Garmin Edge 1030 Plus im Praxistest

Mit dem Edge 1030 Plus bringt Garmin ein paar Auffrischungen in das GPS Radcomputer Topmodell. Meine Erfahrungen mit den Neuheiten.

Veröffentlicht: 30. Juli 2020
Letzte Aktualisierung: 1. August 2020
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Kleine Neuerungen, große Wirkung? 

So viele Änderungen gibt es nicht beim Modellwechsel vom Edge 1030 zum 1030 Plus. Schließlich gibt es bei den Garmin „Plus-Modellen“ keine großen Hardware Änderungen sondern eine dezente Modellpflege.

Auch als Plus bleibt der 1030 einer der GPS-Radcomputer mit dem dicksten Ausstattungspaket. Das meiste aus meinem Garmin Edge 1030 Praxistest ist immer noch gültig. Schau also unbedingt auch dort ins Review. 

Garmin Edge 1030 im Praxistest

Das neue Garmin Edge 1030 bietet mehr Akkulaufzeit, ein größeres Display und neue Software Funktionen.
Was dich sonst noch erwartet liest du in diesem ausführlichen GPS-Fahrradnavi Review.

Transparenzhinweis:
Das Testgerät wurde mir kostenlos und ohne Auflagen vom Hersteller zur Verfügung gestellt. 

Unterschiede Edge 1030 Plus vs. 1030

In folgenden Punkten unterscheidet sich der 1030+ von seinem Vorgänger, dem Edge 1030:

  • Anderes Display 
  • Lauterer Piepser
  • Magnetometer
  • Doppelte Speichergröße
  • Keinen microSD Slot mehr 
  • Erleichterte Ersteinrichtung
  • Neue Icons
  • Neue Re-Routing Logik 
  • Erweitertes Kartenangebot
  • Trainingsvorschläge auf dem Gerät 
Garmin Edge 1030 Plus vs. Garmin Edge 1030 (hinten)
Garmin Edge 1030 Plus vs. Garmin Edge 1030 (hinten)

Display Änderungen 

Das Display ist in Größe (3,5 Zoll) und Auflösung gleich geblieben. Nur Darstellung und Touch-Empfindlichkeit will Garmin verbessert haben. 

Die Erkennung ist wirklich besser geworden. Während man beim Edge 1030 immer den Eindruck von einem leichten Schleier hatte, ist das 1030 Plus Display jetzt klar ablesbar. 

Die beiden Displays im Vergleich - Links 1030, Rechts 1030 Plus
Die beiden Displays im Vergleich – Links 1030, Rechts 1030 Plus

Bei der Touch Empfindlichkeit kann man die bisherige hohe Stufe in den Einstellungen jetzt mit der mittleren Empfindlichkeit vergleichen. 

Speicher 

Der interne Speicher wurde von 16 GB auf 32 GB verdoppelt. 
Mit aktuellen Karten zeigt der Windows Explorer von 28,9 GB verfügbarem Speicher noch 15,8 GB als frei an. 

Gleichzeitig mit der Verdopplung des internen Speichers wurde die Möglichkeit, externen Speicher zu nutzen entfernt. 

Auf der Rückseite gibt es keinen Dreh-Deckel mit microSD Steckplatz mehr. 

Auch wenn wohl die wenigsten die Erweiterung per Speicherkarte genutzt haben, finde ich es schade. 

Freie OSM-Karten kannst du zwar auch in den internen Speicher legen.

OSM-Karten auf dem Garmin Edge 820

Kostenlose OSM Zusatzkarten ohne microSD Slot. Geht das? In diesem Ratgeber zeige ich dir, wie du freie OSM-Karten auf den Garmin Edge 820 bekommst.

Wenn du allerdings eine Garmin Topo Karte auf SD Karte hast, kannst du die mit dem Edge nicht mehr nutzen. Denn die Lizenz ist an die Hardware der Speicherkarte gekoppelt. Ein kopieren der Datei in den internen Speicher ist nur bei der Download Version möglich.

Hardware Änderungen 

Neben Display und Speicher gab es Hardware Anpassungen auch bei den internen Sensoren und dem Piepser. 

Der Lautsprecher oder besser gesagt Piepser hat seinen Platz gewechselt, wie du auf dem Vergleichsbild sehen kannst. 

Geänderte Piepser Position zwischen Edge 1030 (links) und Edge 1030 Plus
Geänderte Piepser Position zwischen Edge 1030 (links) und Edge 1030 Plus

Vermutlich wegen des entfallenden Speicherslots war mehr Platz für einen größeren Sound-Generator. 

Die Töne sind merklich lauter zu hören und auch die Klänge wurden von der Melodie etwas angepasst. 

Eine winzige Detailverbesserung mit großer Wirkung, bei der man sich fragt, warum das nicht schon immer so war. 

Bereits der 1030 hatte laut Garmin einen elektronischen Kompass.

Kompasskalibrierung im System Menü
Kompasskalibrierung im System Menü

So wirklich glauben konnte ich das allerdings noch nie, wie du in meinen Edge Navi-Erfahrungen nachlesen kannst. 
Die Stabilität im Stand hat gepasst, aber im Tunnel hat es die Navigation regelmäßig aus dem Tritt gebracht. 

Jetzt steht ein Magnetometer im Datenblatt und im Menü kannst du den Kompass kalibrieren. 
Es muss sich also etwas getan haben.

Größere Tunnel, wie damals in Südtirol hatte ich bisher im Test noch nicht, werde aber dran bleiben und berichten. 

Garmin spricht auch von einem neuen, schnelleren Prozessor. Den merkt man bereits beim Start. Während der Edge 1030 bei mir 24 Sek für den Start benötigt ist der Edge 1030 Plus nach 14 Sekunden startklar.

Beim Start einer geplanten Strecke sind die Unterschiede ebenfalls groß. Für eine 26 km lange Radtour braucht der Edge 1030 Plus 1:21 Min. Der Edge 1030 1:55 Min.

Geplante Strecke auf dem Garmin Edge 1030+ starten
Geplante Strecke auf dem Garmin Edge 1030+ starten

Wobei eigentlich beide Werte viel zu lange sind, wenn ich das mit anderen GPS Geräten (Wahoo ROAM, ROX 12) vergleiche.

Akkulaufzeit

Laut Datenblatt hat Garmin die Akkulaufzeit von 20 Stunden auf 24 Stunden erhöht. Das sind beides super Werte, bei denen ich mir schwer tue sie in der Praxis genau zu überprüfen.

Wenn ich mir die prozentuale Abnahme der Akkuladung pro Stunde so anschauen, kann das aber in etwa hinkommen. Die Akkulaufzeit ist allerdings extrem abhängig von den persönlichen Einstellungen, vor allem der Displaybeleuchtung.

Wem das immer noch nicht reicht, der kann das Garmin Charge Power Pack unter den Edge packen und die Laufzeit in etwa verdoppeln.

Kartenverwaltung

Nachdem ohne Speicherkarte die Option auf Garmin Zusatzkarten wegfiel und mit dem doppelt so großen Speicher reichlich Platz zur Verfügung steht, hat sich Garmin entschieden, mehr Karten anzubieten.

Im europäischen Gerät ist jetzt immer Afrika mit dabei. 

Zusätzlich kannst du weltweite Karten auf dem Edge installieren. 

Dazu ist in Garmin Express jetzt eine Kartenverwaltung eingebaut. 

Kartenverwaltung und Dauer-Updates
Kartenverwaltung und Dauer-Updates

Wähle die gewünschten Regionen und sie werden auf den Edge runter geladen. 

So wirklich funktioniert die neue Kartenverwaltung aber (noch) nicht. 

Das abwählen der Karten funktionierte bei mir erst nachdem ich ein Update von mehreren Stunden durchgeführt hatte. 
Seit dem meldet Garmin Express immer 3 verfügbare Karten-Updates von den Karten die ich gar nicht auf dem Edge haben will. 

Damit ist der Update-Komfort von „Alle installieren“ weg. Du musst die neue Firmware, jede einzelne Connect IQ App und jedes Segment Updates einzeln zum installieren anklicken.

Auch würde ich Afrika gerne aus dem Speicher löschen – ist aber in der Kartenverwaltung nicht einzeln aufgelistet. 

Enttäuschend, dass Garmin selbst eine eigentlich so einfache Sache nicht hinbekommt. 
Da muss Garmin dringend nachbessern! 

Ersteinrichtung

Auch beim Start mit der neune GPS Navigation hat Garmin etwas vereinfacht. Wenn du bereits ein anderes GPS Gerät in deinem Garmin Connect Account registriert hast, werden Profile und gekoppelte Sensoren übernommen.

Das mag soweit ich das von anderen Nutzern mitbekommen habe auch ganz gut funktionieren.

In meinem Fall ist das natürlich schwierig für Garmin. Ich teste dutzende Sensoren, teilweise mit unterschiedlichen Geräten. Dazu noch viele angemeldete Edge Geräte und Uhren.

In sofern war nach der automatischen Ersteinrichtung der Speicherpool randvoll. Ganz viele alte Sensoren wurden übernommen. Einige von mir vergebenen Namen für Sensoren waren dann auch wieder weg. Auch die Profile kamen von verschiedenen Geräten.

Ersteinrichtung mit Profilen und Sensoren - teilweise ohne Sensor-Name
Ersteinrichtung mit Profilen und Sensoren – teilweise ohne Sensor-Name

Das möchte ich aber jetzt nicht als negativ bewerten. Ist bei mir einfach ein Sonderfall. Gerade das übernehmen von Sensoren erspart schon Einrichtungszeit. Bei den Profilen kann es zumindest für eine ordentliche Grundeinstellung sorgen.

Navigation 

Für mich eindeutig das Highlight der Plus Erweiterung.
Zumindest klang es in der Presse-Ankündigung so – kein nerviges „Dauer-Bitte-Wenden“ mehr. 

Im folgenden Abschnitt geht es nur um die Neuberechnung der Strecke beim verlassen einer importierten, geplanten Strecke. 
Wenn du das Ziel im Edge eingibst ändert sich nichts zur bisherigen Navigation.

Navigation mit Garmin Edge

Die Navigation ist für mich die wichtigste Funktion an einem GPS-Fahrradcomputer. In diesem Artikel zeige ich dir die vielfältigen Möglichkeiten der Navigation mit den Garmin Edge Geräten.

Du fährst also auf einer geplanten Strecke und nimmst eine Abzweigung falsch. 
Was passiert jetzt bei einer Streckenabweichung? 

Im einfachsten Idealfall bekommst du einen Piepston, eine Info mit Streckenabweichung geht auf. Darin kannst du die Navigation anhalten oder Umleiten. Wenn du nichts machst, läuft der Umleiten Button langsam nach unten und dann wird eine Alternative berechnet. Am oberen Rand siehst du die Meldung „Routing to Course“ und die Navigation geht einfach weiter.

Einfachste Form der Neuberechnung bei Streckenabweichung
Einfachste Form der Neuberechnung bei Streckenabweichung

Die Alternative ist okay und so erwarte ich eine Neuberechnung bei Streckenabweichung.

Deutlich öfter siehst du allerdings am unteren Ende erst die Routenberechnung. Anschließend wirst du gefragt, welche der bis zu drei Optionen genutzt werden soll:

  • Variante 1 – „Auf andere Route tre
    Das ist die Variante von oben. Mehr oder weniger sinnvoll und schnell auf die geplante Strecke zurück führen.
    Meist logisch und korrekt. Ab und zu zwar ohne Wenden aber über kleine Wege in einem extra Bogen wieder zurück zu dem Punkt an dem die Strecke verlassen wurde.
  • Variante 2 – „Punkte überspringen
    Das ist eigentlich die Art, intelligent in Fahrtrichtung zurück auf die Strecke geführt zu werden. 
  • Variante 3 – „Abkürzung
    Ganz selten habe ich auch eine dritte Variante gesehen. Dabei werden große Teile der geplanten Tour übersprungen. Manchmal wird auch direkt zum Ziel geführt. Dann übernimmt der Edge quasi den letzten Punkt im Track und führt dich zu diesem Ziel.

Hier mal drei Beispiele:

Erstens mit zwei Optionen. V1 Kleinere Abkürzung, V2 Längere Abkürzung.

Streckenberechnung auf Datenseite dann Anzeige der 2 Optionen
Streckenberechnung auf Datenseite dann Anzeige der 2 Optionen

Zeitens auf dem Land mit Feldwegen, wobei Variante 1 wenig sinnvoll ist, da quasi Wenden über zwei eng nebeneinander liegende Wege. Zum Anzeigen habe ich bei jeder Option zoomen müssen.

Drei Alternativrouten zur Auswahl bei Streckenabweichung auf dem Land
Drei Alternativrouten zur Auswahl bei Streckenabweichung auf dem Land

Drittens in der Stadt. Dort gibt es eigentlich genug Alternativen. Auch hier musste ich zoomen um V3 komplett zu sehen.

Drei Alternativrouten zur Auswahl bei Streckenabweichung
Drei Alternativrouten zur Auswahl bei Streckenabweichung in der Stadt

Jetzt hast du dir also alle Vorschläge angeschaut, geprüft und dich für einen entschieden. Dazu ist häufig auch ein zoomen notwendig, gerade bei den Optionen 2 und 3. Wenn du mit „Rou. wähl.“ bestätigst, kann es auch schon weitergehen. 

Wann der Garmin wieviele Optionen wählt konnte ich noch nicht nachvollziehen. Ich habe jedenfalls keine Logik erkannt. 

Zwischenfazit – Neue Re-Routing Logik:
Garmin ist auf dem richtigen Weg. Schluss mit „Bitte wenden“ und statt dessen eine Alternativroute Zielorientiert anbieten.

Die Entwickler waren aber anscheinend zu feige, sich für eine Variante zu entscheiden. So wollen sie alle Optionen auf einmal anbieten. Das treibt die Komplexität nach oben. Und diese Komplexität können die Garmin Entwickler nicht stemmen. 
Zusätzlich hat keiner an die User gedacht. Wer soll während der Fahrt schnell die bis zu drei Vorschläge checken, entscheiden und bestätigen?

Also liebe Garmin Entwickler, nehmt euren Mut zusammen und entscheidet euch für eine Variante. Notfalls lasst den User in den Einstellungen einmalig die bevorzugte Option wählen. Aber eine Entscheidung bei jeder Streckenabweichung zu verlangen geht aus Usability Gründen gar nicht.

Trailforks Datenbank

Die Mountainbike Metriken (FLOW, GRIT und JUMP) kamen ja per Firmware Update bereits in den Edge 1030. Jetzt gibt es auch die aus dem 530/830 bekannte Trail Datenbank von Trailforks.

Was soll ich sagen? Immer noch genauso schlecht und nutzlos wie beim Edge 830. Bei meinen Tests hat die Suche nie ein Ergebniss geliefert. Die Trails sind zwar auf der Karte zu sehen, aber das war es auch schon.

Keine Suchergebnisse bei der Trailforks Suche aber Trails nebenan auf der Karte sichtbar.
Keine Suchergebnisse bei der Trailforks Suche aber Trails nebenan auf der Karte sichtbar.

In sofern: Trailforks Datenbank und Trail Suche einfach ignorieren – Schade!

Trainingsvorschläge

Die Edge Geräte sind auch für sportliches Training gemacht. 
Bisher musstest du deine Trainingspläne extern basteln und dann auf den Garmin übertragen. 

Jetzt macht dir der Edge 1030+ auch Vorschläge – direkt im Gerät. 

In den ersten Tagen bekam ich da Vorschläge.

Basis Trainingsvorschlag - spätere Info zu Trainingsvorschlägen
Basis Trainingsvorschlag – spätere Info zu Trainingsvorschlägen

Dann hörte das für einige Tage auf und als ich ins Menü geschaut habe um einen Trainingsvorschlag abzurufen, kam nur die Info, dass ich erst einige Zeit mit Herzfrequenz- und Leistungsmessung fahren muss um Vorschläge präsentiert zu bekommen. 

Für mich jetzt nicht so schlimm, da ich sowieso keine Rad-Trainings mache. 

Den täglichen Trainingsvorschlag kannst du auch komplett ausschalten:
Training Trainings Täglicher TrainingsvorschlagMENU ButtonTrainingsvorschlag deaktivieren

Täglichen Trainingsvorschlag ausschalten
Täglichen Trainingsvorschlag ausschalten
Stärken
  • lange Akkulaufzeit
  • großes, gut ablesbares Display
  • riesiger Funktionsumfang
  • solide Verarbeitung
Schwächen
  • Preis
  • nutzlose Trail-Datenbank
  • Einarbeitungszeit erforderlich

Garmin Edge 1030Plus kaufen – ja oder nein?

Wenn du alle Funktionen für Navigation und Training brauchst oder möchtest und gleichzeitig Wert auf ein möglichst großes Display legst, dann bist du beim Edge 1030 Plus richtig.

Das hat halt seinen Preis – 600 Euro (UVP).

Und durch den riesigen Funktionsumfang bedarf es etwas Einarbeitungszeit.
Wobei Tourenradler die hauptsächlich die Navigation nutzen wollen große Teile des Menüs, wie etwa Profile und Training, einfach links liegen gelassen werden können.

Insgesamt ist es aber schon ein starkes Stück Technik. Vor allem die Hardware ist extrem hochwertig. Und bei der Software kann Garmin ja noch nachbessern.

Fragen zum Garmin Edge 1030 Plus

Umstieg vom Edge 1030 auf den Edge 1030Plus?

Ich würde klar sagen: Nein. Die wenigen Änderungen rechtfertigen eigentlich keinen Umstieg vom Nicht-Plus Modell auf den 1030Plus.Stellt der Edge 1030 Plus den Edge 1030 in den Schatten?

Jetzt noch den Edge 1030 kaufen?

Im Handel gibt es das Vorgängermodell noch einige Zeit mit Rabatt zu kaufen. Wenn du auf eine Speicherkarte Wert legst, dann schlag zu. Ansonsten kommt es auf den Preisunterschied an. Wieviel ist dir das neue Display, der schnellere Prozessor und die neue Routen-Alternativberechnung wert?

Alternative Garmin Edge 1030 Plus

Wahoo ELEMNT ROAM

Der schärfste Mitbewerber und die Alternative zum Edge 1030Plus kommt von Wahoo. Ohne Touchscreen und mit reduziertem Farbdisplay. Dafür perfekt ablesbar bei Sonnenschein. Einfachere Bedienung und Integration von komoot für geplante Touren.

Sigma ROX 12.0 Sport

Der Sigma ROX 12 Sport bringt als Edge 1030 Alternative ein mehr an das Smartphone angelehntes Bedienkonzept. Besser in der Navigation dafür nicht ganz so vielseitig bei Trainingsfunktionen.

Fazit Garmin Edge 1030 Plus Praxistest

Fazit Garmin Edge 1030 Plus Praxistest
  • GPS-Empfangsqualität
  • Akkulaufzeit
  • Bedienung
  • Kartenauswahl
  • Ausstattung
  • Verarbeitung
  • Preis
4.4

Zusammenfassung

Die Änderungen wirken auf den ersten Blick nicht groß.
Im Detail sind einige spannende Dinge dabei. Vor allem die neue Re-Routing Logik ist ein wichtiger Schritt. Es braucht aber noch einiges an Feintuning.

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14 Gedanken zu „Garmin Edge 1030 Plus im Praxistest“

  1. Sie erwähnen die Hammerhead Karoo nie und jetzt kommt Version 2 heraus. Die Karten sind unglaublich. Bitte. Eine Bewertung wäre interessant

    Antworten
  2. Hallo Matthias,
    was mich interessieren würde: ich verwende auf meinem EDGE 1030 die Garmin Wanderkarte Deutschland V9 per microSD. Da der externen Speicher weggefallen ist: kann ich meine V9 in das Gerät kopieren oder funktioniert das nicht?
    VG – Pit

    Antworten
      • Geht nicht gibt es nicht…..
        Im Ernst, man kann doch die Daten von der SD Karte auf den Rechner ziehen, z.B. als Backup.
        Deine Antwort, Matthias, ist hier etwas knapp geraten. Denn dass der 1030 Plus keinen SD Kartenslot hat, ist doch bekannt. Und Pit hat seine Frage sicher auch anders verstanden wissen wollen. Nämlich, wie bekommt man Karten auf das Gerät?
        Beste Grüße
        Uwe

        Antworten
        • Es ging konkret um eine gekaufte Garmin Karte und nicht um irgendwelche (OSM-Karten). Und da geht das rüberziehen eben nicht. Der Kopierschutz hängt an der Hardware der microSD Speicherkarte. Klar mag alles irgendwie gehen. Aber das nennt man dann Hacking und das ist illegal.

          Antworten
  3. Hallo Matthias,
    Vielen Dank für den Testberticht über das Garmin Edge 1030 plus.
    Was mich persönlich stört, dass die Garmin Leute es nicht fertig gebracht haben einen Magnet-Steck-Anschluss zu verbauen. Bei Uhren und anderen Geräten wird das ja schon länger verbaut!
    Die Gummiabdeckung des USB-Anschluss ist beim 1030 schon sehr schlecht gelöst. Habe die Gummiabdeckung letztes verloren… Garmin konnte mir keine solche Abdeckung zusenden, (es gäbe keine solche Abdeckungen, ja sie wissen von diesem Fehler) sie haben gleich das ganze Gerät ausgetauscht!?!
    Und nun ist ein „Besseres Gerät“ auf dem Markt mit dem gleichen FEHLER.
    Das 1030 und das 1030 plus kann man ja nicht mehr aufschrauben wie noch das Edge1000
    Also wieso nicht gleich besseren Spritzwasser-Schutz bieten? (Regenfahrten)
    mit sportlichen Grüssen
    Roland Wildi

    Antworten
  4. Hallo Matthias!
    Danke schon mal vorab für Deine super gemachten Tests und Deine Website.
    Ja, ich habe mich auch schon zu dem neuen plus Gerät hinreißen lassen, weil ich die Routen- Neuberechnungs- Option interessant fand. Es funktioniert auch recht gut. Habe aber noch parallel meinem „alten“ Edge 1030 zu Hause liegen (zur Sicherheit).
    Es gibt aber auch schon noch etliche Probleme. Das Schlimmste daran ist aber, das die Leute im Support zu anstehenden Problemen/ Fragen keine Antworten haben, da sie selbst nicht Bescheid wissen mit dem neuen Gerät. Ein absolutes Ärgernis ist für mich die Karten- Problematik. Ich brauche z.B. keine Amerika, Australien, Afrika usw. Karten. Und keiner vom Support kann mir sagen, ob und wie ich diese entfernen kann um Speicherplatz freizuschaufeln. Des Weiteren scheint bei meinem neuen Gerät die Höhenmessung nicht zu funktionieren.
    In Climb- Pro und auf der Höhen- Datenseite werden keine Profile angezeigt. Das gleiche Problem hatte ich schon einmal mit dem Edge 1030, worauf hin das Gerät ausgetauscht wurde. Ich verwende zwar eine OSM- Karte, aber auch nach deren Deinstallation hat die Höhenproblematik mit den Garmin Karten nicht funktioniert.
    Alles, alles in allem: noch sehr fehlerbehaftet und für ein so teures Gerät recht peinlich (besonders der unterqualifizierte Support).

    Antworten
  5. Coole Sache von Dir. Deine Berichte werden gerne von mir gelesen. Ich besitzte noch einen Edge 1000 Explore, ist auch schon Rentenmodell, das mit der Navigation etliche Probleme hat.
    Den Edge 1030 konnte ich für eine Woche testen und war mit der Navigation immer noch nicht zufrieden, aus meiner Sicht, müssen die Entwickler bei den Edge Modellen noch einige Stunden investieren, damit die Navigation wie bei einem Auto- Modell funktioniert, ob sie dies schaffen……?
    Da ich mit dem 1030er bereits nicht zufrieden war, verzichte ich auch auf den Plus, ich habe das Gefühl, mit der Velo Navigation ist Garmin einfach noch nicht parat, mal schauen wie es mit einem neueren Edge Modell aussieht. Sonst ist das Gerät ob Neu, oder Alt Top.

    Antworten
  6. Hallo Matthias,
    ich fand deinen Bericht von dem neuen EDGE 1030plus auch sehr interessant. Ich fahre derzeit noch mit meinem Etrex35touch, den ich hauptsächlich zum Wandern angeschafft habe. Aber am Mountainbike funktioniert der natürlich einwandfrei. Bis eben auf die nervige Routenneuberechnung.
    Beim Wandern ist das ja kein Problem, wenn man sich da verlaufen hat geht man halt bis zur der Stelle zurück und korrigiert seinen Weg. Beim Radfahren ist das allerdings unbrauchbar. Und somit finde ich die neue optimierte Routenberechnung für das Rad optimal, man fährt einfach weiter und gelangt dann wieder auf die Route. Meine Frage wäre, wird diese Funktion den Garmingeräten mittels eines Firmenupdates mal zur Verfügung gestellt oder muss man zwingend den 1030 plus kaufen? Ein 530 plus oder 830 würde mir dann auch reichen, wenn diese die optimierte Re Routingfunktion erhalten würden.

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