und den Routing-Modus auf „Zu Fuß“ umstellen.
Ich rate dir aber davon ab und empfehle auch Wandertouren vorher zu planen und als Strecke nachzulaufen.

Problem mit Routing Methode

Die Routing Methode in den Toureneinstellungen stellt sich ständig auf Rennrad zurück. Ist mir beim Sync mit Garmin Connect passiert oder wenn sich der Edge mit leerem Akku selbst ausgeschaltet hat. Manchmal hatte ich das Gefühl, es reicht ausschalten und neustarten, dass wieder Rennrad aktiv ist. Also besser immer mal nachsehen, wenn der Garmin wieder komische Strecken berechnet.
Aber was wäre ein neuer Garmin ohne Software Bugs

Stärken
  • (Track-) Navigation
  • Preis
  • schnelle und einfache Bedienung
  • kostenlose Karten – Updates
Schwächen
  • Akku fest eingebaut
  • geschlossenes Bluetooth
  • fehlender Helligkeitssensor

Edge Explore kaufen – ja oder nein?

Wenn es dir hauptsächlich um Navigation auf deiner Radtour geht bist du beim Garmin Edge Explore genau richtig.

Zu einem richtig attraktiven Preis bekommst du eine einfach zu bedienende Fahrrad-Navigation mit ganz wenigen Schwächen.

Alternativen zum Garmin Edge Explore

Sigma ROX 12 Sport

Bei der Routenberechnungen sehe ich den Sigma leicht vorne. Genau wie bei der Integration von komoot und GPSies. Beim Preis liegt der Garmin vorne.
Zum ausführlichen Sigma ROX 12.0 Sport Praxistest

Teasi One 3 eXtend

Teasi One 3 eXtend
Der Teasi kann nur beim Preis Punkten. Das Display ist zwar größer aber deutlich träger und schlechter ablesbar.
Zum ausführlichen Teasi One3 eXtend Praxistest

Praxistest Bewertung
GPS-Empfangsqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
Ausstattung
Verarbeitung
Preis

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16 Kommentare, sei der Nächste!

  1. Hallo Matthias, wie sieht es mit den gefahrenen Höhenmetern aus, werden diese nur mit GPS gemessen oder hat der Explore einen barometrischen Höhenmesser. Nur GPS wäre wg. der Genauigkeit sehr schlecht. Des Weiteren vermisse ich Angaben über einen Temperatursensor oder muss man einen externen koppeln.

    • Barometer und Temperatursensor habe ich nachgetragen. Sooo schlecht ist die Höhe nur mit GPS auch nicht. Kannst ja in einigen Tools (Strava, Garmin Connect) eine nachträgliche Höhenkorrektur aktivieren.

  2. Hallo Matthias,
    Tolle Seite! Hat mir schon sehr geholfen.
    Ich hab mir nun den neuen Garmin Edge Explore zugelegt. Ist mein erstes Gerät dieser Art und löst mein iPhone ab.
    Hatte bis dahin null Ahnung wie alles funktioniert. Die Testrunden hab ich mit komoot geplant und dann direkt übertragen. Funktioniert Super!
    Hab aber nun mal BaseCamp installiert und da wird mir nur die Globale Karte angezeigt. Unter meine Geräte steht nur GARMIN.
    Ich dachte ich könnte mit angeschlossenem Gerät auch die installierte Karte vom Garmin nutzen. Denkfehler?

    Gruß Olli

  3. Hallo Matthias,
    mir gefallen Deine Seite und die Qualität der Aussagen auch sehr gut.
    Ich möchte vom Oregon450 umsteigen, es hat Displayschäden. Das Edge explore gefällt mir sehr gut, weil ich als Touren- und MTB-Fahrer die Trainings- und Wettbewerbsoptionen der anderen Edge-Gerät nicht brauche. Da ich meist heruntergeladene und nachbearbeitete Tracks abseits der Straßen fahre, brauche ich eine klare Aussage zu den Punkten pro Track. Sind das tatsächlich nur 200 pro Track? Da müsste ich zukünftig sehr viel nachbearbeiten.
    Kannst Du beim Display einen Vergleich zum Oregon450 anstellen. Die techn. Daten bei Größe und Pixel sind ja gleich. Ist das Display des Explore besser?
    Vielen Dank, viele Grüße
    Thilo

    • Die 200 bezieht sich auf einzelne Wegpunkte also Favoriten. Bei Tracks konnte ich keine Grenze feststellen. Auch große Touren gingen. Dauert dann aber laaaange in der Berechnung. Also besser kürzere (~ 100km) Abschnitte.
      Das Display ist eine andere Welt. Oregon 450 hatte noch so ein mattes, matschiges, resistives Display. Jetzt ist das klar und reagiert fast so flott wie ein Smartphone.

  4. Hab gestern noch einmal ne 60 Kilometer MTB Tour mit dem Explore gemacht.
    Werd das Gerät jetzt auf jeden Fall behalten.
    Insgesamt waren wir 5 Stunden unterwegs und ich hatte zum Schluß noch 53% Akku.
    Was mich stört ist der fehlende Helligkeitssensor. In der Sonne ohne Beleuchtung ist die Lesbarkeit Top. Gehts in den Wald muss man per Hand die Beleuchtung einschalten. Grad bei wechselnden Lichtverhältnissen etwas nervig.
    Wenn man die Strecke verlässt ist die Neuberechnung natürlich nicht immer optimal. Wenn man mal nicht umdrehen soll lernt man auf jeden Fall mal neue Ecken kenne.
    Trackaufzeichnung und Verbindung mit Komoot funktionieren Super. (Klar, könnte etwas schneller gehen..)
    Auch Auto Pause funktioniert.
    Das Piepen hab ich gleich mal ausgeschaltet. Da fällt man ja mit auf … Lautstärke kann man nicht ändern ?!
    Gruß Olli

    • Hi Olli,
      ich nutze das Explore auch seit 2 Tagen. Ich fahre ausschließlich MTB
      Nutzt du eine andere Karte oder die Standard Karte?
      Ich habe mir eine Karte testweise installiert (DC Rainmaker hat dazu auf seiner Seite ein Tutorial, wie man diese Free-OpenStreetmap Karten installieren kann.) Ich teste die beim nächsten mal aus.
      Wäre natürlich super dort eine richtige MTB Karte installieren zu können (Wie zb. die Open MTB)

      Womit ich Probleme habe: Gefahrene Strecken werden nicht zu Komoot hochgeladen, obwohl der Account gekoppelt ist…Da scheint irgendwas mit dem GarminConnect nicht zu funktionieren….

      • Hallo Stephan,
        benutze bisher nur die Original Karte. Die find ich aber schon recht gut.
        Bin aber mal gespannt was noch so möglich ist. Bin ja ganz neu in dieser Sache.
        Gefahrene Routen werden bei mir ohne Probleme zu Komoot geladen.

  5. Hi Matthias!

    Erstmal Danke! für den Artikel und überhaupt die Ganze Seite – seeeehr informativ!

    Zum Edge Explore – ich weiß‘ nicht, ob Du Garmin Basecamp installiert hast – wenn ja, kannst Du den Edge Explore mit Basecamp verbinden – und zwar ohne Fehlermeldung von Basecamp? Bei mir (und mindest noch einer Person im englischen Garmin-Forum) kommt immer eine Fehlermeldung ‚Bei der Kommunikation mit dem Gerät GARMIN ist ein Fehler aufgetreten. Die Kommunikation mit dem Gerät kann fortgesetzt werden, jedoch können die Funktionen eingeschränkt sein. Wenden Sie sich an den Garmin-Kundendienst, um Hilfe zu erhalten.‘
    Dachte zuerst an ein Problem mit dem Gerät (hatte bei meinem Zumo fürs Motorrad schon mal die selbe Fehlermeldung, da war eine Datei, garmindevice.xml, defekt) – da es aber zumindest noch eine Person mit einem Edge Explore betrifft, denke ich eher mal, das das ein generelles Problem ist!

    Die am Explore gespeicherten Karten werden zwar angezeigt, ich kann auch damit Routen und Waypoints erstellen und auf das Gerät verschieben, nach dem Abstecken sind diese allerdings nicht am Gerät zu finden. Auch nach dem wiederanschließen am PC werden die vorher erstellten Waypoints und Routen allerdings wieder als am Gerät befindlich angezeigt!? Ich denke mal, hier ist ein generelles Kommunikationsproblem zwischen Explore und Basecamp schuld.

    Habe mit einem Dateimanager festgestellt, das Basecamp die Daten als .gpx-Dateien in den Ordner Garmin/GPX am Edge Explore schreibt, so wie es auch bei anderen Geräten richtig wäre – nur kann der Explore nichts mit diesen Daten in diesem Ordner anfangen! Die würden, wenn schon dann in den Ordner Garmin/NewFiles zum Import gehören….

    Entweder ist der Explore gar nicht für die Benutzung mit Basecamp vorgesehen oder es ist ein Treiber- bzw. ein generelles Problem – Basecamp und der Edge Explore sind aktuell und am letzten Stand…

    Kannst Du dazu vielleicht was sagen?

    Grüße aus Wien!
    Ciao, Robert

      • Alles klar, Danke!
        Scheinbar ist der Edge Explore wirklich nicht dafür vorgesehen, mit Basecamp zu arbeiten und mit Garmin Connect werde ich auch noch nicht so richtig warm – aber kein Problem, Komoot ist sowieso dafür besser!
        Habe jetzt die ersten paar Touren mit dem Explore hinter mehr und bin auch recht zufrieden, Übernahme von Routen aus Komoot funktioniert sehr gut und auch das Routing mit dem Gerät selbst hat gute Ergebnisse gebracht – das einzige was mich derzeit stört, ‚mein‘ Symbol auf dem Kartenscreen könnte etwas größer bzw. besser zu sehen sein. Ich bin da aber noch auf der Suche nach der ‚richtigen‘ Farbe für die Route. Mit ‚Magenta‘, wie ich es von meinem Zumon 59x gewohnt bin, funktioniert das leider nicht so gut und meine Position ist bei einem ’schnellen Blick‘ nicht leicht zu erkennen.

        Aber ansonsten – ich finde den Edge Explore für meine Bedürfnisse (Tourenradeln + ein paar Abstechern ins Gelände mit meinem eMTB) sehr gut und bin im Großen und Ganzen zufrieden damit!

  6. Ich habe den Explore jetzt seit 3 Wochen und kann Deinen Test nur unterschreiben. Der fehlende Helligkeitssensor, das langsame USB und das geschlossene Bluetooth sind zwar ärgerlich, lässt sich aber mit leben.
    Für den Tourenradler das perfekte Gerät. Die Anbindung an Komoot ist einfach genial, schnell mal unterwegs eine neue Strecke planen und aufs Explore übertragen klappt perfekt.
    Das war auch der Grund warum ich vom Oregon 600 gewechselt bin. Der ist auch klasse aber nur fürs Rad fahren zu überladen.
    Gruß
    Thomas

  7. Brauche ich eigentlich für den normalen Freizeitradler noch zusätzlich Karten oder reichen die auf dem Gerät
    installierten aus?

    Ich plane die Touren mit Koomot.

  8. Hallo Mathias,
    Danke für den sehr informativen Bericht. Werde mir daraufhin den Garmin Edge Explorer holen.
    Weiter so.
    Viele Grüße
    Albert

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