Den Apple AirTag als smarten Tracker für das Fahrrad oder eBike nutzen.
Mit der günstigen Alternative zu klassischen GPS-Trackern möchten zahlreiche iPhone Nutzer das Radl bei Diebstahl wiederfinden.
Der AirBell Hersteller TeamNobile aus Österreich bietet dafür eine unauffällige Art, den Apple Tracker am Fahrrad zu verstecken.
Im ausführlichen Review teste ich den AirBell Halter in der Praxis.
Transparenzhinweis:
Das Testgerät wurde mir kostenlos und ohne Auflagen vom Hersteller zur Verfügung gestellt.
⭐ AirBell Highlights
Bei der AirBell handelt es sich um eine klassische Fahrradklingel. Im Inneren ist ein spezielles Fach für einen Apple AirTag Tracker enthalten.
Befestige den AirTag unauffällig am Fahrrad und erhöhe die Chance auf ein Wiederfinden nach einem Diebstahl des Rades.
Die AirBell kostet rund 20 Euro. Hinzu kommt ein Apple AirTag* für rund 35 Euro.
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✔️ Montage am Fahrrad
Nichts leichter als das. Die Klingel wird wie jedes andere Standardmodell auch mit einem einfachen Kreuz-Schraubendreher am Lenker befestigt. Die AirBell gibt es für Lenkerdurchmesser von 31,8 mm, also eher für Rennradlenker in der Nähe des Vorbaus geegnet. Für die meisten Trekking- und Cityräder sowie Mountainbikes ist die 22,2 mm Variante für die Platzierung neben dem Griff die perfekte Wahl.
Um den AirTag ins Innere der Fahrradklingel zu bekommen wird über das mitgelieferte Werkzeug (ein kleiner Schlitzschraubendreher geht auch) die Feder der Klingel herausgenommen. Die blockiert gleichzeitig das Öffnen der AirBell. Sobald die Feder entfernt ist, lässt sich die Glocke von der Basis mit einer leichten Drehung abnehmen und das AirTag Fach öffnet sich.
AirTag einlegen und Fach schließen.
Zum Schluss die Klingel mit einem Kreuzschraubendreher am Lenker befestigen und griffgünstig ausrichten.
✔️ AirBell in der Praxis
Die Klingel selbst lässt sich gut bedienen. Halt so wie jede andere Klingel mit diesem Federklöppel auch. Auch der Klang ist gut und laut genug.
Über die grundsätzlichen Nachteile des Apple AirTag als GPS-Tracker Alternative möchte ich gar nicht im Detail sprechen. Da wären das piepsen und seit neuestem der Hinweis auf dem iPhone, wenn ein fremder AirTag längere Zeit in deiner Nähe ist.
Das piepsen vom AirTag hörst du noch leicht aus dem AirBell Fach.
Ansonsten ist die Reichweite der AirTag Funkverbindung ist durch die AirBell nur minimal eingeschränkt und sehr gut.
Bei Tests auf Fahrrad-Parkplätzen oder mitten in der Stadt waren immer ausreichend iPhones in Reichweite um in kurzen Abständen Positionsmeldungen in der „Wo ist?“ App auf dem iPhone zu bekommen.
AirBell kaufen – ja oder nein?
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Wenn dir die prinzipiellen Nachteile der AirTag Lösung als GPS-Tracker Alternative bewusst sind, ist die AirBell Fahrradklingel eine Empfehlung um deinen Apple AirTag unauffällig am Fahrrad zu montieren.
Preislich ist das Set aus Apple AirTag* und AirBell* für insgesamt rund 55 Euro durchaus attraktiv.
Die besten AirBell Alternativen
Knog Scout
Die perfekte AirBell Alternative. Der Scout nutzt ebenfalls das „Wo ist?“ Netzwerk von Apple ohne die AirTag Nachteile. Kein Stalking Alarm, auf Wunsch lautlos und keine laufenden Kosten. Beim Preis konkurenzfähig zur Kombi AirBell + AirTag.
PowUnity BikeTrax
PowUnity liefert einen vollwertigen GPS-Tracker für das eBike. Funkt aktiv seine Position. Höhere Anschaffungskosten und laufende Gebühren für Mobilfunk.
Fazit AirBell Praxistest
Fazit AirBell Praxistest
Zusammenfassung
Mit der AirBell bekommst du eine sehr einfach zu montierende AirTag Halterung für dein Fahrrad. Der Preis ist noch okay.