Das beste Samsung Galaxy S6 Fahrrad Zubehör
Veröffentlicht: — Letzte Aktualisierung: 18. Juni 2017
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Mit dem Android Smartphone auf Radtour.
Meine Zubehör Empfehlungen für das Samsung Galaxy S6 aus der Praxis.

Die Fahrt auf dem Rad mit dem Android Smartphone kann mit der passenden Navigations- oder Trainings-App richtig Spaß machen.

Aber ohne etwas Zubehör geht es nicht.

In diesem Ratgeber stelle ich dir meine Fahrrad Zubehör Favoriten für die GPS-Fahrrad-Navigation mit dem Samsung Galaxy S6* vor. Die meisten Empfehlungen gibt es auch für das Samsung Galaxy S6 Edge*.

Alle Produkte kenne ich aus eigener Erfahrung.

Fahrradhalterung für das Samsung Galaxy S6

Was bringt die beste Navigation, wenn man das Display mit Karte und Fahrdaten nicht sehen kann? Also muss eine Halterung her, die das Samsung Galaxy S6 sicher im Blickfeld am Lenker hält.

Eine wichtige Entscheidung:
Soll das Smartphone vor Regen geschützt sein? Schließlich ist das Samsung Galaxy S6 nicht witterungsgeschützt.

Für den Schönwetterradler kann ich folgende Systeme empfehlen:

Galaxy S6 Schale für das Richter System

Diese gerätespezifische Halteschale vom deutschen Zubehörprofi Richter gibt es für sehr viele Smartphones. Auch für das Samsung Galaxy S6* und das Samsung Galaxy S6 Edge*.

Passgenauer Richter Halteschale für das Galaxy S6
Passgenauer Richter Halteschale für das Galaxy S6

In diesem Praxistest stelle ich die Halterung genauer vor.

Universal Smartphone Halterung

Ganz einfach und richtig günstig befestigst du dein Samsung Galaxy S6 mit dem Finn am Lenker. Einfach um den Lenker wickeln, über die Ecken ziehen und fertig. Schaut erst mal simpel aus, hält aber extrem stabil.

Finn Smartphone Halterung
Smartphone mit Finn Fahrradhalterung am Lenker befestigt

Meine Erfahrungen liest du im Finn Praxistest nach.

Wasserdichte Galaxy S6 Fahrradhalterung

Du bist auch bei Regen mit dem Fahrrad unterwegs? Dann solltest du zu einer geschützten Fahrradhalterung greifen.

Gute Erfahrungen habe ich da mit einer wasserdichten Lifeproof FRE Hülle* und der Universal QuadLock Klebe-Halterung* gemacht. Die Befestigung am Lenker erfolgt über den Quad Lock Out-Front-Mount*.

Samsung Galaxy S6 in Lifeproof FRE mit QuadLock
Samsung Galaxy S6 in Lifeproof FRE mit QuadLock

Wie diese Kombination mein Samsung Galaxy S6 sicher am Fahrrad hält liest du im ausführlichen Lifeproof FRE Praxistest.

Samsung Galaxy S6 am Fahrrad laden

Das zweite große Problem bei der Fahrradnavigation mit dem Samsung Galaxy S6 ist der hohe Stromverbrauch. Durch das aktivierte Display ist der eingebaute Akku innerhalb von wenigen Stunden leer.

Auch für dieses Problem habe ich zwei Lösungen für dich:

Einfacher Akkupack zum laden

EasyAcc Powerbank mit microUSB Stecker
Powerbank mit microUSB Stecker (Foto: EasyAcc)

Ganz einfach und günstig: Das Galaxy S6 mit einer externen PowerBank nachladen.

Hier kannst du eigentlich jedes Modell wählen. Wichtig ist, dass der Ladestrom groß genug ist. 2 A sollte die Ladebuchse schon liefern. So wird der Akku auch geladen und nicht nur die Entladung verlangsamt.

Befestigen kannst du den Zusatzakku leicht mit Gummibändern am Lenker oder am Oberrohr.

Wenn das Nachladen nicht während der Fahrt, sondern in deinen Pausen erfolgen soll, habe ich beste Erfahrungen mit einem kompakten Modell mit eingebautem microUSB Stecker* gemacht.

Fahrrad Powerpack

Die einfachen und günstigen Akkupacks haben meist den Nachteil, dass sie nicht gegen Witterungseinflüsse geschützt sind. Auch bei der Befestigung ist Improvisation gefragt.

Deutlich komfortabler geht das mit dem speziellen Fahrrad-Akkupack notstrøm* von znex. Die ordentlich groß dimensionierte Alu-Röhre enthält 10.000 mAh Kapazität und kann bis zu 2,1 A Strom abgeben.

Notstrom Akkupack am Fahrrad
znex notstrom am Fahrrad
Kabel vom Notstrom zum Smartphone

Auch an die Befestigung am Fahrrad wurde gedacht. Eine Halterung wird mit dem Getränkehalter an der Standard-Flaschen-Befestigung montiert. Das beigelegte Y-Kabel mit microUSB Stecker bringt dem Strom direkt zum Samsung am Lenker.

Mehr Details findest du in meinem znex notstrøm Praxistest.

Galaxy S6 mit dem Nabendynamo laden

Während du ein Akkupack von Zeit zu Zeit wieder aufladen musst, bietet der Nabendynamo so lange Strom, wie sich das Rad dreht.

Du musst den Strom aus dem Nabendynamo nur Smartphone-gerecht aufbereiten.

Hier geht mein Tipp ganz eindeutig an den AppCon GT#1 von NC-17*.

AppCon GT#1 mit USB-Winkelstecker und Tasche

Durch intelligente Programmierung holt die Elektronik das Maximum aus dem Nabendynamo heraus. Der große, eingebaute Pufferakku überbrückt auch längere Stopps. Und mit den Sensoren und der kostenlosen AppCon App wird das Smartphone zum Bordcomputer.

Schau dir mal meinen ausführlichen AppCon GT#1 Praxistest an.

Galaxy S6 am eBike laden

Du bist mit einem Bosch eBike unterwegs? Egal ob Intuvia Display oder Nyon Navigation. An beiden Steuerzentralen gibt es einen microUSB Anschluss. Das gleiche gilt auch für eBikes mit Impulse Antrieb, beispielsweise von Kalkhoff.

Mit dem passenden USB Kabel kannst du Strom aus dem großen eBike Akku an das Samsung Galaxy S6 weiterreichen.

Aber Achtung: Bosch liefert maximal 500 mA Strom. Das reicht nicht um den Akku während der Navigation mit aktivem Display zu laden. Die Entladung des S6 wird damit nur sehr stark verlangsamt. Willst du das Galaxy S6 über das Bosch Intuvia laden, muss das Display aus sein.

Bosch Intuvia Samsung Galaxy S6
Samsung Galaxy S6 mit Spezialkabel am Bosch eBike laden

Gute Erfahrungen habe ich mit diesem kompakten Spezialkabel* gemacht. Schön kurz, damit es auch keinen Kabelsalat am Lenker gibt.

Persönliches Fazit

Um mit dem Samsung Galaxy S6 oder S6 Edge auf dem Fahrrad durchzustarten brauchst du nicht viel. Eine gute Halterung und für ausgedentere Touren eine zusätzliche Stromversorgung.

Dann fehlt natürlich noch die passende Navi-App. Hier stelle ich dir einige gute Navigationsapps vor.

Navigierst du mit deinem Galaxy S6 am Fahrrad? Verrate mir doch deine Zubehör-Favoriten in den Kommentaren.

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4 Kommentare, sei der Nächste!

  1. Das große – immer noch nicht gelöste Problem – ist die Spiegelung am Display bei schönem Wetter.
    Ein Blendschutz wäre sinnvoll, bei manchen Motorrad-Navis gibt es das schon.
    Auch ein Kugelkopfgelenk könnte manchmal Abhilfe schaffen, indem man das Navi so drehen
    könnte, daß es nicht mehr blendet.

    Gruß, martin

    • Blendschutz wäre ein schönes Selbstbauprojekt. Kugelgelenk wird extrem schwierig. Auf der einen Seite willst du es verdrehen, auf der anderen Seite muss es stabil genug sein, damit es sich auf dem holprigen Feldweg nicht selbständig macht.

  2. Zu dem Link “ einige gute Navigationsapps“: Ich vermisse zwei Apps, die ich lange eingesetzt habe bzw. aktuell fast täglich benutze. Das erste ist Apemap, das bei mir auf dem Nokia-Handy gute Dienste geleistet hat, und das ich heute noch auf dem PC benutze, um Tracks darzustellen und Details nachzuarbeiten. Das zweite ist Locus Map Pro, ein weit entwickeltes Programm mit zahllosen Einstellungen und Möglichkeiten. Manchmal etwas unübersichtlich, aber nach Einarbeitung ein sehr zuverlässiger Begleiter auf Wander- und Fahrradtouren. Gut auch bei der Trackaufzeichnung.
    Zu Offline-Karten kommt man, indem man im Locus Store LoCoins kauft, und für diese LoCoins dann Karten erwirbt, ganz Frankreich zum Beispiel für 310 LoCoins bzw. 3,70 Euro.
    Zu der ganzen Technik: Man muss ganz schön investieren, wenn man die komplette Lösung haben will: Smartphone, Regenschutz, Stromversorgung, Halterung… Hat schon mal jemand gegen gerechnet, was ein entsprechendes Gerät von Garmin kostet, das per se wetterfest ist, besser ablesbar, mit stabiler Halterung, mit Stromversorgung im Gerät für einen ganzen Tag Radfahren?
    Ich gebe zu, dass auch ich mein Smartphone für die Fahrradnavigation benutze, ein wetterfestes Moto G3 (jetzt Lenovo) – es hält tatsächlich Regenschauer aus – ganz einfach, weil ich es bereits besitze und weil die Karten wesentlich günstiger zu haben sind. Meine Stromversorgungs-Lösung nach viel Rumprobieren mit Laderegler etc. ist jetzt eine Powerbank, bereits die dritte, weil die Dinger viel zu schnell versagen, und zwar weil die Micro-USB-Buchsen Wackelkontakt bekommen. Ich warte immer noch auf die Powerbank mit zuverlässiger Steckverbindung, die das Gerüttel am Fahrrad aushält. Bei meinem alten Nokia mit extra Ladebuchse tat jahrelang eine Akkubox mit passendem Kabel für das Nokia seinen Dienst. Die konnte man einfach mit AA-Akkus bestücken: Abends ins Ladegerät gepackt, und am nächsten Tag konnte man wieder den ganzen Tag navigieren.

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