Google Maps bekommt neue Fahrrad Funktionen

Google erweitert seine Maps Navigations App bei den Fahrrad Funktionen. Was demnächst bei Google Maps auf uns zukommen wird erfährst du beim GPS Radler.

Veröffentlicht: 7. August 2022
Letzte Aktualisierung: 7. August 2022
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Auch wenn die meisten von uns Google Maps hauptsächlich im Auto nutzen. Auf dem Fahrrad macht die Navi-App von Google gar keine schlechte Figur.

Google Maps bietet seit über zwölf Jahren Fahrradrouten an – dank künstlicher Intelligenz und in Verbindung mit offiziellen Daten von Städten, zuverlässigen kartografischen Partnern und dem Feedback der Google Maps-Community.

Jetzt hat Google angekündigt, die Fahrrad Navigation zu erweitern und noch besser zu machen.

Informationen zu Fahrradrouten

Mit den neuen Fahrradrouten-Informationen können wir bald ganz einfach Fahrradrouten vergleichen.

Ist eine Fahrrad Route ausgewählt, gibt es zum einen die Höhenunterschiede entlang der Strecke zu sehen. Zum anderen gibt es auch Informationen, ob mit starkem Autoverkehr oder steilen Hügeln zu rechnen ist.

Neue Routen und Höhendiagramm in Google Maps
Neue Routen und Höhendiagramm in Google Maps

Außerdem wird es eine ausführliche Aufschlüsselung der Route geben. So ist künftig auf einen Blick zu erkennen, auf welcher Art von Straße man unterwegs sein wird. Handelt es sich um eine viel befahrene Straße oder eine Seitenstraße.

Um diese Informationen bereit zu stellen kann Google natürlich auf die massenhaft vorhandenen Daten von Autofahrern mit Google Maps zurückgreifen.

Wann genau diese neuen Google Maps Erweiterungen in der App landen hat Google nicht gesagt. Auch wird es nicht für alle Länder verfügbar sein. Deutschland ist beim Thema Fahrrad aber immer ganz vorne mit dabei.

Persönliche Einschätzung

Ein paar spannende Ansätze bringt Google hier für uns Radler in die Google Maps Software.

Auch wenn Google die Fahrrad Navigation immer besser macht, ich gehe nicht davon aus, dass Google Maps mittelfristig den Spezial-Apps wie komoot, Outdooractive oder Locus Maps echte Konkurrenz macht.

Google Maps Fahrrad Navigation im Praxistest

Google Maps zum Fahrradfahren. Funktioniert das? Im Review zeige ich dir, wie du Google Maps auf dem Fahrrad nutzen kannst und ob es eine Alternative zu komoot oder Locus Map ist.

Im Bereich des Alltagsradeln ist Google stark, aber wenn es auf Rennrad oder Mountainbike geht, dann ist Google am Ende seiner Fähigkeiten.

Was hälst du von Google Maps auf dem Fahrrad? Nutzt du es? Schreib mir gerne deine Erfahrungen in die Kommentare.

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4 Gedanken zu „Google Maps bekommt neue Fahrrad Funktionen“

  1. Dass „Google am Ende seiner Fähigkeiten“ wäre, halte ich für eine gewagte Aussage, aber grundsätzlich hast du natürlich recht, dass Spezialisten wie Outdooractive, Komoot, Mapy.cz oder BRouter die Problemstellung „Fahrrad-Navigation“ aktuell noch besser „verstehen“ und infolgedessen besser umsetzen. Aber das dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis Google deren Technologievorsprung implementiert und dann eine gleichwertige, wenn nicht bessere Lösung anbietet. – Grundsätzlich bin ich ja der Meinung, dass der gesunde Menschenverstand immer noch die beste Navigationsroutine für Radfahrer ist, aber mit dieser Meinung gehöre ich zu einer aussterbenden Dinosaurier-Spezies. Es ist für mich immer wieder erstaunlich zu beobachten, dass immer mehr Menschen ihr Smartphone als DEN Problemlöser schlechthin begreifen und dabei verlernen, Probleme selbstständig zu lösen.

    Antworten
    • Hi,
      Googles Möglichkeiten sind insofern begrenzt als Sie eben nicht jeden kleinen Weg und dessen Beschaffenheit kennen. Da hilft auf lange Sicht auch Techno-Overkill und Satellitenkameras nichts… Das kann die Schwarmintelligenz von Open Source einfach besser!
      Es ist nat. vorstellbar das Google diese Informationen auch irgendwann anzapft…
      LG Volker

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  2. Wenn ich schnell etwas suche in einer Stadt, etwa die berühmte Eisdiele, schalte ich auf Google Maps.
    Google könnte alle anderen Apps an die Wand fahren, wenn es möchte. Nicht erfreulich, aber realistisch.

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  3. Hallo Matthias!
    Ich freue mich immer über deine Rezensionen. Google als Fahrradrouting ist für weitere Strecken eher eine Katastrophe. Um in der Stadt etwas schnell zu finden dagegen ganz gut.

    Hast du schon mal BRouter als Routingprogramm angeschaut. Das ist mein Favorit in der Planung.
    Verschiedene Profile und ich kann mir sowohl Profile selber erstellen als auch bestehende verändern. Das kommt meinen Bedürfnissen am nächsten. Will ich schnell fahren oder Bundesstraßen vermeiden, wieviel Watt kann ich durchschnittlich leisten, wie viel wiegt mein Rad. Damit bekomme ich die genauesten Vorhersagen.
    Anschließend exportieren und auf dem Navi (Wahoo, Garmin o.a.) nutzen. Oder ebenso mit einer App wie Osmand, Locus o.a. nutzen.
    Grüße Fritz

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