Garmin Montana 700 im Praxistest

Eine robuste Outdoor GPS-Navigation mit großem Display. Wenn du dieses Review gelesen hast, kennst du alle Fakten und weißt, welches Montana Modell am besten für dich geeignet ist.

Veröffentlicht: 22. Oktober 2020
Letzte Aktualisierung: 29. November 2020
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Eine Universal Outdoor GPS Navigation mit großem Display für alle Arten von Outdoor Aktivitäten. 

Genau das bietet die Garmin Montana 700 Serie.

Dazu noch attraktive Stromversorgung, Sprachansagen und neue Funktionen bei der Kartenauswahl.

Im ausführlichen Praxistest erfährst du alles Wichtige und ich helfe dir bei der Entscheidung für das passende Garmin Montana Modell.

Transparenzhinweis:
Das 700er Testgerät wurde mir kostenlos und ohne Auflagen von Garmin Deutschland zur Verfügung gestellt. Vorab hatte ich auch kurz ein 700i für Vorstellungsartikel und Video zur Verfügung.

Garmin Montana 700 Highlights 

Bei der Garmin Montana Serie werde ich folgende Besonderheiten im Praxistest besonders beachten:

  • Großes 5 Zoll Display
  • Sprachnavigation
  • Kartenauswahl
Video vom GPS Radler
[Video] Garmin Montana 700 vorgestellt & Kurztest

Eine komplett neue Garmin Montana Reihe. Mit 5 Zoll Display für jede Outdoor Navigation geeignet. Im Video stelle ich dir den Garmin Montana 700i vor und berichte von meinen Erfahrungen eines Kurztests.

Montana 700 Serie 

Die gesamte Garmin Montana 7×0 Familie besteht aus drei Mitgliedern.

Die komplette Garmin Montana Familie - 700 * 700i * 750i
Die komplette Garmin Montana Familie ◾ 700 – 700i – 750i
 Montana 700Montana 700iMontana 750i
Stromversorgung
mitgeliefert
Li-Ion-AkkupackLi-Ion-AkkupackLi-Ion-Akkupack
3 AA-Batteriefach
als Zubehör
Kamera
8 Megapixel
Karten
TopoActive-Karte
installiert
CityNavigator-Karte
installiert
Weitere Karten möglich
Ausstattung
inReach Notruf &
Kommunikation
GPS
GLONASS
Galileo
Barometrischer Höhenmesser
Elektronischer Kompass
3-Achsen
Wetterinfos
GPS Speicher
interner Speicher
(frei)
16 GB
(6,7 GB)
16 GB
(2,5 GB)
16 GB
(2,5 GB)
Wegpunkte10.00010.00010.000
Tracks250250250
FIT-Aktivitäten300300300
Routen250 Routen mit
250 Punkte pro Route
50 Punkte bei automatischer Routenberechnung
250 Routen mit
250 Punkte pro Route
50 Punkte bei automatischer Routenberechnung
250 Routen mit
250 Punkte pro Route
50 Punkte bei automatischer Routenberechnung
Trackaufzeichnung20.000 Punkte
250 gespeicherte GPX-Tracks
20.000 Punkte
250 gespeicherte GPX-Tracks
20.000 Punkte
250 gespeicherte GPX-Tracks
OVP Preis600 Euro700 Euro800 Euro
Straßenpreis
(11/2020)
540 Euro650 Euro800 Euro
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Welchen Garmin Montana soll ich wählen? 
In meinen Augen ist das eine recht einfache Entscheidung: 
Der Garmin Montana 700 ist das beste Gerät. 

Garmin Montana 700 - Bester Kompromiss aus Ausstattung und Preis.
Garmin Montana 700 – Bester Kompromiss aus Ausstattung und Preis.

Alle wichtigen Ausstattungen sind enthalten, InReach würde ich als getrenntes Gerät (inReach Mini) bevorzugen und du hast die Möglichkeit, den Li-Ion Akku gegen ein Akkufach für Standard AA Batterien zu tauschen.
Für die Anreise mit dem Auto würde ich sowieso eher auf eine richtige Auto-Navi setzen. Ansonsten kannst du die CityNavigator Karte* einzeln nachkaufen oder eine OSM-Karte mit Auto-Einstellungen nutzen.
Zu guter letzt ist der 700er das günstigste Angebot. 

Hardware 

Ein riesiges Display braucht Platz. Deshalb ist auch der gesamte Montana ziemlich groß – 8.76 x 18,3 x 3,27 cm. Größe und Robustheit machen sich auch beim Gewicht bemerkbar – rund 400 Gramm. 

Größe und Robustheit resultieren in hohem Gewicht
Größe und Robustheit resultieren in hohem Gewicht

Auch die GPS Antenne ist nicht im Gehäuse verbaut sondern steht als Quad-Helix-Stummel vom Gehäuse ab. Bei den inReach Modellen ist darin auch die Iridium Antenne integriert.

Montana 700i mit kombinierter GPS und Iridium Antenne
Montana 700i mit kombinierter GPS und Iridium Antenne

Der erste GPS-Empfang geht echt flott. Unterwegs ist die Genauigkeit der Positionsbestimmung sehr hoch. Super Job gemacht, nix zu meckern.

An internem Speicher sind 16 GB verbaut. Der Windows Explorer zeigt davon noch 6,7 GB als frei an. Bei den anderen Modellen sind aufgrund der zweiten CityNavigator Karte nur 2,5 GB frei.

Unter dem Akku findest du den Steckplatz für eine microSD Speicherkarte* bis maximal 32 GB. 

Der Montana verfügt nur über eine einzige Hardware Taste an der linken Seite. Ein- und ausschalten sowie frei programmierbare Funktionen während der Nutzung. 
OK, wenn du ein InReach Modell hast, dann gibt es rechts noch die SOS Taste hinter einer Abdeckung.

Powerbutton, Kontakte für Fahrzeughalterung und microUSB Ladebuchse
Powerbutton, Kontakte für Fahrzeughalterung und microUSB Ladebuchse

Der eingebaute Prozessor macht einen guten Job. Wenn man bedenkt, welche riesigen Mengen an Bildpunkten bewegt werden müssen, reagiert das Display echt flott. 

Display 

Markantes Merkmal ist der 5 Zoll Bildschirm. Das ist im Outdoor Bereich echt extrem. Die Anzeigegröße beträgt dabei 6,48 x 10,8 cm.

Dazu eine hohe Auflösung von 480 x 800 Pixel

Die Qualität vom Display ist Top. Super ablesbar in allen Situationen. Auf dem Fahrrad und an motorisierten Gefährten würde ich mir einen (deaktivierbaren) Lichtsensor wünschen, der die Display-Beleuchtung an die Umgebungshelligkeit anpasst. Schließlich ist die Beleuchtung sowohl für die Erkennbarkeit als auch den Stromverbrauch entscheidend.

Auch bei Regen ist die Bedienung noch möglich
Auch bei Regen ist die Bedienung noch möglich

Auch der Touchscreen reagiert sehr präzise. Selbst bei Regen oder mit langen Handschuhen hat das noch gut funktioniert. Klar, durch die größere Fläche werden die Taps nicht mehr ganz so treffsicher, aber die Erkennung funktioniert. 

Stromversorgung 

Jedes Montana Gerät wird mit einem Li-Ion Akkupack ausgeliefert.

Dieser wird hinten ins Gehäuse eingelegt und verriegelt. 

Wechselbarer Li-Ion Akku mit microSD Steckplatz
Wechselbarer Li-Ion Akku mit microSD Steckplatz

Geladen wird über microUSB. Dabei ist zu beachten, dass dein Ladegerät schon Power liefern sollte. Trotz 1,5 Ampere Ladestrom dauert der Ladevorgang ganz schön lange. Schließlich müssen 3.100 mAh (11,8 Wh) Akku gefüllt werden.

Leider lässt sich der ausgebaute Akku nicht laden, was bei mehreren Akkus praktisch wäre, um den Zweitakku zu laden währen der andere in Betrieb ist.

Die Akkulaufzeit gibt Garmin mit bis zu 18 Stunden an. Bei mir im Test hat es im Profil Wandern (Displaybeleuchtung häufig aus) 2 Tage (á 8h) gereicht und auf dem Fahrrad mit permanent aktiver Beleuchtung (1/3 bis 1/2) war nach rund 12 Stunden Schluss.

Für den Montana 700 gibt es im Zubehör Angebot noch eine Mignon-Batterie-Halterung. Die war zum Zeitpunkt des Tests noch nicht verfügbar. Werde nachreichen, sobald verfügbar. 

Halterung

Als Universalgerät konzipiert muss der Montana auch bei ganz unterschiedlichen Aktivitäten seinen Platz finden. Dafür gibt es abgestimmt auf den Einsatzzweck verschiedene Halterungen im Zubehör.
Ab Werk ist übrigens keine Befestigung oder Halterung enthalten.

Nachdem während dem Test noch keine der Halterungen lieferbar war, habe ich für meine Testfahrten am Fahrrad auf den Finn Gummi (Praxistest) zurückgegriffen. Nicht optimal, aber okay.

Befestigung mit Finn Halterung am Fahrrad
Befestigung mit Finn Halterung am Fahrrad

Bedienung 

Bei der Bedienung setzt Garmin im Wesentlichen auf die von anderen Outdoor Geräten (Oregon, eTrex…) bekannte Logik.

Ein Hauptmenü stellt quasi die Startseite mit allen möglichen Funktionen dar. Inhalt und 
Anordnung der Funktionen kannst du selbst einstellen.

Garmin Montana 700 Hauptmenü - Einrichtung
Garmin Montana 700 Hauptmenü – Einrichtung
Statusseite im Garmin Montana 700
Statusseite im Garmin Montana 700

Von fast jeder Seite ist die Statusseite erreichbar.
Mit einer Wischbewegung von oben nach unten öffnet sich die Seite mit Informationen und Shortcuts zu verschiedenen Funktionen. 

Beispielsweise siehst du hier aktuelle Benachrichtigungen vom Smartphone, in welchem Profil du gerade bist und kannst die Helligkeit steuern.

BT, WLAN und Sensoren sind Shortcuts zu den entsprechenden Punkten in den Einstellungen.

Ganz neu ist die Favoritenleiste
Statt mit waagerechtem wischen zwischen den einzelnen Aktivitätsseiten zu wechseln findest du am unteren Rand bis zu fünf Buttons. 

Die Favoritenleiste während der Navigation und deren Einrichtung
Die Favoritenleiste während der Navigation und deren Einrichtung

Ganz links ist immer das Häuschen um zum Hauptmenü zu kommen. Die Seite direkt daneben ist der Bildschirm, auf dem du landest, wenn du den Montana einschaltest. Ich habe meist Karte, Datenseite und Höhenprofil in der Favoritenleiste abgelegt.

Wenn du die Favoritenleiste voll packst, wird es schwierig den richtigen Punkt während der Fahrt zu treffen. Deshalb lasse ich einen Platz frei und schaffe so mehr Luft zwischen den Buttons.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Bedienung vom Garmin Montana nicht wirklich intuitiv ist. Einarbeitungszeit und eintauchen in die Garmin Logik ist notwendig. 
Wer schon Erfahrung mit anderen Garmin Outdoor Geräten hat, wird sich schnell zurecht finden. 
Wenn man das System mal verstanden hat, kann man die Navigation sehr genau an die eigenen Wünsche und Bedürfnisse anpassen. 

Dank dem schnellen Prozessor funktioniert die Bedienung echt flott. 

Karten

Mitgeliefert wird immer die ActiveTopo Karte, welche auf OSM-Daten basiert. 
Für die Karte gibt es im Normalfall zwei kostenlose Updates von Garmin. 

Bei den InReach Modellen 700i und 750i kommt noch die CityNavigator Karte hinzu. Dabei handelt es sich um Kartenmaterial für die Straßennavigation mit Auto und Motorrad. 

Was eine Straßenkarte mit dem Notruf System zu tun hat verstehe ich zwar nicht, ist halt nur bei den teureren Modellen dabei. 

Ansonsten steht dir die gesamte Welt der freien OSM-Karten offen. Die kannst du wahlweise im internen Speicher installieren oder auf einer microSD Speicherkarte ablegen.

Neu ist die Auto-Kartenwahl. Bei den i-Modellen ist die Logik einfach. Bei Auto-, Motorrad- und Geländefahrzeugaktivitäten wird die CityNavigator Karte verwendet. In allen anderen Fällen die TopoActive.

Aber auch beim Montana 700 gibt es die Auto-Kartenwahl. 
Ist mindestens eine zusätzliche OSM-Karte installiert, wechselt die Software beim Profil Autofahrt von TopoActive auf die anderen Karten.

Der Karten-Wähler und die Auto-Kartenwahl beim Montana 700
Der Karten-Wähler und die Auto-Kartenwahl beim Montana 700

Spannender finde ich da schon den Kartenwähler auf der Kartenseite
Am rechten Rand findest du den unter den Zoom Buttons. Bilder steht für die BirdsEye Satellitenbilder. Links aktivierst du die ActiveTopo Karte, rechts die andere Karte. In meinem Fall die OpenTopoMap von OSM.

Komischerweise funktionieren bei mir weder Auto-Kartenwahl noch der Kartenwähler, wenn eine Original Garmin Topo Karte im microSD Slot liegt. Wichtig: Das betrifft nur die Funktionen des Kartenwechsel. Die Topo Karte selbst kann im Menü schon aktiviert und genutzt werden.

Navigation 

Bei der Navigation verhält sich der Montana wie die anderen Garmin Outdoor GPS Geräte. 

Zieleingabe über eine Adresse ist zwar möglich, orientiert sich aber leider an der US-Logik der Eingabe und liefert eher schlechte Strecken. Was auf kurzen Distanzen, etwa um einen Campingplatz oder ein Restaurant zu erreichen noch okay ist, sorgt bei längeren Touren schnell für Frust. 

Umständliche Zieleingabe einer Adresse
Umständliche Zieleingabe einer Adresse

Unterwegs bekommst du bei der Routen-Navigation dann eine magena-farbene Linie, Richtungspfeile und Abbiegehinweise auf dem Display angezeigt.

Routen-Navigation mit Abbiegehinweisen auf dem Display
Routen-Navigation mit Abbiegehinweisen auf dem Display

Besser die klassische Track Navigation. Eine Tour planen (komoot, BRouter und Co) oder Tourvorschlag runterladen (Outdooractive) und den GPX-Track auf den Montana übertragen. 

Im Zieleingabe Menü den Track auswählen und der Linie auf der Karte folgen.

Dank präziser Positionsbestimmung und schnellem Prozessor für die Kartennachführung klappte die Navigation auf dem Montana immer zuverlässig. Neben der Karte kannst du die die Anzeige frei konfigurieren. Praktisch finde ich da 4 kleine Datenfelder oder Höhenprofil.

Auch ganz spannend ist die Anzeige „Auto“ beim Radfahren.

Sprachansagen 

Eine der Alleinstellungsmerkmale vom Garmin Montana 700 ist die Möglichkeit, gesprochene Abbiegehinweise auszugeben. Entweder im Auto über die KFZ-Halterung mit Stromversorgung und Lautsprecher oder drahtlos via Bluetooth an einen Lautsprecher.

Sprachansagen vom Montana per Bluetooth an Lautsprecher senden. Hier auf einen Sena Helm
Sprachansagen vom Montana per Bluetooth an Lautsprecher senden. Hier auf einen Sena Helm

In den Einstellungen koppelst du einen Bluetooth Lautsprecher, ein Headset oder einen smarten Helm. 

Smarte Livall Helme im Praxistest

Mehr Sicherheit durch Beleuchtung. Mehr Komfort durch Musik hören, telefonieren und Navi Ansagen. Alle smarten Funktionen im ausführlichen Review.

Wenn du jetzt einer Route folgst, bekommst du Sprachkommandos über die Lautsprecher. 

Wichtig: Das funktioniert nur mit Routen. Wenn du einem Track auf der Karte folgst, bleibt der Lautsprecher stumm. 

Schnittstellen – Connectivity

Der Garmin Montana verfügt über folgende Schnittstellen zur Außenwelt:

  • USB (microUSB Buchse)
    Laden & Datentransfer
  • ANT+
    (Fitness-) Sensoren
  • Bluetooth / BLE
    Verbindung zu Garmin Apps auf dem Smartphone & Fitness Sensoren
  • WLAN (Wi-Fi)
    Firmware Update – Sync mit Garmin Connect

Die USB Schnittstelle ist immer noch als microUSB ausgeführt. Wir haben 2020, da wäre wirklich langsam mal USB-C Stand der Technik.

Auf den Montana kannst du auch über eine USB-OTG Verbindung vom Smartphone zugreifen. Für Smartphones mit microUSB funktionierte bei mir im Test dieses Spezialkabel* (Stecker mit Fahrrad muss ins Smartphone). Bei Telefonen mit USB-C wird die Auswahl kleiner.
Hier klappte es nur mit diesem USB-C-Spezialkabel*.

Unterwegs einen GPX-Track vom Smartphone auf den Montana übertragen
Unterwegs einen GPX-Track vom Smartphone auf den Montana übertragen

Über die drahtlosen Schnittstellen kannst du externe Fitness-Sensoren koppeln. Möglich ist sowohl Bluetooth (BLE) als auch ANT+. Bei den Outdoor Geräten ist die Auswahl an Sensortypen gegenüber den Edge Radcomputern immer etwas eingeschränkt. Möglich sind:

  • Herzfrequenz
  • Geschwindigkeit
  • Trittfrequenz
  • Geschwindigkeit/Trittfrequenz kombiniert
Fitness-Sensoren koppeln und unterwegs Daten anzeigen lassen
Fitness-Sensoren koppeln und unterwegs Daten anzeigen lassen

Außerdem noch folgende Garmin eigene Geräte:

  • tempe Temperatursensor (Praxistest)
  • XERO (Schießen)
  • DogTrack
  • inReach-Mini Fernbedienung (nur Montana 700)

Über Bluetooth erfolgt die Verbindung zu Lautsprechern für die Sprachansage.

Außerdem kannst du dich mit dem Smartphone verbinden. Allerdings nur mit den Garmin eigenen Apps:

Bluetooth Verbindung zwischen Smartphone und Garmin Montana 700
Bluetooth Verbindung zwischen Smartphone und Garmin Montana 700

Bei der Connectivität vermisse ich die Möglichkeit, GPX-Tracks einfach so vom Smartphone per Bluetooth (FTP-BT-Profil) an den Garmin zu schicken.

Garmin Montana Erfahrungen

Über EinrichtenAnzeige kannst du die Auto-Displaysperre aktivieren. Sobald die eingestellte Zeit für die Display-Beleuchtung abgelaufen ist, wird die Hintergrundbeleuchtung ausgeschaltet und das Display gesperrt. Entsperrt wird über kurzen Druck auf den Power-Button an der Seite.
Sehr praktisch – gerade beim Wandern.

Aber Vorsicht! Verlierst du den GPS Empfang gibt das eine Meldung auf dem Display, welches damit entsperrt wird. Jetzt können Aktionen auf dem aktiven Display unbemerkt in der Tasche ausgeführt werden. Hier sollte Garmin nachbessern – Meldungen dürfen die Displaysperre einfach nicht deaktivieren.

Stärken
  • top Display
  • schneller und präziser GPS Empfang
  • flotter Prozessor
  • Kombination aus Akkupack und Mignon Batterien
    (nur Montana 700)
Schwächen
  • fehlende Umwandlung von Tracks in Routen
  • Gewicht
  • Preis

Garmin Montana 700 kaufen – ja ohne nein? 

Das riesige 5 Zoll Display macht das ganze Gerät natürlich groß und schwer. Wer also das große Display möchte muss da zu Kompromissen bereit sein. 

Ansonsten ist das Montana ein klassisches Garmin Outdoor GPS mit Schwächen bei der komfortablen Navigation entlang importierter Tracks. 

Fazit Garmin Montana 700 Praxistest

Fazit Garmin Montana 700 Praxistest
  • GPS-Empfangsqualität
  • Akkulaufzeit
  • Bedienung
  • Verarbeitung
  • Kartenauswahl
  • Ausstattung
  • Preis
4.4

Zusammenfassung

Eine klassische Garmin Outdoor GPS-Navigation mit Schwächen bei der komfortablen Navigation entlang geplanter Tracks. Schneller und präziser GPS Empfang dazu ein tolles Display und eine clevere Stromversorgung ermöglichen universellen Einsatz bei allen Outdoor Abenteuern. 

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11 Gedanken zu „Garmin Montana 700 im Praxistest“

  1. Hallo Matthias,

    Wie verhält sich der Montana mit einer in Basecamp geplanten Route, wird die genauso übernommen?
    Erhält man bei einer Track Navigation Abbiegehinweise?

    Gruß Bernd

    Antworten
    • Track Navigation ist ohne Abbiegehinweise.
      Route in BaseCamp als Basis zu nehmen habe ich aufgegeben. Nervt einfach nur, wenn er umbaut oder es – warum auch immer nicht funktioniert.
      Wenn du Abbiegehinweise möchtest, greife besser zu Edge oder Wahoo ROAM.

      Antworten
      • Hm, wir sind einige Runden gewandert mit dem Teil, derweil mir der Screen (nebst wirklich rasantem Arbeitstempo) wichtig genug war, die anderen Themen (Preis, Gewicht) zu akzeptieren. Das Teil ist mächtig, und entsprechend muß man sich einarbeiten. Am Smartphone macht man das ja auch. Was mich wirklich stört ist das Kratzempfindliche Gehäuse – auf deinen Bildern vom Antennenstummel gut zu sehen.

        Routen aus BaseCamp funktionieren zum Wandern völlig stressfrei. Man muß halt genug Stützpunkte setzen. Das geht aber mit WinGDB3 automatisch. (Damit kann man auch einen Track am PC zur Route umwandeln.) WinGDB3 ist freeware. Hilfreich ist auch GPXEditor, eine andere Freeware, die Garmin-untaugliche gpx Dateien Garmin tauglich machen kann.

        Aus anderen Planern importierte Daten berechne ich in BC neu und passe die an bis die dem
        Original entsprechen, oder zeichne die gleich manuell dem Track nach. Wichtig ist dabei, das mit genau der Karte zu machen, die man im Gerät zum navigieren nutzt. Dauert mit etwas Übung nicht mehr als 5 Minuten für die Tagestour. Damit bekommt man Ansagen und der Montana piept an Abbiegepunkten wenn man keinen Lautsprecher gekoppelt hat.

        Ein Track ist keine Navigation (und war es auch nie), sondern ist die Aufzeichnung einer früheren Aktivität. Da fährt man nur einer Linie nach, wenn diese dargestellt ist. Daher kommen da auch keine Ansagen/Piepser.

        Antworten
  2. Hallo Matthias
    was meinst Du mit Schwächen bei der komfortablen Navigation entlang geplanter Tracks. Ich bin viel in den Bergen unterwegs kann das so nicht nachvollziehen. Die Navigation funktioniert perfekt auf dem geplanten Track.

    Antworten
  3. hallo matthias
    schönes gerät alles geht flott aber was nützt mir ein outdoornavi das nicht einmal seine eigenen topo karten erkennt.Habe das problem vor 2 monaten garmin in münchen beschrieben wußten davon auch nichts und wollten es der technik weitermelden sonst könnte ich sämtliche topo karten entsorgen welche immerhin ca.100 bis 150 euro kosten

    Antworten
  4. Hallo Matthias
    Ich habe das Problem dass die Touren von Komoot nicht hochgeladen werden. Weder mit offline noch anders. An was kann das liegen. Bei meiner Fenix funktionierte das ohne Probleme beim Montana 700 nicht.

    Antworten
  5. Hallo,
    Sorry das ich auch noch mal auf der Track/Route-Thematik rum reite. Aber ich habe mich leider mit dem Sigma Rox ziemlich in die Nesseln gesetzt ins würde jetzt gerne vorab klären, was das Gert kann, bevor ich es erwerbe.

    Kann ich auf dem Montana 700 ein Track (also eine Ansammlung von Wegpunkten) auswählen und anhand der Vorwänden Karte einen Route berechnen?

    Und wenn ich das kann, kann ich gleichzeitig den Track in einer anderen Linienfarbe darunter legen? Damit ich genau sehe, wo vom Gerät berechnete Route vom Track abweicht?

    Hintergrund der Fragen ist einfach, das Problem, das dann also Mtbler, der gerne auch mal etwas ruppiger auf nicht bekannten Wegen, oft von Navis, die „nur“ Routen laden können, immer an an den schönsten Stellen vorbei geleitet wird. Zum Teil passiert das sogar auf ganz legalen Mountainbike-Touren, die von Vereinen unterhalten und ausgeschildert werden, aber eben nicht im OSM sind.

    Vielen Dank.
    Gruß,
    Fab

    Antworten

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