Präzise Navigation für Radfahrer und alle Outdoor Begeisterte. Die Universal Outdoor Navigation GPSmap mit Tasten im ausführlichen Review.

Tastenbedienung und großes Display.
So könnte man kurz die neuen Highlights der GPSmap 66 Serie zusammenfassen.

Aber die neue Outdoor Navigation hat noch viel mehr zu bieten. In diesem Testbericht beschreibe ich meine Erfahrungen und helfe dir bei deiner Navi Kaufentscheidung.

Transparenzhinweis:
Das Testgerät wurde mir vom Hersteller auf meine Anfrage hin kostenlos und ohne Auflagen zur Verfügung gestellt.

Garmin GPSmap 66 Highlights

Diese Eigenschaften vom Garmin GPSmap 66st sind mir besonders aufgefallen:

  • Großes, sehr gut ablesbares Display
  • Angenehme Tastenbedienung
  • Universell einsetzbar für Fahrrad, Wandern, Geocaching
  • Präziser Satellitenempfänger

Unterschiede GPSmap 66s und 66st

Was ist der Unterschied zwischen dem Garmin GPSmap 66s und dem Garmin GPSmap 66st?

Das ist recht schnell beantwortet. Der 66st hat zusätzlich noch die Garmin Topo Active Karte von Europa im internen Speicher.

Integrierte TopoActive Europe Karte im Garmin GPSmap 66st
Integrierte TopoActive Europe Karte im Garmin GPSmap 66st

Einen Vergleich der Garmin TopoActive Karte mit OSM-Karte und Garmin Topo habe ich schon auf dem Blog.

Diese wird vermutlich, wie von Garmin gewohnt, zwei kostenlose Updates pro Jahr bekommen.

An dieser Stelle schon mal mein Tipp zur Kaufentscheidung: Wenn der GPSmap 66 das richtige Gerät für dich ist, dann greife zum GPSmap 66st. Für 50 Euro mehr bekommst du eine Karte, die für die allermeisten Outdoor Aktivitäten super geeignet ist.

Wenn du Spezial Karten wie etwa die Alpenvereinskarten oder OSM-Karten möchtest, kannst du die natürlich trotzdem nutzen. Schau dazu auch mal in meinen Zusatzkarten auf die externe Speicherkarte Ratgeber.

Garmin GPSmap 66s Hardware

Die Anzahl und die Funktion der Tasten unter dem Bildschirm ist seit dem GPSmap 60 Csx unverändert. Durch das größere Display mussten die Tasten enger zusammenrücken und sind jetzt breiter und nicht mehr so hoch.

Neu geordneter Tastenblock GPSmap 66s gegenüber GPSmap 64s
Im Vergleich mit dem Vorgänger gut zu sehen: Neu geordneter Tastenblock

Wer schon mal einen GPSmap in der Hand hatte, wird sofort merken, dass sich die Tasten jetzt nicht mehr so Gummi-artig drücken lassen sondern mit deutlich weniger Druck reagieren. Das ganze mit einem klaren Druckpunkt.
Für mich ein ganz klarer Fortschritt.

Die Einschalttaste ist nach oben, neben die Antenne gewandert.

Die Garmin GPSmap 66st Power Taste neben Antenne und LED
Die Garmin GPSmap 66st Power Taste neben Antenne und LED

Für die Positionsbestimmung stehen drei Satellitensysteme zur Verfügung. GPS, GLONASS und Galileo, wobei immer nur zwei gleichzeitig genutzt werden können.

Zur Qualität von Galileo habe ich bereits einen kleinen GPS-GLONASS-Galileo Vergleichstest gemacht.

Das Gewicht eines einsatzfähigen (Mit Akkus und Speicherkarte) Garmin GPSmap 66st beträgt 234 Gramm.

Garmin GPSmap 66st mit Akkus und Speicherkarte
Garmin GPSmap 66st mit Akkus und Speicherkarte

Display vom Garmin GPSmap 66st

Der Bildschirm ist auf 3 Zoll angewachsen. Die Auflösung von 240 x 400 Pixel ist identisch mit dem Oregon Display.

Display von GPSmap 66s und Oregon im Vergleich
Display von GPSmap 66s und Oregon im Vergleich

Die Ablesbarkeit ist super. Da gibt es nix zu meckern. Egal ob in der prallen Sonne oder bei Dämmerung mit Hintergrundbeleuchtung. Es gibt sogar eine minimal Beleuchtung für Nachtsichtgeräte (NV – Nightvision).

Auch Spiegelungen sind kein wirkliches Problem. Natürlich kann es gerade auf dem Fahrrad immer zu Situationen kommen, in denen die Sonne so komisch steht, dass man nichts erkennt.

Stromversorgung und Akkulaufzeit

Der GPSmap 66 wird mit zwei Mignon (AA) Zellen mit Strom versorgt.

Möglich sind normale (Alkalie) Batterien, Akkus oder Lithium Batterien.

Batteriefach mit zwei eneloop Akkus
Batteriefach mit zwei eneloop Akkus

Die beste Wahl sind eindeutig NiMH-Akkus mit geringer Selbstentladung wie etwa die weißen eneloop Zellen. In Verbindung mit einem hochwertigen Ladegerät erreichst du sehr gute Akkulaufzeiten bei überschaubaren Kosten.

Mit dem Spezial-Garmin-Akkupack* kannst du die Akkus im Gerät laden.
Ich empfehle das aber nicht, da die von Garmin verwendeten Zellen nicht sonderlich leistungsfähig sind.

Genug Informationen. Wie lange ist die Akkulaufzeit vom Garmin GPSmap 66st?

Garmin spricht hier von Batterielaufzeiten von bis zu 16 Stunden.

Mit neuen 1.900 mAh eneloop Akkus habe ich bei meinem normalen Nutzungsverhalten und 60% Displayhelligkeit eine Akkulaufzeit von rund 9 Stunden in der Praxis erreicht. Ist okay aber nicht wirklich berauschend. Mit weniger Displaybeleuchtung wäre das sicher länger aber bei meiner dunklen Fahrrad-Sonnenbrille erkenne ich dann zu wenig.

Mit Display ohne Beleuchtung, alle Sensoren, Bluetooth und WLAN aus bin ich auf eine maximale Akkulaufzeit von etwas über 15 Stunden gekommen. Leider erkennt man dann kaum etwas auf dem Display. Das ist somit mehr ein theoretischer Wert, etwa um eine Reise aufzuzeichnen.

Speicher und microSD Karte

Der interne Speicher wird von Garmin mit 16 GB angegeben. Direkt nach dem ersten Kartenupdate auf Europakarten-Version 4.0 hat der Windows Explorer noch 8,73 GB freien Speicher angezeigt. Also noch jede Menge Platz für künftige Updates, Tracks, Routen, Waypoints und Connect IQ Apps.

Sollte das nicht mehr reichen, oder willst du andere (OSM-) Karten nutzen, kannst du eine microSD Karte unter den Akkus einlegen. Möglich sind Karten bis maximal 32 GB. Gute Erfahrungen habe ich mit Karten von SanDisk* und Samsung* gemacht.

microSD Speicherkarte unter den Batterien
microSD Speicherkarte unter den Batterien

Sensoren mit GPSmap 66 koppeln

Als Outdoor Navigation steht das Thema Fitness Sensoren nicht im Vordergrund. Eine Basis-Versorgung ist trotzdem gegeben.

Mögliche GPSmap 66s Sensoren
Mögliche GPSmap 66s Sensoren

Möglich sind:

  • Herzfrequenz
  • Trittfrequenz
  • Geschwindigkeit
  • Kombination Geschwindigkeit / Trittfrequenz
  • Tempe
  • XERO

Als Neuheit kann der GPSmap 66 auch mit Bluetooth Sensoren umgehen. Ich habe das erfolgreich mit einem Polar H10 getestet.

Folgende Sensoren habe ich während dem Testzeitraum getestet:

  • Puls – Garmin Premium Brustgurt (nur ANT): funktioniert problemlos
  • Puls – Garmin HR-DUAL (ANT+BT): Seit FW V3.10 Problemlos
  • Puls – Polar H10 (nur BT) (Praxistest): funktioniert problemlos
  • Puls – Wahoo TICKR fit (ANT+BT) (Praxistest): Seit FW V3.10 Problemlos
  • Puls – BerryKing Sportbeat (ANT+BT): Seit FW V3.10 Problemlos
  • Trittfrequenz – Wahoo RPM (ANT+BT) (Praxistest): Seit FW V3.10 Problemlos
  • Trittfrequenz – Garmin (nur ANT): funktioniert problemlos

Nicht so toll ist der Wechsel von Sensoren gelöst. Dazu muss immer „Neu verbinden“ gewählt werden, wodurch die Kopplung zum bisherigen Sensor entfällt.

Sensoren mit dem GPSmap 66st koppeln
Sensoren mit dem GPSmap 66st koppeln

Auch nach dem Update aus dem Juli 2019 gibt es keinen Pool an Sensoren wie bei den Garmin Edge Modellen.

Häufigste Meldung beim Sensoren koppeln
Häufigste Meldung beim Sensoren koppeln

Dafür dicke Software-Probleme, welche die gesamte Unfähigkeit der Garmin Software Abteilung aufzeigen:
Der Produktmanager hat entschieden: Wir brauchen auch Bluetooth – ohne weiter nachzudenken was das insgesamt bedeutet. Der Entwickler hat irgendwas programmiert (ohne groß nachzudenken?). Der Tester, falls es überhaupt einen gab, hat vermutlich nur die eigenen Sensoren getestet.
Es ist einfach ein Trauerspiel.

Jetzt steht man da mit seinem Dual-Sensor (ANT+ und Bluetooth) der schickt die Daten in beiden Protokollen raus. Der Garmin empfängt neuerdings beide, weiß nicht was zu tun ist und meldet immer „Mehrere Trittfrequenzsensoren“ gefunden. Selbst wenn ich gerade nach dem Pulssensor, einem Wahoo TICKR fit, gesucht habe.

Bis zum Update auf V3.10 waren Im aktuellen Zustand sind Sensoren schlechter zu nutzen als beim Vorgänger. Der hat bei Dual-Sensoren einfach Bluetooth „überhört“ und sich mit ANT verbunden. Ich bin gespannt, wie Garmin aus dieser Misere rauskommen will. BT streichen? Auswahlmenü einfügen?

[Update Juli 2019]
Mit dem Update auf Version 3.10 hat Garmin das Problem endlich gelöst. Es wurde ein Auswahlmenü zwischengeschaltet. Zwar noch nicht übersetzt, aber man kann ja nicht alles auf einmal erwarten
So schaut das aus:

Neues Sensor Auswahlmenü im GPSmap 66st
Neues Sensor Auswahlmenü im GPSmap 66st

[Update]
Seit kurzem gibt es von Garmin den überarbeiteten Brustgurt HRM-Dual mit ANT+ und Bluetooth Funktechnik. Selbst mit dem Pulsgurt aus dem eigenen Haus kann sich der GPSmap 66 nicht verbinden – eine Peinlichkeit für die Garmin Software Leute.

[Dual-Sensor Problem Workaround]
Habe jetzt eine Möglichkeit gefunden, das Garmin Bluetooth/ANT Problem auszutricksen. Dazu musst du die Bluetooth Schnittstelle während dem koppeln „ablenken“. Dazu brauchst du ein Smartphone. Mit einer App stellst du eine Bluetooth Verbindung zum Dual-Sensor her. Ich habe das mit Strava gemacht. Jetzt kannst du im GPSmap nach dem Sensor suchen. Die BT Schnittstelle ist jetzt vom Smartphone blockiert und er findet nur den ANT+ Teil. Verbindung klappt problemlos.
Auch beim nächsten einschalten findet er direkt wieder den Sensor, da er ja nur nach dem ANT-Sensor sucht und den Rest vom Funkwellen-Salat ignoriert.

GPSmap 66st als Fahrradnavigation

Um mit dem GPSmap 66st auf Radtour gehen zu können, brauchst du noch eine Fahrradhalterung.

Die Verbindung zur Halterung Erfolg über die Schiene auf dem Akkudeckel. Die ist jetzt aus Kunststoff statt aus Metall.

Entweder du greifst zum Original Garmin Zubehör* oder einer der Halterungen von Richter*.

Die Richter Basisplatte mit Halterung über dem Vorbau
Die Richter Basisplatte mit Halterung über dem Vorbau

Beim GPSmap 66st brauchst du nicht zwingend zusätzlichen Karten.
Mit der Active Topo Karte kommst du auf dem Fahrrad sehr gut zurecht.

Die ActiveTopo Karte auf dem Garmin GPSmap 66st
Die ActiveTopo Karte auf dem Garmin GPSmap 66st

Wenn du möchtest kannst du aber gekaufte Garmin Karten nutzen oder auf das Arsenal an freien OSM-Karten zurück greifen. Der Wechsel der Karte mit einem Profilwechsel funktioniert übrigens super. omit kannst du beispielsweise dem Profil Bergsteigen die Alpenvereinskarte von Garmin zuweisen und auf dem Fahrrad mit der ActiveTopo radeln.

WLAN, Bluetooth und Connect IQ

Heutzutage reicht es für einige nicht mehr aus, eine präzise Navigation abzuliefern. Es müssen Online- und Connected-Funktionen verfügbar sein.

An drahtlos Schnittstellen bietet der GPSmap 66st WLAN und Bluetooth.

Die Bluetooth Verbindung dient nur dazu, das GPS Gerät mit Garmin Connect auf dem Smartphone zu verbinden. Garmin Connect ist Pflicht, auch wenn du mit dem neuen Garmin Explore arbeiten willst.

Welche Funktionen mit der jeweiligen Schnittstelle möglich sind, zeigt sehr schön die Tabelle aus dem Handbuch.

Tabelle mit WLAN und BT Funktionen
GPSmap 66 Funktionen der WLAN und Bluetooth Schnittstelle
WLAN per Garmin Express einrichten
WLAN per Garmin Express einrichten

Die Einrichtung vom WLAN solltest du unbedingt über Garmin Express am Computer machen. Denn einen Buchstaben- und Sonderzeichen-Salat eines guten Passworts über die Kreuzwippe einzugeben macht keinen Spaß.

Mit Garmin Connect IQ steht quasi der App Store für Garmin zur Verfügung.

Eine direkte Bluetooth Verbindung zum Smartphone ist von Garmin weiterhin nicht vorgesehenen. Somit ist ein direktes übertragen von GPX-Tracks vom Smartphone auf den GPSmap 66st nicht möglich.
Auch WLAN ist von Garmin ziemlich eingeschränkt, was gerade bei Connect IQ Apps nervt.

Insgesamt enttäuschen die drahtlos Funktionen von Garmin ziemlich. Vieles ist künstlich beschränkt, kompliziert und nicht zu Ende gedacht. An einen echten Mehrwert bei einfacher Bedienung in der Praxis hat Garmin wieder nicht gedacht.

Garmin Explore für GPSmap 66st

Zusammen mit dem GPSmap 66 wurde das Online Portal Garmin Explore und die gleichnamige App gestartet.

Garmin Explore Online Portal
Garmin Explore Online Portal
Garmin Explore™
Garmin Explore™
Entwickler: Garmin
Preis: Kostenlos
‎Garmin Explore™
‎Garmin Explore™
Entwickler: Garmin
Preis: Kostenlos

Damit ist etwas mehr offline Datenmanagement möglich.

Garmin Explore App mit Datensammlungen und Kartenansicht
Garmin Explore App mit Datensammlungen und Kartenansicht

Um diesen Praxistest nicht zu lange werden zu lassen stelle ich Garmin Explore in diesem Artikel genauer vor.

Garmin GPSmap 66st Navigation

Garmin setzt beim Outdoor Gerät weiterhin auf eine strenge Trennung zwischen Track- und Routen Navigation.

Track Navigation und Routen Navigation mit Abbiegehinweisen
Track Navigation und Routen Navigation mit Abbiegehinweisen

Einfach GPX-Track importieren, aufrufen und mit Abbiegehinweisen nachfahren (wie wir das vom Edge Explore oder Edge 1030 kennen) ist leider nicht möglich.

Im Prinzip hast du drei Möglichkeiten der Navigation:

  • Track Navigation
    GPX Datei importieren und der Linie auf der Karte ohne Abbiegehinweise nachfahren
  • Routen Navigation
    Import einer Strecke als Route. Zielführung erfolgt mit Abbiegehinweisen und Signaltönen
  • Ziel Navigation oder Active Routing
    du gibst ein Ziel im Gerät ein, der GPSmap 66 berechnet selbst die Route und führt dich mit Abbiegehinweisen zum Ziel
  • Rund Trip Routing
    eigentlich genau wie Active Routing nur dass Start und Ziel identisch sind und der GPSmap eine Rundtour mit gewünschter Länge berechnet
Zieleingabe beim Garmin GPSmap 66st
Zieleingabe beim Garmin GPSmap 66st

Eine genaue Beschreibung aller GPSmap 66 Navigationsmöglichkeiten würde diesen Testbericht sprengen.
Deshalb gibt es den getrennten Artikel Navigation mit dem Garmin GPSmap 66.

Einrichtung und Bedienung

Wichtig für eine Universal Outdoor Navigation finde ich Profile für unterschiedliche Aktivitäten wie Mountainbike, Tourenrad, Wandern, Paddeln oder Skitouren.

Garmin GPSmap 66s Profile definieren und auswählen
Garmin GPSmap 66s Profile definieren und auswählen

Beim GPSmap 66 sind mehrere Profile ab Werk vorgegeben. Die kannst du anpassen, löschen und durch eigene erweitern. Maximal kannst du 20 Profile ablegen.

Auf der Karten- und Datenseite kannst du oben die so genannte Anzeige definieren. Leider hat Garmin die Auswahl reduziert. Gerade die für Radler super praktischen Anzeigen Freizeit und Radfahren gibt es nicht mehr.

Anzeige auf der Datenseite umstellen
Anzeige auf der Datenseite umstellen

Insgesamt geht die Bedienung der Basis Funktionen sehr schnell und nach kurzer Eingewöhnung leicht von der Hand.

Willst du tiefer einsteigen, führt kein Weg an rumprobieren vorbei. Gerade hinter der MENU Taste verbergen sich praktische und teilweise unerwartete Möglichkeiten oder Einstellungen.

Beispiel gefällig?
Häufig werde ich gefragt, wie man die Farbe der aktuellen Trackaufzeichnung verändern kann. Ich würde das eigentlich unter Einstellungen – Aufzeichnung erwarten – leider falsch!
Du musst in die Aufzeichnungssteuerung. Da aber nicht in den vielleicht noch logischen Tab der Karte, nein du musst im Info Tab auf die MENU Taste drücken und dort kannst du die Farbe wählen. Zumindest muss man das nur ein mal machen. Dann wird der aufgezeichnete Track immer in dieser Farbe angezeigt.

Garmin GPSmap 66st Erfahrungen

Das Seitenband zum Wechsel der Aktivitäten-Screens kannst du jetzt ausschalten. Damit geht der Seitenwechsel mit den PAGE und QUIT Tasten zwischen Karte, Reisecomputer und Höhenprofil deutlich schneller.

Im Speicher habe ich den Ordner NewFiles gefunden. Bei den Edge Geräten ist das der Ort für importierte Tracks. Beim GPSmap 66 passiert nichts mit der GPX-Datei und sie ist nicht für die Navigation erreichbar.

Garmin GPSmap 66st per USB mit dem Computer verbunden
Garmin GPSmap 66st per USB mit dem Computer verbunden

Auf dem Mountainbike ist Track Navigation in Verbindung mit Tastenbedienung immer noch mein Favorit. Auch mit langen Handschuhen klappt die Bedienung. Während die pure Track Linie auf der Karte, ohne verwirrende Pfeile und gepiepse, für Orientierung selbst auf kleinen, verwinkelten Trails sorgt.

Stärken
  • Top Display
  • angenehme Tasten Bedienung
  • geringer Aufpreis für gute Karte
  • robustes Gehäuse
  • Standard AA-Akkus
Schwächen
  • Sensoren koppeln Per FW Update behoben
  • Trennung Track / Routen Navigation
  • Bluetooth und WLAN Möglichkeiten
  • reduzierte Anzeigen
  • teilweise versteckte / komplizierte Funktionen und Einstellungen

GPSmap 66st kaufen – ja oder nein?

Der GPSmap 66s & GPSmap 66st bleibt das Outdoor Navi Gerät für jede Aktivität in der Natur.

Dank dem großen Display und den Connected Funktionen ist die Entscheidung zwischen GPSmap mit Tasten und dem Oregon mit Touchscreen zur reinen Geschmackssache geworden. Die Hardware ist sehr gut, bei der Software muss man derzeit noch in einigen Bereichen mit Macken leben. Das sollte mit kommenden Updates besser werden.

Wer mit dem Fahrrad gerne vorbereitete Touren (GPX-Tracks) nachfahren möchte und dabei Wert auf Abbiegehinweise legt, der sollte besser zu einem anderen Gerät greifen.

Alternativen zum Garmin GPSmap 66st

Garmin Oregon 750t

Oregon 750t Praxistest
Oregon 750t Praxistest

Dir ist ein (gleich großer) Touchscreen wie beim Smartphone lieber? Dann schau dir mal den Garmin Oregon 700 als Alternative an. Bei den Funktionen unterscheiden sich die beiden kaum.
Zum ausführlichen Garmin Oregon 750t Praxistest
Zum direkten Vergleich Garmin Oregon vs. Garmin GPSmap

Garmin Edge Explore

Wenn du geplante Strecken (GPX-Tracks) nachfahren möchtest und dabei Abbiegehinweise bevorzugst, dann ist ein Edge Fahrradnavi vielleicht besser geeignet. Deutlich bessere Sensor Verwaltung. Zum gelegentlichen Wander okay.
Zum ausführlichen Garmin Edge Explore Praxistest

Sigma ROX 12 GPS

Ein anderes, stärker auf Radfahrer zugeschnittenes Konzept bietet Sigma mit dem ROX 12. Einfache, an die Smartphone Bedienung angelehnte Bedienlogik. Sehr gute Integration externer Tour-Portale und gute Navigation entlang geplanter Tracks.
Zum ausführlichen Sigma ROX 12 Sport Praxistest

Praxistest Bewertung
GPS-Empfangsqualität
Ausstattung
Verarbeitung
Bedienung
Karten
Akkulaufzeit
Preis

68 Kommentare, sei der Nächste!

  1. Ich habe bisher einen etrex 35 touch.
    Für mich wäre ein neues Gerät nur dann sinnvoll, wenn ich online, ohne Umwege, Tracks von den diversen Portalen (Komoot, GPSies, Wikiloc, etc.) auf das Gerät laden kann.
    Das ist also auch mit dem neuen 66er nicht möglich?
    Danke, Gerry

  2. Die Menüstruktur ist schon etwas gewöhnungsbedürftig, um es freundlich auszudrücken. Die Grundfunktionen sind einfach und schnell zu erreichen und man kann das Gerät erst einmal in Betrieb nehmen. Ich scheitere im Moment daran, die Datenfelder in der Kartenanzeige von vier auf zwei Felder zu ändern und ich bekomme kein Profil bearbeitet. Nur Namensänderung ist möglich, obwohl ich genau nach Handbuch vorgegangen bin. Irgendwie ist das frustrierend.

    Bei der Navigation und bei verschiedenen Lichtverhältnissen ist das Gerät absolut super und wesentlich besser als das Vorgängermodell.Was so eine kleine Displayvergrößerung doch ausmacht.

    Insgesamt kann ich deine Eindrücke bestätigen und sage ein herzliches Dankeschön für deine Mühe und den guten Text zum GSMAP 66at.

    • zwei Datenfelder gibt es leider nicht mehr. Das Anzeigefeld ist immer gleich groß. Profil bearbeiten geht über auswählen und dann die Einstellungen ändern. Speichern gibt es nicht. Wenn du das Profil wechselst, wird umgestellt und du merkst die Änderungen.

      • Vier Datenfelder belegt fast das halbe Display. Wenn man die Infos nicht benötigt, ist das verschenkte Anzeige. Schade, aber vielleicht tut sich da noch was.
        Profil ändern werde ich nochmal ausprobieren. Danke für den Tipp!

  3. Ein sehr sachlicher und nüchterner Test, der deinen Transparenzhinweis unterstreicht. Ich sehe den Vorteil gegenüber dem Montana beim Wandern nihct so ganz, auf dem Fahrrad nutze ich den EDGE 1000. Die Nachteile bzgl. Bluetooth / WLAN werden wohl über die Zeit gelöst werden, genauso wie das Datenfeldproblem!
    Wie bekomme ich die oben erwähnten OSM-Karten auf den 66s (ich nutze wie du weißt, ein MacBook pro mit altem BaseCAmp)?

  4. Hallo Matthias
    Vor 3 Wochen habe ich mir ein 66st gekauft. War von der Werbung sehr angetan. Nach einer Woche habe ich es wieder zurück gegeben. Ich gebe dir recht mit Bluetooth und WLAN kam ich nicht zurecht. Außerdem war die Genauigkeit trotz GPS und Glonas nicht berauschend.
    Schade schade !!!

  5. Hallo Matthias,
    habe mit großem Interesse deinen Bericht über das Garmin 66s, in dessen Besitz ich bin, gelesen.
    Du schreibst u.a. „Der Wechsel der Karte mit einem Profilwechsel funktioniert übrigens super….“
    Ich konnte auch meinen im 66s verwendeten Karten ein Profil zuweisen, z.B. der Alpenvereinskarte das selbst benannte Profil „Moutainbike“.
    Doch wie wechselt man ein Profil im Garmin 66s?
    Wenn ich im Menü „Profile“ auswähle erhalte ich die eingerichteten Profile angezeigt.
    Genügt es ein Profil auszuwählen und dann die Enter-Taste zu drücken?
    Wenn man danach unter „Routen“ eine im 66s gespeicherte Tour auswählt dauert es doch eine Weile bis die Karte mit der Route angeteigt wird.
    Übrigens, deine Beiträge sind für mich sehr wertvoll!

    Mit freundlichen Radlergrüßen
    Klaus Deeg

  6. Hi Michael,
    Danke für den ausführlichen 66st Test, ich habe den Garmin wg. der nachvollzogenen Probleme zurückgeschickt. Schade!
    LG Michael
    PS bei ComKor muss man die Rücksendung selbst bezahlen, kein Retourenschein

  7. Ich habe seit mehreren Jahren den Garmin 64s im Einsatz. Nun habe ich den 66st 1 Woche ausprobiert und wieder zurück gegeben. Die Gründe: Von dem grösseren Display und der höheren Auflösung merke ich in der Praxis nicht viel, Kartenaufbau deutlich langsamer als bei meinem alten 64s, Karte des 66st schlechter als meine OSM Karte, Der hochgelobte neue Tastendruckpunkt gefällt mir nicht. WLAN und Bluetooth Funktionen habe ich nicht ausprobiert. Einzig der Expeditionsmodus finde ich im Kurztest gut gelungen und interessant.

  8. Hallo Michael!

    Besten Dank für den tollen Bericht! Ich nutze das Oregon 750t und GPSMAP 64st. Beim Oregon gefällt mir gerade beim Radeln die höhere Auflösung besser als beim 64st, aber jetzt im Winter mit Handschuhen oder auch auf dem Wasser komme ich um das GPSMAP nicht herum. Ich hatte jetzt gehofft, dass das 66st das beste aus beiden Welten verbindet (hohe Auflösung des Oregon + Tasten des GPSMAP). Aber wenn ich nur einen kleinen Teil der Anzeige für die Kartendarstellung verwenden kann, wäre es demnach wohl noch zu früh, das Oregon 750t und GPSMAP 64st in ein 66st zu konsolidieren, oder?

    Besten Dank für eine Einschätzung. Frank

  9. Anmerkung zum 66ST: Es wird immer vom grösseren und besseren Display gesprochen und hochgelobt. Fand ich jetzt nicht so besonders. Auch die neuen Tasten fand ich nicht besonders gut. Die alte Gehäusebauform liegt bei mir ergonomischer in der Hand. Das ist meine Meinung. Softwaremässig ist es auch noch nicht so ausgereift.
    Frage: Wieso ist der Kartenaufbau beim 66ST mit der fest installierten Topo Karte bzw. auch wenn diese abgeschaltet ist und mit einer Europa OSM Karte versehen sehr viel langsamer als bei meinem alten 64S ? Bei meinem alten 64S geht das Scrollen der Karte total schnell und flüssig.Beim neuen Modell langsam und abgehackt. Wer hat auch so Erfahrungen gemacht ? Das 66ST ging somit wieder zurück an den Händler.

  10. Hallo Matthias,

    vielen Dank für den sehr informativen Testbericht. Ich habe das GPSmap 66st seit zwei Wochen und übe erst einmal „trocken“, es zu bedienen. Dabei ergaben sich drei Fragen:

    1. Kann man die eingelegten Akkus (ich habe zwei 2400 mAh-Akkus) auch im Gerät laden? Wenn ich nämlich die Akkus zum Laden rausnehme, sind alle Einstellungen weg.
    2. Wie löscht man im Reset-Modus des Reisecomputers den Gesamtkilometerzähler?
    3. Was ist der Unterschied im Reset-Modus des Reisecomputers zwischen: Reset Profil, Reset: Alle Werte und Alle löschen?

    viele Grüße aus Hamburg

    • Im Gerät kannst du nur den Original Akkupack laden. Der ist aber schwach auf der Brust. Das mit den Einstellungen habe ich noch nie beobachtet.
      Vor der Tour einen Reset des Reisecomputers machen. Andere Resets löschen immer mehr.

    • zu 1. du kannst die Akkus im Gerät laden, wenn Du den kleinen Taster im Gerät nach unten klemmst. Ich hab dazu einfach eine alte sim Karte mit einem Klebestreifen drüber geklebt.

      • Hallo Andreas,

        vielen Dank für Deinen Tipp mit dem Taster. Mit bis zu welchem Strom darf man denn laden? Mein Tablet-Ladestecker produziert 1 A. Ist das zuviel fürs Gerät?

        Gruß

        Rainer

  11. Hallo Matthias,
    danke für den informativen und ausführlichen Bericht. Ich besitze den GPSMAP 66s jetzt seit einer Woche und bin damit – offenbar etwas im Gegensatz zu den anderen Meinungsäußerungen – sehr zufrieden. Manches ist sicher Geschmackssache, so gefällt mir der neue Druckpunkt beim Bedienen der Tasten sehr gut. Und die Online-, Fitness- und Sensorfunktionen nutze ich sowieso nicht; für mich steht die Orientierung im (auch weglosen) Gelände im Vordergrund, und das bei Wind und Wetter. Warum sollte ich auch die Wetterseite aufrufen, wenn dies nur mit einem gekoppelten Smartphone möglich ist. Wenn ich das Smartphone ohnehin mitführe, kann ich dort viel besser eine Wetterapp. aufrufen. Und beim Dauerlauf schleppe ich bestimmt keinen Garmin 66 mit. Immerhin aber klappt die Verbindung zum Herzfrequenz-Gurt, was ich für das Radtraining ganz nützlich finde. Was mir noch gut gefällt:
    – Starten und Stoppen einer Aufzeichnung aus jedem Menüpunkt
    – kostenlose Luftbilder über BirdsEye
    – das jetzt unten angeordnete Menüband mit den Hauptseiten
    – genügend Speicherplatz für eigene Karten

    Auf den Kauf der fest installierten Topo-Karte des st habe ich verzichtet, da ja stets aktuelle OSM-Karten im Garmin-Format eingeladen werden können. Wenn man eine Rasterkarte ins kmz-Format konvertiert, können diese als CustomMap ebenfalls im Garmin angezeigt werden.
    Noch etwas zu der Beschränkung auf 50 Routenpunkte, was ja auch im Internet gelegentich kritisiert wird. Das ist dann ein Problem, wenn ich in Basecamp einen Track in eine Route umwandle, weil dann jeder Abzweig notgedrungen einen Routenpunkt erhält. Wenn ich aber händisch eine Route erstelle, komme ich mit 50 Zwischenpunkten schon ganz schön weit und die dazwischen liegenden Abzweigungen werden vom Garmin richtig geroutet. Allerdings wandere und fahre ich lieber einem Track nach.

    Hat man sich mit dem Gerät erst einmal vertraut gemacht, findet man die Funktionen recht schnell. Aber diese kleine Mühe muss sein. Freilich: Wer einen Garmin kauft, sollte schon wissen, auf was er sich einlässt

    Grüße von Robert

  12. Leider gelingt mir mit dem GPSmap 662 keine Adresssuche. Ich kann Land, Ort, Strasse und Nummer erfassen. Per Scroll kann ich auch auswählen. Aber dann geht es nicht weiter. Ich nutze die Topo 2012 und Openfietsmap. Beide Routingfähig und mit meinem GPSMap 62s klappt es wunderbar.
    Kann mir jemand einen Tip geben. Ich scheine nicht der Einzige zu sein, der das Problem hat.

  13. GPSmap 66st kaufen – ja oder nein?
    Habe es gekauft und bin nur mäßig begeistert.
    Sofort FW- und Kartenupdate gemacht und dann hinein ins Menü:
    In der Adresssuche wird bei Länderauswahl angeboten:
    Germany, Niederlande,The Netherlands, Poland, Polen
    Kommentar: Schwachsinnige Doppelnennung und div. Länder fehlen!
    Die Adresssuche wird beworben ohne zu benennen, bei welchen Ländern dies
    möglich ist. Bei Etrex25x Touch übrigens funktioniert die Länderauswahl
    auch nicht-z.Bsp. Österreich.
    Bei Geräten mit der CycleMap 2018.20 funktioniert es anscheinend perfekt, sogar
    mit Autovervollständigen!
    Nächstes Problem: Höhenprofile werden in BaseCamp seit Update der Topoaktiv auf 2018.20
    nicht mehr angezeigt, bei CycleMap 2018.20 sehr wohl.
    Scheinbar stricken bei Garmin die Leute ohne miteinander zu reden…
    Die bisher einzige Antwort vom Garmin Support: City Navigator-Straßenkarte würde europaweite
    Adresssuche ermöglichen- absolut nichts zu obigen Punkten!
    Add Matthias:
    Es wäre schön, die Themata Adresssuche und Höhenprofil mit zu testen.

    Ansonsten, danke für Deine gute und informative Arbeit!
    Gruß, Ingo

  14. Neueste Antwort von Garmin zu meinem Beitrag:
    Guten Tag Ingo Reichelt,
    eine vollständige Adress-Suche ist bei der TopoActive nicht implementiert. Daher ist eine solche Funktion auch nicht in der Beschreibung angegeben. Aktuell ist die Suche, bis auf Straßenniveau, für die Länder möglich, welche Sie bereits angegeben haben: Deutschland, Niederlande, Polen. Ob mit künftigen Updates diese erweitert werden, dazu liegen uns derzeit keine Informationen vor.
    Bei der CycleMap ist eine andere, zusätzliche Datenbank integriert. Daher ist mit dieser die Adress-Suche möglich.
    Was die Anzeige des Höhenprofils betrifft, muss hier noch versucht werden, die Ursache zu finden. Bei uns konnten wir dies nicht reproduzieren.

  15. Fahrradhalterung: „Entweder du greifst zum Original Garmin Zubehör oder einer der Halterungen von Richter.“ Die in meinen Augen mit Abstand beste Fahrradhalterung ist die „freedimension“ von Weisskopftechnik. Ich nutze die freedimension 72 mit meinem Garmin GPSmap 64st und bin sehr zufrieden damit.

    Wobei ich es sehr negativ finde, dass die Schiene auf dem Akkudeckel beim GPSmap 66 nun aus Kunststoff statt wie beim GPSmap 64 aus Metall ist.

  16. Solange Garmin nicht versteht das man mit proprietären Geräten/Software nicht gewinnen kann werde ich wohl kein Garmin Gerät mehr kaufen. Ich habe schon das GPSMap 60 und das GPSMap 62st im Einsatz. Wenn Garmin nicht verstehen will das viele Anwender einen allgemeinen Standard bei Bluetooth oder WLAN Schnittstelle voraussetzen um Daten (Tracks, Wegepunkte etc.) mit anderen Geräten (Handy etc.) direkt auszutauschen zu können, solange sind die Geräte für mich keine Wahl mehr. Der einzige Vorteil den Garmin mit seinen Geräten noch hat ist die Betriebsdauer und die Genauigkeit. Sollte dies noch von den Handyherstellern gelöst werden gibt es quasi keinen Markt mehr für Garmin. Dem entgegenzuwirken sollte Garmin auf offene Schnittstellen setzten und nicht das was dort wie im Test gut beschrieben ist dem Kunden zumuten. Interfaceprogrammen wo keiner weiß was dort eigentlich abläuft helfen nicht und schon gar nicht wenn man Daten direkt unter GPS Geräten austauschen möchte. Für Datenaustausch benötige ich keine spezielle Software von Garmin!
    Garmin hat ja auch mehrere Jahre gebraucht das Aufgrund der Kartennutzungspolitik keine zusätzlichen Geräte verkauft wurden bzw. vom Austausch von Geräten abgesehen wurde.

    Ich möchte mich ausdrücklich für den Test bedanken und das offenlegen der nach wie vor problematischen Connectivity von Garmin.

  17. Hallo Matthias,

    hast Du schon irgend welche Informationen, wann Komoot den GPSmap 66st in die Kompatibilitätsliste aufnimmt, um dann die auf einem iOS Gerät erstellten Routen direkt auf den GPSmap 66st zu übertragen?

    Danke und Gruß

    Ingo

  18. Auf die Verfügbarkeit von Komoot auf dem GPSmaps 66 warte ich auch dringend.
    Das wäre dann wirklich die ideale Kombinantion.

    Angeblich soll es kommen … nur wann weiß man leider nicht …

    Grüesse
    Franz

  19. Ja, sie soll kommen, hat mir Komoot geschrieben und ein Mitarbeiter aus der Garmin Hotline auch bestätigt.

    Ich verstehe allerdings nicht, warum bei einem neuen Gerät die Funktionalität geringer ist, als zum Beispiel beim Oregon 700?

    Wird das bei Garmin nicht in den Abteilungen nicht abgeglichen??

    Viele Grüße

    Ingo

    • Habe auch die Info, dass es noch ein paar Wochen dauert bis zum komoot IQ Plugin für den 66er.
      Ich schätze die Garmin SW Abteilung als eine Chaos Truppe ein. Da wird weder miteinander gesprochen noch abgestimmt

  20. Hihi, ich arbeite ja indirekt auch in dem Bereich Kann ich mir gut vorstellen mit der Garmin Chaos Truppe
    Hoffentlich implementieren sie auch die Garmin Edge Fernbedienung https://buy.garmin.com/de-DE/DE/p/146078 in den GPSMAP66.
    Wäre für uns Mountainbiker mit GPSMAP sehr lebensnotwendig um nicht die Hände im unwegsamen Gelände vom Lenker nehmen zu müssen, wenn man mal kurz Display oder Zoomstufe umschalten wollen würde. Und ein zusätzliches Verkaufsargument für Garmin

  21. Ja, stimmt schon. Ich war früher bei einem grossen deutschen Handy-Hersteller, da wurden meine innovativen Vorschläge auch ungern angenommen.
    Wenn jemand mal so eine Bluetooth Standardfernbedienung von einem selfistick, oder MP3 player mit vorwärts/Rückwärtstasten hätte, wär das mal ein Test wert, diesen zu koppeln. Früher hatten wir diese Funktion in unseren Bluetooth Stacks quasi serienmässig drin, könnte ja sein, dass so ein Teil auch beim GPSMAP funktionieren könnte. (Der Rest wäre wieder ein bisschen Bastelarbeit)

  22. Hallo zusammen,

    seit dem 11.03. ist die Komoot App für den GPSMap verfügbar.

    Leider funktioniert einigen noch nicht. Rufe ich in der Connect App auf meinem iPhone die App im Store auf, öffnet sich die Seite, und es kommt immer ein Fenster “Außerhalb von Garmin Connect öffnen”. Bestätige ich es, lande ich auf einer leeren Facebook Seite?

    Weiterhin kann ich keine geplanten Routen laden. Es kommt immer nach ein paar Minuten eine Fehlermeldung.

    Klappt es bei Euch?

  23. Hallo zusammen,

    leider wieder keine funktionierende Komoot App für den GPSMap 66 :-(. Sie wurde gestern wieder hochgeladen. Die Hoffnung, dass es jetzt funktioniert war groß, da ja auch für den GPSMap die Firmware gestern aktualisiert wurde. Aber nein, das Laden von Routen auf dem GPSMap klappt wieder nicht. Der Support von Komoot schrieb mir, dass es ein Problem mit der Garmin Software sei.

    Bin gespannt, wann die es endlich zum Laufen bekommen.

  24. Leider immer noch kein Laden von Touren über die Komoot App auf den GPSMap 66 möglich, obwohl alles auf dem neuesten Stand. Der Vorgang bricht immer wieder ab. Wirklich nicht zu glauben, was da rumgeeiert wird.

  25. Hat jemand ne Ahnung warum der Birdeye Download so unterträglich langsam Ist? 700kb in 7 Minuten erinnert mich an 56K Modem.

    Matthias der H10 läuft nach dem neusten Update des Sensors auch mit dem GPSmap66 auch unter ANT+

  26. mOin,
    Danke für den gelungenen Test!

    ich bin hängengebliebener GPSmap60 Verwender, und ich wundere mich über die Angaben zur Hintergrundbeleuchtung des Displays im Zusammenhang mit der Akkuausdauer…
    Haben die Geräte kein transflexives Display mehr, das tagsüber ganz exzellent ohne Hintergrundbeleuchtung auskommt?
    Mit guten Akkus hatte ich dermaleinst locker 20 Std geschafft (vergessen auszuschalten und mich am nächsten Morgen über ein Piep gewundert…). Wie kann denn 13 Jahre später eher schlechter geworden sein??? Ich bin entsetzlich!

    Mein GPSmap60Csx beginnt zu mucken – Ersatz muss an’s Rad! Sollte es am Ende ein Telefon werden???


    blechzwerg.

    • Wenn du beim 60er auf Beleuchtung verzichten kannst, dann ist das beim 66er genauso. Ich fahre normalerweise mit 40 – 60 % Beleuchtung um optimal sehen zu können. Leider hat der 66er keine Lichtautomatik wie einige Edge Geräte. Damit bekommst du im Wald gute Beleuchtung und in der Sonne sparst du Strom.
      Mit dem Smartphone wird das noch schwieriger. Akku ist dank viel Beleuchtung super schnell leer.

  27. Hab seit ein paar Wochen das GPSMap 66st. Bin damit sehr zufrieden.
    Allerdings sind mir 2 Punkte unangenehm aufgefallen:
    – Datenaustausch mit einem Oregon hat nicht funktioniert. Gibt’s da gewissen Einschränkungen?
    – Expeditionsmodus
    Ich liebe den Expeditionsmodus. Die Aufzeichnung ist zwar ungenau, die dadurch gewonnene Akkulaufzeit ist aber schon genial.
    Mir ist jetzt aber schon 2 – 3x folgende Situation unangenehm aufgefallen:
    Ich fahre im Expeditionsmodus. Zwischendurch aktiviere ich dann gelegentlich das Gerät, damit ich mal einen Blick auf die Karte werfen kann. Bin dann für ca. 2 Minuten im Normalmodus.
    Es war jetzt aber schon ein paar Mal der Fall, dass das Gerät beim Aktivieren keinen Satelliten findet (nicht mal einen einzigen). Und auch nicht nach 1 – 2 Minuten. Als ob das Gerät hängen geblieben wäre.
    Ich schalte das Gerät komplett aus und wieder ein. GPS Signal ist sofort wieder zu 100% da.

    Ich hoffe, das ist eine Kinderkrankheit und wird bei einem der nächsten Updates behoben.

    lg
    Johannes

  28. Hi Blechzwerg,
    ich hatte auch ewig das 60CSx, dann 2 Jahre ein 64s und nun das 66s. Die Akkulaufzeit beim 60er war genial und wird vermutlich nie wieder erreicht
    Neuere Geräte haben einfach bessere Prozessoren, höhere Auflösung und mehr Funktionen was mehr Energie verbraucht.
    Zum Glück werden aber auch die Akkus besser und so kann ich mit neuen Eneloop Pro 2 Tage (mit gut je 6h) am Motorrad aktiv routen.
    Dabei habe ich BT, WLAN und Beleuchtung aus, das Display ist im Vergleich zu den Vorgängern etwas dunkler aber ohne Beleuchtung immer noch besser ablesbar wie jedes Touchgerät.

  29. Hallo zusammen,

    wir waren gerade auf einer 10 Tage langen Radreise. Mir viel folgendes auf:

    Wir wollten eine Route über die Elbe nehmen. Obwohl ich Fähren nicht als Vermeidungskriterium angegeben hatte, wollte er uns nicht zur Fähre leiten. Musste letztlich an die Fähre heranfahren und auf der Fähre dann wurde erkannt dass ich auf der Fähre bin und der GPS routete normal weiter. Garmin selber konnte dazu nichts sagen. Hatte es mit allen Radprofilen probiert.
    Fällt Euch dazu ein?

    Gerade ist eine neue Version der Connect App heraus gekommen. Wenn ich sie öffne und eine App für den GPS auswähle, kommt immer noch die merkwürdige Meldung “Außerhalb von Garmin öffnen”. Wenn ich es bestätige, lande ich auf einer leeren Facebook Seite. Habe es mit mehreren iPhones probiert, immer das gleiche.

    Kann das jemand bestätigen?

    Danke und Gruß

      • Die Erfahrung habe ich auch schon gemacht, allerdings gibt es immer wieder Situationen, wo eine Neuplanung auf der Tour nötig ist und wenn dann Komoot auch nicht funktioniert, bleibt nichts anderes mehr übrig, als mit Garmin zu routen😳.

  30. Noch eine Anmerkung zu Komoot:

    Die App ist aktuell wieder nicht verfügbar. Es ist schon recht merkwürdig, wie die Qualitätskontrolle von Garmin und Komoot arbeiten. Hin und her und der User bleibt auf der Strecke.

  31. Noch eine Anmerkung zu Basecamp. Ich hatte bisher die 32Bit Version von Mai 2018 auf dem iMac laufen und laut der App war keine neuere Version verfügbar. Jetzt viel mir auf dass es eine 64Bit im AppStore verfügbar ist. Scheinbar wird das Programm doch noch weiter gepflegt?

  32. Ich habe auf dem MacBook Pro unter MacOS 10.14.5 schon vor einiger Zeit auf BC 4.8.4 gewechselt: Stabil und ich kann nun mit hinreichendem Erfolg wieder OSM-Karten auf die Garmins speichern. Ob es eine Ver 4.8.4 in unterschiedlichem Build gibt? Erst nach einer nochmaligen Installation von 4.8.4 ca. 3 Wochen später ergab sich der Zustand wie jetzt. Wichtig scheint mir eine komplette Deinstallation und Löschung aller Programmanteile von BC (siehe Internet Hinweise). Daten vorher sichern!
    Bin derzeit in Katalonien / Spanien mit dem MTB unterwegs.
    Qualität der Karten auf dem EDGE 1000:
    Das neue GARMIN-Update: Naja; OSM: ok; TOPO Spanien: Gut! Meine Kriterien: Anzeige der Wege im Gelände.
    Zum 66s: Guter Empfang auch in den Städten, gute Kombination mit der Topo Spanien.

  33. Beim Expeditionsmodus hatte ich ja das Problem, dass das Gerät gelegentlich keinen GPS Kontakt mehr herstellen konnte.
    Mit dem letzten Update ist das angeblich behoben.

    Es hat sich dadurch aber offensichtlich ein neues Problem eingeschlichen.
    Der Tages-km-Zähler kommt dann im Expeditionsmodus auf mehrere Tausend Kilometer.
    Ich war heute ca. 1 h im Expeditionsmodus. Irgendwann hatte ich dann mehr als 5000 km auf der Anzeige (nachdem ich das Gerät zwischendurch wieder aktiviert habe).

    So gravierende Kinderkrankheiten hätte ich mir von so einem namhaften Hersteller eigentlich nicht erwartet.

  34. Mir ist aufgefallen, dass die Höhenangabe immer wieder nicht stimmt. Wiederholt zeigt mein GPSMAP 66 einen Wert von -60 – 70m an, obwohl ich die Autokalibrierung eingestellt habe. Wenn ich den Wert korrigiere, stimmt er für den Tag auch, wenn ich ihn dann ein paar Tage später wieder starte, zeigt er wieder den negativen Wert an.

    Der GPS wurde schon einmal getauscht. Habt Ihr eine Idee was ich dagegen machen kann? Es ist die Firmware 3.1 installiert.

  35. Mir ist noch etwas bezüglich der Höhenangabe aufgefallen. Die aktuelle Höhe wird auf der Satelliten Seite mit 16m korrekt angezeigt. Dennoch wird auf der Höhenmesser Seite der Wert von -12m angezeigt?

  36. @karli
    Es war die 2.70 installiert. Mein GPSMap 66st wurde ausgetauscht, dann funktionierte die Höhenangabe. Jetzt musste er wieder getauscht werden, weil im BT Modul ein Fehler war: in den BT Einstellungen des Mobiltelefon wurde er als Garmin GPSMap 66s und gleichzeitig als 66st. Es ist inzwischen der 4. GPSMap 66 den ich von Garmin bekomme.

    Bin gespannt wie sich der nächste verhält.

  37. Hallo Matthias Scheinst,
    ist es möglich mit der Anwendung eines GARMIM GPS 66 die gerade fahrende Geschwindigkeit und zusammen andere Funktionen auf dem Monitor abzulesen, oder kann man nur jeweils ein Modus ablesen?
    Danke für deine Antwort.
    LG
    Michael

  38. Hallo Matthias, Schwindt,
    danke für deine Nachricht
    Ich bin noch auf der Suche nach einem GPS für mein Mountainbike.
    Das Wahoo Elemnt, oder eben Garmin 66s. Was ist das Beste? Das überlwge ich mir.
    Sollte ich mich für Garmin entscheiden, so brauche ich noch eine Karte.
    Ist bei der „TransAlpin Topo micro auch die Tipp Deutschland inklusive, oder sind das zwei unterschiedliche?
    Und wenn ja, kann man sie auch fürs Wahoo benutzen?

  39. Ich habe, gerade mit dem MTB, mit dem Garmin EDGE 1000 gute Erfahrungen gemacht: Guter Kartenupdate durch GARMIN und die Nutzung vom OSM-Karten läuft gut, der Accu hält ziemlich lange. Auch die offiziellen GARMIN TOPO – Karten sind nutzbar (ESP, AUT, DEU). Die Halterung sitzt super und hält den, gegenüber dem 66s leichten EDGE, bomben fest. Empfang ist vergleichbar (hatte im spanischen Wald keine Probleme).

  40. Hallo Matthias Schwindt,
    GarminGPS66:
    Konektivität und der PC Anschluss dieses Gerätes würde als mit „Softwarschwächen, fehlende updates“
    als nicht unbedingt zuverlässig und brauchbar von Kunden bezeichnet. Mit PCVerbindung und Laptops würde das Garmin Gerät abkoppeln und abstürzen.
    Warum sollte ich mir so ein Gerät zulegen, oder sind diese Pannen im Griff???
    MfG,
    Michael Schmitt

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