TwoNav Cross angekündigt

Ein GPS Gerät für Radfahrer und Wanderer. TwoNav bringt mit dem Cross in Kürze ein weiteres Navigationsgerät auf den Markt. Hier schon mal die ersten Daten. 

Veröffentlicht: 14. September 2020
Letzte Aktualisierung: 20. September 2020
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TwoNav aktualisiert seine GPS Navis mit hoher Schlagzahl. 
Nach dem Trail 2 und dem Aventura 2 jetzt also das neue Cross Modell. 

Das Gerät wird die beiden Modelle Velo und Horizon ersetzen. Den Horizon Bike hatte ich bereits im ausführlichen Praxistest.

TwoNav Horizon Bike im Praxistest

Fahrrad Navigation mit Wechselakku dazu viele verschiedene Karten und Notfall Benachrichtigung. Im Review zeige ich dir den TwoNav Horizon Bike.

Also ein Gerät sowohl für das Fahrrad als auch für die Wander-Tour. TwoNav nennt es ein Multisport GPS Gerät für Wandern und Radfahren.

Hardware & Technik

Der komplette TwoNav Cross ist 110 x 63 x 20,5 mm groß und wiegt 172 Gramm. Gegen Wasser und Dreck ist der Cross nach MIL-STD-810 geschützt.

Der TwoNav Cross
Der TwoNav Cross

Der Multitouch fähige Bildschirm ist ein hochauflösendes 3,2 Zoll (480 x 800 Pixel Auflösung) Display, geschützt von Gorilla Glas.

Bedient wird über 4 Hardware Knöpfe an der Seite und 2 Touch Flächen unterhalb vom Display.

Die Stromversorgung wird von einem 3.300 mAh Akku übernommen. Die Akkulaufzeit soll bei 20 Stunden (50% Hintergrundbeleuchtung immer aktiv) liegen. Geladen wird über modernes USB-C, worüber auch Datenaustausch via USB-OTG möglich sein wird.

Die Position wird über einen dreifach GNSS Chip (GPS, GLONASS, Galileo) bestimmt.

An Connectivity ist WLAN, BT, BTLE und ANT+ an Bord. Somit können externe Fitness Sensoren gekoppelt werden und die Verbindung zum Smartphone hergestellt werden.

Auch die Verbindung zu vielen bekannten Online-Portalen ist über WLAN möglich. Komoot gehört leider noch nicht zu den unterstützten Tourplanern.

Die von TwoNav unterstützten Online Portale
Die von TwoNav unterstützten Online Portale

An internen Sensoren ist ein Barometer und ein digitaler Kompass verbaut. Für die Audio Ausgabe wird es lediglich einen Buzzer geben. Damit ist Sprachansage per Lautsprecher ausgeschlossen.

Bei der Verbindung zur Außenwelt gibt es eine Neuerung: Der SeeMe Service für Live Tracking und Notrufe wird nicht mehr per eingebauter SIM Karte realisiert, sondern über die erst kürzlich vorgestellte TwoNav Link App. Dafür ist er jetzt 3 Jahre kostenlos dabei.

Die TwoNav Link App auf dem Smartphone
Die TwoNav Link App auf dem Smartphone

Karten und Touren finden auf dem 32 GB großen internen Speicher Platz, von dem noch 28 GB frei sein sollen.

Fahrradhalterung und USB-C Kabel
Fahrradhalterung und USB-C Kabel

Im Lieferumfang ist neben einer Fahrradhalterung auch Kartenmaterial dabei. Weltweite Basis OSM Karte und eine topographische Karte von deinem Land.

Vorab Video

Hier gibt es bereits ein Video zum TwoNav Cross – allerdings auf spanisch.

Preis und Verfügbarkeit

Der neue TwoNav Cross soll bereits ab Ende September 2020 verfügbar sein.

Der Preis von 299 Euro ist dabei extrem attraktiv. Er liegt im Bereich von Garmin Edge Explore und Oregon.

Zum Start wird es einen Einführungsrabatt geben.

Persönliches Fazit 

Während der von mir ausführlich getestete TwoNav Trail 2 schon einen guten Eindruck hinterlassen hat, sollte der Cross da beim Thema Software anknüpfen. 

Die Hardware wirkt modern und nicht ganz so riesig wie die letzten beiden Geräte. 

Ein Testgerät wird (hoffentlich) bald kommen und dann kann ich es euch im Detail vorstellen. 

Was sagst du zum TwoNav Cross? Wäre das eine Navigation für dich? Schreib mir doch mal bitte deine Meinung in die Kommentare.

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2 Gedanken zu „TwoNav Cross angekündigt“

  1. Hallo, nachdem komoot am iPhone eher schlecht als recht navigiert(gps zeigt selten die richtige Position) bin auf der Suche nach einem hervorragenden Fahrrad Navi.
    Könnte das das richtige werden, welche Karten sind an Board?
    Liebe Grüße

    Antworten
  2. Also ich bin erstmal geheilt von den Spaniern!
    Nachdem ich über 10 Jahre mit Sportiva und Sportiva 2 unterwegs war und die funtionierende Integration von Outdoor-Gerät mit Desktop-Planungs-Software geschätzt habe, war ich entsetzt vom Horizon. Das waren komplett rausgeschmissene 400 Euro für eine Hardware, die alles nur schlechter konnte: das Display indiskutabel, die Batterielaufzeit schlechter als beim Sportiva 2, der Preis vom zusätzlichen Akkupack bei knapp unter 30 Euro eine Frechheit, die Lenkerhalterung ein wackliger Witz. Dass die USB-Gehäuseabdeckung fürs Anschlusskabel nach der ersten Ausfahrt bereits fehlte, ist dabei noch nicht einmal eine Erwähnung wert… Das Feature Touchscreen für einen Biker unbrauchbar, weil man mit den Fingern nichts trifft, schon gar nicht, während der Fahrt. Tasten sind ja heutzutage total uncool, aber so ein Touchscreen ist einfach nur Quatsch.
    Die eigentlich gute Software (TwoNav) war auf dem Horizon „kastriert“, bot also nur einen Teil der gewohnten Funktionalität. Die Dropbox- und Google-Integration war verschütt gegangen, nachdem die Konzerne irgend etwas am Anmeldeprozess geändert hatten und die spanischen Entwickler über Jahre nicht in der Lage waren, das Problem zu fixen. Das vollmundig vorgestellte Feature WLAN- und Netzwerkverbindung mit der persönlichen Cloud funktionierte in 9 von 10 Fällen nicht. Selbst wenn man mit dem Teil in der Hand neben dem Heimrouter stand, wollte sich die Kiste nicht mit dem firmeneigenen „GO Cloud“-Netzwerk verbinden. Anstattdessen setzten die Spanier auf ihre „See Me“-Totgeburt, einen zusätzlichen, kostenpflichtigen Dienst im Abonnement, den kein Schwein braucht. All diese Funktionalitäten verfolgen die Politik der „proprietären Idee“, was die User eher abschreckt: wenn nichts mit dem Rest der Welt (Internet, Software, Portale) funktioniert, warum soll man sich dann allein auf die schlecht funktionierende abgeschottete Welt der Spanier verlassen? Kurzum, diese Kiste war so schlecht zu Ende gedacht, dass man schon Mitleid mit den Entwicklern bekommen musste. War von denen wirklich mal jemand ernsthaft „draußen“ und hatte versucht, das Teil in Betrieb zu nehmen? – Die bis heute größte Leistung der Spanier ist die Integration von Desktop-Software (CompeGPS) und Outdoor-Software (TwoNav). Letztere funktioniert (mit Abstrichen) auf jedem Smartphone (Android und iOS). Wozu also soll man sich eine teure Outdoor-Hardware kaufen, die so müllig produziert ist? Allein schon das Hochfahren des Betriebssystems ist ein Witz: während die Geräte bis zu einer Minute brauchen, bis sie endlich den Startbildschirm anzeigen, ist die Software auf dem Smartphone bereits nach 5 Sekunden bereit zum loslegen. Ein Satellitenfix kann beim Horizon schonmal 5 Minuten dauern, vor allem, nach Zeitzonenwechseln. Am Smartphone ist die Position in Bruchteilen von Sekunden verfügbar. Ich könnte noch ewig so weitermachen, beispielsweise die Rechteverwaltung des Nutzers: Karten, Geräte, Lizenzen werden übers Internet account-bezogen registriert und verwaltet. Das heuchelt Praktikabilität vor und ist doch nur eine Fessel.

    Alternativen? – Nicht dass ich wüsste.
    Ich bin auch kein Freund von Garmin und auch den Hammerhead Karoo habe ich noch während der Testphase wieder zurück geschickt. Aktuell bleibe ich bei der TwoNav-Software auf dem Smartphone. Die kann das meiste, was ich brauche, inklusive der Verwaltung meiner eigenen topographischen Karten. Noch besser sind Locus und Orux, die aber leider nur auf Android laufen. Das viele Geld für die Hardware spare ich mir lieber für vernünftige Anschaffungen. Wer keine großen Ansprüche ans Kartenmaterial hat, kann auch jede Portal-App auf dem Smartphone nutzen: die zeichnen auf und zeigen unterwegs an, wo man sich gerade befindet. Und eine Online-Datenverwaltung liefern sie auch gleich mit. Es könnte so einfach sein. Aber die Hardware-Hersteller wollen ja immer gleich das Rad neu erfinden. Aber das können sie offenbar nicht.

    Antworten

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