Die Outdooractive Touren App und das Onlineportal für Touren im Test.
So leicht findest du einen schönen Track für deine nächste Radtour oder Wanderung.

Wo soll die nächste Tour hingehen?

Oder ist die Strecke schon bekannt und dir fehlt nur noch der GPX Track für die Navigation?

In beiden Fällen solltest du mal einen Blick auf das Outdooractive Tourenportal werfen.

Outdooractive ist ein sehr umfangreiches Angebot für den Outdoor Sportler. Und damit meine ich nicht nur die über 100.000 Touren im Portal.
Portal, Tourenplaner, App, das Outdooractive Universum wird von mir in mehreren Teilen getestet und vorgestellt.

[Update Oktober 2018]
Den ursprünglichen Artikel aus dem Jahr 2016 habe ich nach dem Outdooractive Relaunch komplett überarbeitet

Tourvorschläge mit Qualität

Outdooractive verlässt sich bei seinen Tourvorschlägen nicht nur auf eine Community sondern sammelt mithilfe vieler Partner offizielle Touren beispielsweise von Fremdenverkehrsämtern.

Radtouren aus dem Outdooractive Tourenportal
Radtouren aus dem Outdooractive Tourenportal

Die Sammlung an Onlineausflügen für alle möglichen Aktivitäten wie Rad-, Wander- oder Wintersport-Touren gibt es zum kostenlosen Download auf dem Outdooractive Portal oder in der App.

Outdooractive App für Android und iPhone

Die Outdooractive Basis App gibt es kostenlos für Android und iPhone.

Outdooractive | Welcome home
Outdooractive | Welcome home
Entwickler: Outdooractive GmbH
Preis: Kostenlos+
Outdooractive | Welcome home
Outdooractive | Welcome home
Entwickler: Outdooractive GmbH
Preis: Kostenlos+

Darin enthalten sind Basisfunktionen wie Planung und Tour Download. Wer noch mehr möchte, kann Outdooractive PRO oder PRO+ abonieren. Das kostet derzeit 30 bzw 60 Euro im Jahr.
Früher gab es eine Premium App für einmalig 10 Euro zu kaufen. Seit Mitte 2018 wurde auf Abo Modell umgestellt.

In den Outdooractive Pro Abos sind unter anderem verschiedene Alternativkarten, offline Karten auf dem Smartphone und Werbefreiheit enthalten.

Ganz wichtig finde ich dabei, dass sich das Abo Modell nicht nur auf eine App bezieht, sondern du über das gesamte Outdooractive Universum Pro Funktionen nutzen kannst.

Mehr zu den Pro Paketen habe ich im Outdooractive PRO News Artikel beschrieben.

Passende Tour unterwegs finden

Für mich liegt der Haupteinsatzbereich der Outdooractive App im finden von guten Tourvorschlägen. Gerade wenn ich unterwegs bin und noch etwas passendes suche greife ich gerne zum Smartphone.

Hier kurz mein Vorgehen, quasi als Best Practice.

  • App öffnen und die Karte in den Bereich verschieben, an dem ich fahren möchte
  • Auf den Button „In diesem Bereich suchen“ tippen. Sofort werden dir alle Touren angezeigt
  • Für mehr Übersicht links oben die „Filter“ öffnen um nur relevante Touren zu sehen
  • Kategorie auswählenTourRadfahren. Entweder Alles in Radfahren oder deine Disziplin
  • Nach dem Übernehmen kannst du noch Streckenlänge, Dauer und Eigenschaften aussuchen
  • Mit „Filter anwenden“ werden die Ergebnisse angezeigt
  • Tippe auf eines der Radsymbole und du siehst die Tour in der Karte.
Filter in der Outdooractive App
Erste Schritte zur perfekten Radtour per Filter in der Outdooractive App
Outdooractive App Touren filtern
Touren filtern und Details anschauen

Sehr cool finde ich die Möglichkeit, die gewählten Touren mit waagerechtem Wischen durchzugehen.

Mit wischen der Kurzinfo schnell die Touren durchgehen
Mit wischen der Kurzinfo schnell die Touren durchgehen

So kannst du dir ganz einfach die gefilterten Touren eine nach der anderen anschauen.

Mehr Infos und Details gibt es nach einem Tipp auf die Tour.

Das Outdooractive Web Portal

Auch am heimischen Rechner kann die Tour bereits ausgesucht werden. Und das ist vor allem wegen des größeren Bildschirms deutlich komfortabler.

Sobald du auf der Outdooractive Seite zu TourenTourensuche gewechselt hast, drücke rechts auf die beiden Buttons Suche verfeinern und Vollbild. Dann nutzt du die komplette Monitorfläche zur Tourenauswahl.

Das Outdooractive Tourenportal
Das Outdooractive Tourenportal mit den zwei wichtigsten Buttons

Am Desktop gibt es viele Möglichkeiten der Filterung. Streckenlänge, Schwierigkeit und Eigenschaften sind nur einige der Kriterien zur Eingrenzung.

Filtern und auswählen der Tour per Mouse-Over
Filtern und auswählen der Tour per Mouse-Over

Gerade wenn ich eine längere Rundtour suche stört mich, dass man die Strecke nur angezeigt bekommt, wenn man mit der Maus über das Startsymbol fährt.

So bekomme ich keine Touren angezeigt, die direkt bei mir vorbeiführen aber halt weit weg starten.

Ich wünsche mir, dass man in einem Gebiet alle Touren als Linien anzeigen lassen kann. Anschließend vielleicht für eine bessere Übersicht unpassende Touren per Klick ausblenden.

Meiner Art, Touren auszusuchen würde das helfen.

Outdooractive Track auf GPS Navigation laden

Hast du die passende Strecke gefunden geht es an die Tourvorbereitung. Entweder direkt über die Outdooractive App auf dem Smartphone leiten lassen oder den Track auf eine Fahrradnavigation von Garmin, Teasi, Falk und Co herunterladen.

Soll es mit der Outdooractive App auf Tour gehen, genügt es die Tour in die Merkliste aufzunehmen.

Möchtes du die Tour auf ein Outdoor Navigationsgerät übertragen, so brauchst du eine GPX-Datei mit der Strecke.

GPX-Download im Browser

Im Online Portal findest du für den Download auf der Detailseite der Tour rechts oben den „GPX“ Button. Um einen GPX-Track aus Outdooractive runterzuladen brauchst du mindestens den kostenlosen Basisaccount.

Outdooractive Detailseite mit GPX-Track Download
Outdooractive Detailseite mit GPX-Track Download

GPX-Download in der App

Auch aus der mobilen App heraus kannst du dir den GPX Track auf das Smartphone herunterladen. Auch hier musst du mit deinem Outdooractive Account angemeldet sein.

Einfach auf der Detailseite „GPX Exportieren“ anwählen.

Bei Android findest du die Tour im Download Ordner deines Smartphones.

GPX-Export einer Tour aus der Outdooractive App für Android
GPX-Export einer Tour aus der Outdooractive App für Android

Wenn du dir jetzt noch meinen Ratgeber „Track auf Garmin kopieren“ anschaust, kannst du auch unterwegs den GPX-Track auf deine Outdoor Navigation kopieren und loslegen.

Beim iPhone bzw. iPad wirst du gefragt, wohin die GPX-Datei soll. Entweder du speicherst sie mit der Local Storage App auf deinem Telefon oder du reichst sie direkt an die App von deiner GPS-Navigation weiter.

GPX-Export einer Tour aus der Outdooractive App auf dem iPhone
GPX-Export einer Tour aus der Outdooractive App auf dem iPhone

Wie das für deinen Garmin Edge funktioniert zeige ich im Garmin Connect Import Ratgeber.

Persönliches Fazit

Die neu überarbeitete App ist nach kurzer Einarbeitungszeit einfach und schnell zu bedienen.

Highlight sind ganz klar die sehr guten Tourvorschläge. Vor allem diejenigen, die von Fremdenverkehrsämtern und der Redaktion stammen weisen eine hohe Datenqualität auf.

Soll es auch einen Beitrag zur Tourplanung mit Outdooractive geben? Dann würde ich die Outdooractive Reihe erweitern.

Welche Erfahrungen hast du mit Outdooractive gemacht? Schreib deine Meinung in die Kommentare.

33 Kommentare, sei der Nächste!

    • Bei Komoot einmal zahlen (normal 30 Euro, bei Sonderaktionen 20 Euro). Outdooractive kostet 10 Euro (Premium)
      Vom Handling finde ich beide ähnlich. Bei Outdooractive bekommt man bei der Planung sofort einen Höhendiagramm angezeigt (toll). Die Farben der Komoot-Karte sind nicht so agressiv; finde ich etwas angenehmer.
      Den TOP-Vorteil von Komoot besteht aber in der Tatsache, dass Planungen auf der einen Plattform (PC oder Smartphone) sofort an anderer Stelle verfügbar sind. Ich habe auch den Eindruck, dass wesentlich intensiver bei Komoot auf Kritik und Wünsche von Usern eingegangen wird => immer wieder Updates. Bei Outdooractive kommt das in sehr großen Abständen. Die Kritiken zur app sind ziemlich durchwachsen (finde ich).
      Gerade das Thema offline-Karten, Nachladen von Karten und die Suche Funktion werden immer wieder angeprangert. 10 Euro für die app ist ja auch ne Hausnummer.
      Ich pendele mittlerweile zwischen Komoot (Route planen und im Hintergrund aufzeichnen) und der locus app (aktive app beim Fahren).

  1. Beim Planen einer Route am PC gibt es (finde ich) noch ein paar Bonbons:
    – wenn ich eine Route erstelle, wird unten die aktuelle Höhenlinie INKLUSIVE der Bodenbeschaffenheit angezeigt,
    – Tour lässt sich leicht umplanen (mit der Maus einfach von der bestehenden Route zum gewünschten Punkt ziehen),
    – zum Schluss kann man sich ein pdf in Kurzform (= kleine Faltversion) oder im Detail (= die ganze Route wird detailliert mit Kartenausschnitten dargestellt, versch. Maßstäbe möglich) ausdrucken. Zu Zeiten von Smartphones ist das eigentlich überflüssig, sieht aber wirklich toll aus. Für „Kartennutzer“ ist es jedenfalls ideal.
    Schade ist, dass man die vom System errechnete Dauer nicht selbst eingeben kann: sie wird errechnet – aufgrund welcher Vorgabe auch immer.
    Informativ ist die PC Planung auf jeden Fall.

  2. N`abend.
    Anscheinend habe ich den Status des Komoot-Kenners erreicht
    Sie nutzen ja auch die Karten von OSM. Da wird es wohl Hinweise geben, die halt nur auf andere Weise genutzt werden. Die Outdooractive-Darstellung finde ich allerdings DEUTLICH informativer. Wenn man nur einen Kartenausschnitt sieht, ist auch nur die entsprechende Höhenlinie mit entspr. Kennzeichnung sichtbar. Das finde ich SUPER!
    Am besten wird Komoot direkt diese Frage beantworten können. Sie antworten rasch und sind immer für Anregungen und Kritik offen. Kann ICH zumindest bestätigen.
    Service-Mailadresse lautet: support@komoot.de
    Mit freundlichem Gruß
    Jörg

  3. Ich bin persönlich finde Outdoor Active gut und deutlich besser als Komoot.

    Ich habe die Premium Version auf iPad und iPhone. Auf dem iPad mit größerem Bildschirm lässt es sich gut und detailliert planen. Auch individuell geplante Routen mit 20-30 Wegpunkten, die man einfach in der Karte setzen und verschieben kann, sind bei Outdoor Active kein Problem.
    Für 10.-€ finde ich es eine sehr gute App. Die Planung mit anderen Apps ist wesentlich umständlicher und unkmofortabler als bei OA. Und das iPad ist für mich besser bei der Planung als PC, da man viel schneller rein und raus zoomen kann in der Karte.
    Das ist gerade wichtig, wenn man selbst plant oder bestehende Touren abändern möchte.
    Auch besser bei OA: man kann eigene Listen anlegen und so z.B. die Tagesetappen seiner Radreise in einer eigenen Liste speichern.
    Der Sync zwischen iPad und iPhone funktioniert mich für ganz gut. Das iPhone wird dann zur Offline Navigation genommen, zum Planen ist mir dort das Display zu klein. Diese funktioniert aber im Gegensatz zu anderen Apps recht gut und weitgehend störungsfrei.
    Außerdem habe ich auch den Eindruck, dass OA weniger Strom zieht, da man die GPS Genauigkeit (ist das nur in der apremium Version möglich?) einstellen kann.
    Mein Setup nach vielen Tests (oft ärgerlich): Planung auf iPad, Navigieren auf iPhone mit externem Akkupack (glaub 10.000 mAh) in kleiner Rahmentasche. Wobei wenn man das Display öfter auch mal ausschaltet, kann ich mit dem iPhone Akku auch Touren bis 40-50 km mit einer vollen Akkuladung machen.

    • Ich finde bei OA Einiges sehr gut:
      – tolle Darstellung des Höhenprofils. Man kann wunderschön aufgrund verschiedener Farben die Bodenbeschaffenheit sehen UND beim Reinzoomen in die Karte ändert sich das auch das Höhenprofil. Aktueller Kartenausschnitt = aktuelles Höhenprofil,
      – die Ausgabemöglichkeit im pdf Format ist wirklich klasse. Auch wenn ich mir das nicht ausdrucke, aber bei gemeinsamen Planungen ist das schon mal hilfreich.
      was mir nicht so gefällt:
      – bei der Tourenplanung im Register „Daten“ werden berechnete Daten vorgegeben. Ich habe keine Ahnung, wie die zustande kommen. Die rein technischen Daten (Länge der Strecke, Höhnemeter etc.) sind ja vorgegeben, aber wie kommt die berechnete Dauer zustande? Ich kann zwar einen Wert unter „manuell“ eintragen – welche Auswirkung hat das?
      – bei Googleplay ist immer wieder berichtet worden, dass der Umgang mit den offline-Karten nicht besonders toll sei. Insgesamt wurde das Handling im Gebrauch immer wieder kritisiert.
      Vielleicht hat sich da ja mittlerweile etwas geändert.
      Das Planen auf einem Smartphone ist für mich kein Kriterium einer guten app. Für mich ist der PC bzw. das Tablet da erste Wahl.
      Aktuell nutze ich halt Komoot und locus. Vielleicht teste ich auch mal OA intensiv.
      Jörg

  4. Hallo,
    ich finde de in OA die 3 Punkte zum Download nicht, wenn ich eine Tour ausgewählt habe.
    Hat sich das etwas geändert?

    Viele Grüße
    Theo

  5. Eine kostenlose Alternative zur Outdooraktive App ist die App vom Alpenverein.
    Mit Ihr kann man die Tracks für die Offlineanwendung gratis downloaden !

  6. Hallo,
    möchte den Kommentar zu kostenlosen Alternativen ergänzen.
    Zu einzelnen Regionen gibt es gratis Apps, die genauso wie OA aufgebaut sind und bei denen man die Touren wie o.a. gratis downloaden kann.
    Ich habe bisher beutzt:
    „Gastlandschaften Rheinland Pfalz“, „Traumpfade“ und „Harz“. In diesen Apps können verschiedene Aktivitäten (Wander, Radfahren, Langlauf etc.).
    Suchen nach bestimmten Regionen lohnt sich im Playstore also meist.

  7. Vor ein paar Tagen habe ich noch OA pro erworben.
    Heute muss ich feststellen, dass alle hier genannten OA-Apps nicht mehr im Google Playstore zu finden sind. Auch auf der OA-Website sind sie nicht zu finden. Stattdessen gibt es eine OA „Welcome Home“ App und eine OA DMS. Die OA DMS wendet sich an Businesskunden. Die OA Welcome Home ist wohl der Nachfolger der bisherigen App und mit einer Bewertung von aktuell2,2 bei den Nutzern anscheinend regelrecht durchgefallen. Eine merkwürdige Entwicklung.

  8. Leider hat sich Outdoor Active zum Negativen entwickelt. Die Premium Version wird nicht mehr unterstützt. Stattdessen hat sich ein Abo Modell für jährlich 30.- Euro einfallen lassen.
    Ich war jahrelanger Premium Nutzer und starker Verfechter. Jetzt steige ich aber zu Komoot um. Ich kann nur hoffen, dass es viele User gleich tun und Outdoor Active den Rücken zukehren.
    Solche Abo Modell und Treulosigkeit gegenüber seinen Premiium Kunden sollte man nicht länger unterstützen.

    • Dass der Funktionsumfang derzeit noch geringer ist kann ich bestätigen. Aber wie soll eine Firma regelmäßig Mitarbeiter bezahlen, wenn jeder nur einen Einmalbetrag zahlt? Im Prinzip sind Abomodelle notwendig – außer man ist bereit, wie bei Google und Facebook mit seinen persönlichen Daten zu bezahlen. Das soll kein persönlicher „Angriff“ auf dich sein, sondern nur zum nachdenken anregen, wie bereits im letzten Absatz des Artikels beschrieben.

  9. Wir benütze Outdoor Active ziemlich regelmässig, und finde vor allem die Tourenvorschläge gut. Was uns nicht klar ist wie die Angaben zum Aufstieg total und Abstieg total berechnet werden. Wir haben schon einige Tourenvorschläge gefahren mit dem Fahrrad und gleichzeitig die Tour mit dem Garmin GPSmap 64st aufgezeichnet. Dabei haben wir immer wieder festgestellt, dass die Angaben über den Aufstieg niemals stimmen, das heisst im Tourenvorschlag wird immer viel weniger angegeben als auf der tatsächlichen Aufzeichnung. Wer weiss mehr darüber.

  10. Was für eine dreiste Abzocke. Erst musste man die Premiumversion für 10€ kaufen und dann wird einfach auf ein Abomodell umgestellt und ich soll grad nochmal zahlen. Da ist mir das Risiko mit dem Abo zu hoch nochmal über den Tisch gezogen zu werden.

  11. Zwei Dinge finde ich bei OA nicht auf der Höhe der Zeit:
    1) Man kann nicht in Fahrtrichtung navigieren
    2) Keine Routenkorrektur beim Abweichen von der geplanten bzw. übernommenen Route.
    Ich jedenfalls komme mit dieser Art Navigation nicht zurecht. Bei Komoot habe ich keine Probleme.
    Solange die o.g. Punkte nicht berücksichtigt sind, ist OA keine Option mehr für mich unabhängig von der Preisgestaltung.
    In diesem Punkt gebe Matthias allerdings Recht. Ohne gesicherte Einnahmen geht auf Dauer nichts.
    Ich frage mich allerdings wie andere – etwa Komoot – über die Runden kommen.

  12. In Sachen Preisgestaltung finde ich Naviki bedenkenswert.
    Ich kaufe eine Grundversion und buche weitere Optionen und Karten dazu.
    Überhaupt hat sich dieses Programm in letzter Zeit sehr positiv entwickelt.
    Ich möchte aber betonen, dass ich OA wegen seiner jetzigen Preisgestaltung nicht grundsätzlich kritisiere. Gute Leistung auf Dauer benötigt finanzielle Mittel auf Dauer wie Matthias richtig ausführt.

  13. Frage in die Runde zum Workflow (Tourenplanung).
    Da ja verschiedene Apps vorgestellt worden wollte ich mal fragen wie der Workflow bei Euch in der Praxis aussieht => nutzt ihr Komoot/Outdorr Active/ Naviki ect. mit dem Smartphone am Bike unterwegs zum fahren des Tracks oder eher doch ein zusätzliches Garmin Handgerät…. Betriebsdauer und Ablesequalität bei Sonnenlicht sind ja mit dem Smartphone nicht so doll. Ich selbst bin aber von den Tourenvorschlägen der Komoot User sehr angetan, sodass es durchaus Sinn macht die Tour damit zu planen. Als App für die Navigation zwischendurch nutze ich OsmAnd, jedoch musste ich feststellen das es zum radeln auf Grund des Energiebarfs nur kurze Zeit hilft, z.B. für 35min Navigation mit OsmAnd (Screen war die ganze Zeit an) sind 30% Akku draufgegangen!
    Ich denke mal das es mit der Komoot Nvigation nicht viel besser aussieht. Die Kombination Komoot zur Planung bzw. Anregung aus Routenvorschlägen & Garmin GPS könnte ich mir gut vorstellen, jedoch bin ich unschlüssig was die Anschaffung eines GPS Gerätes angeht zum radeln… vielleicht könnt ihr mal Eure Arbeitsweise kurz aufzeigen.
    Torsten

    • Moin Torsten
      Ich plane am PC mit Komoot oder brouter (http://brouter.de/brouter-web). Letzterer hat den Vorteil no-go-areas zu dfinieren und aus verschiedenen Profilen bis zu 3 Alternativrouten gezeigt zu bekommen.
      Mit brouter als app kann man aber auch auf dem Smartphone planen (offline!).
      Es gibt aktuell bei GPSRadler einen thread zum Thema locus-app. Da kannst Du bestimmt auch noch Einiges an Infos rausziehen.
      Ich schwanke immer wieder, ob ich mir bspw. das Wahoo Elemnt zulegen soll.
      Aus MEINER Sicht ist der einzige Vorteil eines solchen GPS Gerätes, dass man sein Smartphone zuhause oder im Rucksack lassen kann. Mit einer Powerbank kann ich gefühlt endlos unterwegs sein und mit der locus-app auch noch mein Dashboard gestalten. Es gibt also kein Akku-Problem. Da die app (und andere natürlich auch) stets weiterentwickelt werden, komme ich aktuell zu dem Entschluss mir KEIN Wahoo zuzulegen.
      Mit freundlichem Gruß
      Jörg

  14. Hallo Jörg,
    danke für das Feedback.
    Da ich noch in der Findungsphase bin teste ich erstmal die Variante Smartphone, dazu habe ich zunächst ein Samsung S5 Neo im Outdoorcase am Vorbau mittels einer Blechhalterung befestigt => der Anblick ist sehr gewöhnungsbedürftig, das ganz wirkt doch sehr klobig und wird wohl auch mit anderen Haltern nicht viel besser am Lenker aussehen, dafür hat man aber die große Displayfläche (5″) … ob diese beim fahren tatsächlich notwendig ist können sicher die Nutzer der Garmins (2,5-3″) besser beantworten, wahrscheinlich wünschen die sich aber eine größere Anzeige…?

    Auf dem Arbeitsweg (12km) hatte ich gestern früh 30% Akkuleistung verbraucht für knapp 35min Fahrzeit bei 2°C Aussentemperatur, da es gegen 7Uhr dunkel ist habe ich die Displayhelligkeit auf ca. 15% gestellt, alle Funkverbindungen und Apps aus, das Display war während der Fahrt permanent an, die permanente Displayanzeige entspricht dem abfahren von Tracks.
    Bisher hatte ich das Telefon in der Hosentasche mit OsmAnd im Hintergrund zu laufen, lediglich bei Bedarf mal aus der Hose geholt um die Richtung zu kontrollieren, damit bin ich eigentlich den Tag über (so ca. 10Std) gut hingekommen. Die App bietet die Option den Bildschirm nur kurz (Dauer einstellbar) anzuschalten bei Navigationsanweisungen => damit habe ich heute für die gleiche Strecke nur 9% Akkuleistung (35min Fahrzeit) verbraten, somit käme man vielleicht hin bei einer längeren Tour.
    Nun sind aber die Navigationsanweisungen z.T. völlig unbrauchbar (zu frühes/spätes abbiegen) dies hängt z.T. wohl auch mit der Ungenauigkeit des GPS Empfangs zusammen (bei mir zw. 25-45m), insofern komme ich zur Erkenntnis den Trackverlauf doch besser stets im Auge zu haben als stur den Navigatiosnanweisungen zu folgen
    Um den Energiehunger des Telefons zu stillen hatte ich im Hinterkopf eine Powerbank unterm Halter zu verbauen mit eingestöpselten USB Stecker am Telefon, von dieser Idee
    habe ich seit heute dann doch wieder Abstand genommen, weil mir das ganze Gedöns am Lenker zu „kramig“ vorkommen würde und ich auch beim Transport des Rads oft die Hand am Vorbau habe => also eher doch was kleineres…???
    Torsten

  15. Moiin Torsten.
    Halterung:
    Ich habe mir für mein Rad folgende Halterung (https://amzn.to/2HgsDaZ) zugelegt. Es ist meines Wissens nach die einzige Halterung, die es in 2 Größen gibt. Es wird zwar überall angepriesen, dass Smartphones bis 6″ festgehalten. Irgendwann ist aber auch die Kapazität des Silikons erreicht. Ich habe das Note 4 MIT zusätzlicher Gummihülle: es lässt sich einfach befestigen. ich habe nicht den Eindruck, dass es bald reisst.
    Powerbank:
    Diese führe ich in einer Rahmentasche mit (https://amzn.to/2RQJZzy). Das USB Kabel habe ich mit Kabelbindern am Rahmen befetigt. Ich brauche also lediglich die Powerbank in die Taxsche zu packen, anschließen und auf der gegnseite das Smartphone anschließen. Da mein Smartphone nicht wasserdivcht ist und es ja die bekannte „Regentropfen-problematik“ gibt, habe ich für diesen Zweck einfache kleine klare Plastiktüten dabei (solche, die man bei Hussel für seine diversen Pralinen bekommt).
    GPS:
    ich kenne nicht die Genauigkeit des GPS systems des S5, aber auch da kann man sich natürlich helfen: externes GPS Modul. Verbindung läuft dann über Blauzahn (https://amzn.to/2DfgHlT).
    Du siehst: es gibt IMMER eine Lösung.
    Vorteil von Smartphone-Loggern bzw. Navis: man hat sie eh dabei und ist den Umgang gewohnt
    Nachteil: ohne zusätzliche Erweiterungen (Halterungen, Powerbank, Tasche, ggf. Regenschutz) oft nur bedingt einsetzbar, wenn es runterfällt und kaputt ist oder noch schlimmer: man verliert es, hat man eine Menge an Arbeit alles wieder herzustellen
    Vorteil von Fahrrad-Navis: speziell auf Radfahren ausgerichtet (Halterung, ggf. Möglichkeit für zusätzl. Akku), längere Laufzeit als Smartphones
    Nachteil: man muss schon tendentiell mind. 150 Euro investieren UND man hat mal wieder ein zusätzliches teil, welches man wunderschön verlieren oder „verstecken“ kann.
    Ich nutze im Augenblick sowohl am Renn- als auch Tourenrad oben beschrieben Kombi. Ich liebäugele mit dem Elemnt von Wahoo (Virus?), hole mich aber (bis jetzt) immer wieder auf den Boden zurück: 300 Euro sind mir einfach zu viel Kohle.
    Mit freundlichem Gruß
    Jörg

    • Genau richtig. Wenn du mit Smartphone unterwegs bist, brauchst du Zubehör. Das muss bei fairem Preisvergleich auch berücksichtigt werden. Und spätestens beim externen GPS musst du dich wieder um eine zweite Akkupflege kümmern. Wie immer gilt: Es gibt nichts umsonst im Leben

  16. Für die Navigation am Rad nutze ich Garmin Geräte. Bisher ein Edge 800, jetzt gefolgt von einem Edge 1030, meine Fenix3 hat sich dafür nicht bewährt, da man zum Hinsehen die Hand vom Lenker nehmen muss… Radnavigation auf dem Handy nutzt meine Frau (Komoot), Sie platziert ihr iPhone in einer Oberrohrtasche mit transparentem Deckel, die auch die Powerbank aufnimmt. Im Ganzen okay, Probleme wegen Ablesbarkeit in praller Sonne, hitzebedingte Ausstiege, Aufwand beim Verlassen des Rades sprechen dagegen.
    Bei der Streckenerstellung hatte ich bisher auf GPSIES gesetzt, bin aber durch den Verkauf an Alltracks mehr oder minder gezwungen, mir eine Alternative zu suchen. Hier pendle ich noch zwischen Outdooractive, Bikemap oder Komoot, wobei ich immer noch einen Editor suche, der nicht dauernd selbständig routet.

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