Mit dem Navic 20 stellt CicloSport einen minimal GPS Radcomputer vor. Was uns in der Preisklasse unter 50 Euro erwartet zeige ich in dieser Produktvorstellung.

Maximale Reduzierung.

Das war sicherlich das Entwicklungsziel bei dem eben vorgestellten CicloNavic 20* von CicloSport.

Größe, Gewicht, Montagezeit und Einstellungen wurden auf ein Minimum reduziert. Auch die Funktionen und die Qualität? Das wird letztlich erst ein Praxistest zeigen.

Navic 20 Hardware

CicloSport Navic 20

Mit 6,5 x 4,5 x 1,5 cm und einem Gewicht von gerade einmal 55 Gramm gehört der CicloSport Navic 20 sicher zu den kompaktesten GPS Radcomputern.

Der eingebaute Akku soll bis zu 50 Stunden durchhalten. Im Stand-By Modus sogar 120 Tage. Nachgeladen wird dann über microUSB Buchse an der Unterseite.

Der Hersteller meint, dass der Radcomputer in weniger als 10 Sekunden montiert ist. Fehlende Einstellungsmöglichkeiten vereinfachen den Start zur ersten Radtour nochmals.

Das kompakte Display verfügt für das Training in der dunklen Jahreszeit über eine Night-Light Beleuchtungsfunktion.

Unterhalb vom Display sind zwei Hardware Tasten für die Bedienung zu sehen.

Selbst zur Außenwelt kann der Navic 20 Kontakt per Bluetooth 4.0 Low Energy halten. Zwar nicht zu externen Fitness Sensoren aber zum Smartphone.

App für Navic 20

In der knapp gehaltenen Pressemitteilung ist von einer kostenlosen App für die Touren-Auswertung die Rede.

Camile
Camile
Preis: Kostenlos
Camile
Camile
Preis: Kostenlos

Ciclo greift dabei auf die Apps vom Camile R 20 Entwickler MiniWing zurück.

Damit wird klar, dass es sich um einen Bruder vom MiniWing Camile R20 handelt, den es allerdings zusätzlich noch in Blau und Gelb gibt.

Preis und Verfügbarkeit

Der CicloSport Navic 20 ist ab sofort mit schwarzem Gehäuse im Handel zu bekommen.

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei gerade einmal 49,99 Euro.

Langt dir so ein reduzierter GPS Fahrradcomputer? Soll ich den mal testen? Schreib mir einfach deine Meinung in die Kommentare.

QuelleCicloSport

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11 Kommentare, sei der Nächste!

  1. Mich interessiert ob der Navic 20 schon getestet ist. ich finde keine Gebrauchsanleitung darüber.
    Bitte schreibe darüber.

  2. Ich habe mir vorgestern den Navic 20 geholt für 49€
    Er ist baugleich mit dem Camile R20: http://www.miniwing.com/index.php/computer
    Auf besagter Webseite befindet sich auch die Bedienungsanleitung zum Abruf. (Oder hier: http://www.miniwing.com/Downloads/fw/Camile_R20_Quick_Guide_EN_v1.pdf)

    Befestigung
    ————–

    Das 10 Sekunden-Versprechen stimmt auf jeden Fall. Mittels 2 Gummiringen wird eine Befestigung an Lenker oder Vorbau montiert. Das Gerät selbst wird quer raufgelegt und dann hochkant rangedreht ähnlich der Sigma Modelle.
    An meinem Trekker den ich nur in der Stadt fahre hält das Ding auf jeden Fall fest genug. Ob ich das Ding an ein MTB tun würde das auch in diesem Gelände verwendet wird weiß ich nicht. Alles geht ein wenig leichtfälliger als zB. bei anderen Modellen.

    Einrichtung
    ————–

    Der Vorteil des Gerätes: Einschalten, fertig!
    Der Nachteil des Gerätes: Einschalten, fertig!
    Einstellungsmöglichkeiten sucht man vergeblich. In der App kann man die automatische Hintergrundbeleuchtung einstellen und ob man Meilen oder Kilometer messen will, das wars!

    Geschwindigkeit und Strecke errechnet der Navic ausschließlich über GPS. In Tunneln ist dann Sense. Die Uhrzeit zeigt er an, aber nur im AM/PM Format. Das ist auch über die App nicht konfigurierbar. Einstellen lässt sich die Zeit auch nicht. Einzige Möglichkeit: Bluetooth Verbindung mit der App, dann holt er sich die Zeit vom Handy.
    Das Gerät ist akkugetrieben. Ladekabel liegt NICHT mit dabei. Schaltet man das Gerät aus und wieder ein wird bis auf die Gesamtkilometer sofort alles zurückgesetzt. Auch hier wieder Bevormundung aufgrund von Minimalismus. Tröstlich ist, dass man jede Bike Session mit dem Smartphone in der App synchronisieren kann, so hat man doch die Daten archiviert. Man muss sie auch nicht sofort synchronisieren, aber man hat eben auf dem Fahrradcomputer keinen Zugriff auf die Historie und hat man bei ner 3h Radtour mal zwischenzeitlich den Tacho ausgeschaltet gilt das sofort als neue Strecke. Die App ist auch sehr übersichtlich. Wenigstens sieht man da auch die Fahrtzeit und auch ein Strava Export ist möglich. Die Genauigkeit des Gerätes lässt trotz GPS leider zu wünschen übrig. Auch die Fixierung des Signals dauert manchmal und ist echt eine Geduldsprobe, wenn man nicht sofort losfahren kann.

    Das Ziel war es etwas zu bauen das so minimalistisch wie möglich ist. Tja, Ziel erreicht. Jeder Affe im Zoo kriegt das Ding montiert und einsatzbereit. Wer keine Ansprüche hat und in etwa wissen möchte wie schnell er ist, der kriegt etwas das ganz ok funktioniert. Eben für Faule. Dass das Ding auch die Strecke per GPS aufzeichnet ist nett, aber aufgrund des fehlenden Gesamtfunktionsumfangs nicht gerade für Hobbyradler oder gar Sportradler geeignet.
    Das Ding ist von der Größe her auch ein Klopper und vom Preis her bietet es einfach viel zu wenig. Ich hatte mir leider mehr erhofft. Firmware Updates sind möglich, aber glaube kaum, dass neue Funktionen kommen.
    Ich ärgere mich leider und bringe es nur nicht zurück, weil das Gerät ja tut was es soll und nicht verspricht was es nicht hält. Aber alltagstauglich ist es für mich leider nicht.

    Ich war wirklich sehr gespannt auf das Teil, aber ich empfehle es höchstens meiner Mama/Oma usw.

    Fazit:
    – SEHR (zu) minimalistisch in Funktion und Ausstattung
    – vorhandene Funktionen gehen klar, man muss Einschränkungen hinnehmen.
    – Ohne Smartphone nicht sinnvoll nutzbar
    – Nicht alle Daten auf dem Gerät ersichtlich (zB. gefahrene Zeit, ÄRGERLICH)
    – Preis zu hoch
    – GPS fixierung langsam
    – Oft etwas ungenau und größere Sprünge in der Geschwindigkeit (bei gleichmäßigem Radeln mal 23km/h, plötzlich 14, dann wieder 22 usw, das macht die Durchschnittsfunktion kaputt)

    • Hallo; du schreibst das ein STRAVA – Export über die Camile- App möglich ist. Würdest du mir bitte erklären wie das funktioniert? Ich überlege mir einen Navic 20 zu kaufen, aber nur wenn ein STRAVA- Export möglich ist; ansonsten reichen mir die übrigen Funktionen. Besten Dank.

  3. Dem kann ich nicht widersprechen. Genau meine Erfahrung. Ich habe den Navic 20 jetzt 5 Tage täglich gebraucht. Es dauert selbst für mich ( ich bin 91 Jahre alt und benutze den Navic 20 für meinen Scooter, da ich nicht laufen kann ) zu lange ,bis er betriebsbereit ist. Die Geschwindigkeitsanzeige springt sehr oft. Ich lade z.Z. nur am PC da ich nicht weiß ob man ein Vorschaltgerät benutzen kann.
    Gruß Rolf

  4. Wäre für mich nur interessant, wenn er auch mit Fitness-Sensoren zusammenarbeiten und die Daten, zB Herzfrequenz, deutlich lesbar anzeigen würde. Anscheinend ist er auch nicht zuverlässig beim Aufzeichnen der gefahrenen Strecke. Fazit: Kauf und Test lohnen sich nicht.

  5. Das Gerät arbeitet nicht mit Sensoren zusammen, es hat kein Ant+ und unterstützt auch keine BluetoothSmart Sensoren. Es kann lediglich die Streckendaten via Bluetooth empfangen.

    Ich habe mir gestern den Sigma ROX GPS 11.0 zugelegt. Der kostet das 3-fache aber bietet mir alle Funktionen die ich brauche und wahrscheinlich je brauchen werde. Dazu noch nen Speed Sensor damit ich nicht auf GPS für die Geschwindigkeitsmessung angewiesen bin.

    Den Navic 20 kriegt meine Frau ans Rad – ob sie will oder nicht, das Gerät ist bezahlt und muss genutzt werden *grins*

  6. Ich schaffe es nicht mit meinem Smartphone eine Verbindung zu meinen Navic 20 aufzubauen, warum weiß ich nicht. Smartphone hat auch Bluetooth 4,05-
    Gruß Rolf

    • Du brauchst dafür zwingend die App „Camile“. Die Bluetooth Funktion hält sich nicht an die normalen Koppelungsstandards.

  7. Der VDO M7 GPS bietet für ca. 69€ bei Amazon aktuell mehr Funktionalität und stabilere Werte als der Ciclosport Navic 20.

  8. Ich muß schon immer schwunzeln, wenn ich irgendwo billig lese. Denn dies heißt, ich kaufe teurer ein, als mit Sich Bewußt Sein ein Gerät zu kaufen, was mehr bietet und teurer ist. Das mehr kann und muß ich nie brauchen, das ist o.k. Dafür kann ich aber sicherer sein, daß die Grundfunktion Problem Los sind und funktionieren und das Gerät besser hält, stabiler ist.

    Es wird ein solches Gerät wenig gekauft, daher würde mich der Einstieg fürs Ausprobieren generell bei 150 Euro liegen. Im Umkehrschluß, woran nur wenige denken, unterstützt das Testen dieses billige herstellen dieser Geräte. Auch wenn jemand wegen dem Geld meint … Dann muß ich eben einige Monate sparen oder gebraucht kaufen.

    Gruß Ralf

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