Cycle2Charge Ladeelektronik im Praxistest

Die Cycle2Charge Ladeelektronik für USB Stromversorgung aus dem Nabendynamo im Test. Meine Erfahrungen und Testergebnisse im Review

Veröffentlicht: 19. März 2020
Letzte Aktualisierung: 28. April 2020
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Schön, simpel und günstig.

Die Cycle2Charge Ladeelektronik* passt sehr schön auf den Ahead Vorbau, liefert ordentlich Strom und ist günstig in der Anschaffung.

In diesem Test schaue ich mir die Elektronik für den Nabendynamo genauer an und gebe Tipps, für wen die Ladeelektronik ein guter Kauf ist.

Transparenzhinweis:
Das Testgerät wurde mir kostenlos und ohne Auflagen vom Hersteller zur Verfügung gestellt.

Cycle2Charge Highlights

Diese Merkmale werde ich mir im ausführlichen Test genauer ansehen:

  • Montage auf dem Ahead Vorbau
  • Leistung während der Fahrt
  • Preis

Cycle2Charge Hardware

Die Cycle2Charge Ladeelektronik steckt komplett in einem runden Metallgehäuse, welches auf dem Ahead Vorbau montiert wird.

Die Stromabgabe erfolgt über eine Standard-USB-Buchse, die bei Nichtgebrauch durch verdehen der oberen Kappe geschlossen werden kann.

Verschließen der USB-Buchse
Verschließen der USB-Buchse

Zur Verbindung mit dem Verbraucher empfehle ich ein kurzes USB-Kabel* um Kabelsalat am Lenker zu verhindern.

Das (nachgewogene) Gewicht der Ladeelektronik beträgt 51 Gramm.

Die Cycle2Charge Elektronik auf der Waage
Die Cycle2Charge Elektronik auf der Waage

An der Unterseite gibt es eine Buchse für einen kleinen Spezialstecker mit dem Kabel zum Nabendynamo.

Cycle2Charge Unterseite mit Anschlusskabel zum Nabendynamo
Cycle2Charge Unterseite mit Anschlusskabel zum Nabendynamo

Mit Ladeelektronik, Anschlusskabel, längerer Ahead-Schraube und Montageanleitung war es das auch schon mit dem Lieferumfang.

Montage am Fahrrad

Die Befestigung gestaltet sich sehr einfach. Zumindest wenn dein Fahrrad über einen Ahead Vorbau verfügt.

Entferne die Kappe auf dem Vorbau und führe das Kabel durch die (Feder-) Gabel zum Nabendynamo.
Das Kabel zusammen mit der Beleuchtung am Dynamo anschließen.

Die fertig montierte Cycle2Charg Ladeelektronik auf dem Ahead Vorbau
Die fertig montierte Cycle2Charg Ladeelektronik auf dem Ahead Vorbau

Die Cycle2Charge Elektronik mit dem Kabel verbinden und dann mit der mitgelieferten längeren Schraube auf dem Ahead Vorbau befestigen.

Befestigung ohne Ahead Vorbau

Auch ohne einen Ahead Vorbau kannst du die Cycle2Charge Ladeelektronik an deinem Fahrrad befestigen.

Dazu bietet der Hersteller einen Cycle2Charge Lenkeradapter* an.

Cycle2Charge mit Klemmadapter am Lenker befestigt
Cycle2Charge mit Klemmadapter am Lenker befestigt

Der wird am Lenker befestigt und trägt die Ladeelektronik. Allerdings ist das Kabel zum Nabendynamo nicht so gut geschützt und du musst der Kabelführung mehr Aufmerksamkeit widmen.

Cycle2Charge Messwerte

Die Cycle2Charge Ladeelektronik musste sich auf mehreren Fahrten beweisen.

Den Strom liefere ein Shimano Nabendynamo.

Anschluss am Shimano Naben-Dynamo
Anschluss am Shimano Naben-Dynamo

Die Werte am USB Ausgang habe ich mit einem USB-Messgerät erfasst.

Die Stromabgabe startet ab etwa 11 km/h.

Ab ca. 20 km/h liefert der Lader 0,7 bis 0,8 Ampere Ladestrom. Bei schnellerer Fahrt wird das auch nicht mehr.

Nach etwa einer Stunde Fahrt mit 22 km/h Durchschnitt war ein komplett leeres iPhone 7 ohne aktive Navigation im Leerlauf auf 28% aufgeladen.

Das iPhone wird vom Cycle2Charge mit Strom versorgt
Das iPhone wird vom Cycle2Charge mit Strom versorgt

Persönliches Fazit

Mit dem Cycle2Charge* bekommst du eine relativ günstige Ladeelektronik (ca. 70 Euro) für deinen Nabendynamo.

Die Leistung ist okay, allerdings fehlt ein Pufferakku für ununterbrochene Leistungsabgabe.

Wenn dein Verbraucher keine Spitzenströme benötigt und unempfindlich auf Unterbrechungen reagiert, dann kann der Cycle2Charge die passende Ladeelektronik für dich sein. Für die Befestigung empfehle ich den Ahead Vorbau, denn mit dem Adapter am Lenker ist das nicht so optimal gelöst.

Bist du mit dem Cycle2Charge unterwegs? Schreib mir doch mal bitte deine Erfahrungen in die Kommentare.

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