Das Fenix Update kommt in Form einer Plus Version. Die wichtigen Neuheiten wie Musik, Garmin Pay und den Muskel-Sauerstoff-Sensor stelle ich in diesem Artikel vor.

Die Garmin Fenix 5 Serie bekommt ein Update. Neuer Name: Fenix 5 Plus

Ganz schnell die Neuheiten: Karten für alle Modelle, Musikfunktion, GarminPay und ein neuer Fitness Sensor für die 5X.

Meine bisherigen Artikel findest du auf der Garmin Fenix 5 Themenseite.

Fenix 5 Plus Modellübersicht

Die Garmin Fenix 5 Plus Familie besteht aus drei Mitgliedern:

  • Garmin Fenix 5s Plus
    42 x 42 x 15mm groß und 69 Gramm schwer; Batterielaufzeit 7 Tage bzw. 11h im GPS Modus
  • Garmin Fenix 5 Plus
    47 x 47 x 16mm groß und 87 Gramm schwer (Titanium Version: 76 Gramm); Batterielaufzeit 12 Tage bzw. 19h im GPS Modus
  • Garmin Fenix 5x Plus
    51x 51 x 17mm groß und 96 Gramm schwer; Batterielaufzeit 20 Tage bzw. 33h im GPS Modus

An der Basis Hardware hat sich wenig getan. 3-Achsen-Kompass, Gyroskop und barometrischer Höhenmesser liefern Daten. Aber für Garmin beginnt jetzt auch in der Fenix das Galileo Zeitalter. Neben GPS und GLONASS auch hier Empfangsmöglichkeit für das europäische Satelliten Navigationssystem.

Topografische Karten für alle

Für alle, die mit ihrer Fenix Uhr navigieren wollen die gute Nachricht: Die TopoActive Europa Karte für die Navigation ist jetzt in allen drei Modellversionen enthalten.

Die Abbiegehinweise können auch über Bluetooth ausgegeben werden.

Noch eine Neuheit für die Navigation: Trendline Popularity Routing wie bereits im Edge 1030 soll helfen, die besten Routen für Läufer und Radfahrer zu finden.

Die Round Trip Funktion wurde von Radlern auf Läufer ausgedehnt. Überraschungsstecken jetzt also auch für Jogger.

Musik in der Fenix

Garmin Fenix 5 Plus - Musikfunktion
Garmin Fenix 5 Plus – Musikfunktion

Der Speicher aller drei Modelle ist so groß, dass in 4 GB bis zu 500 Musikstücke auf der Uhr Platz finden. Ob der Speicher zu den 16 GB hinzukommt oder 4 GB für Musik reserviert sind, weiß ich noch nicht. Ausgegeben wird die Musik über gekoppelte Bluetooth Kopfhörer.

Garmin Pay

Garmin Fenix 5 Plus - Garmin Pay
Garmin Fenix 5 Plus – Garmin Pay

Wie bereits in der vivofit 3, welche letzte Woche vorgestellt wurde, ist auch in der Fenix 5 Plus das drahtlose Bezahlsystem Garmin Pay integriert.

Mehr dazu, wenn ich mal die Möglichkeit hatte, das selbst zu testen.

Pulsoxymeter misst Sauerstoffsättigung

Ein ganz neuer Sensor feiert in der Fenix 5X Plus seine Premiere. Der Puls Ox Sensor misst die Sauerstoffsättigung im Blut.

Garmin Fenix 5X Plus mit Oxymeter
Garmin Fenix 5X Plus mit Oxymeter

Soll besonders nützlich sein, wenn du dich auf größere Höhen einstellen willst. Auch hier wird ein Test in der Praxis mehr zeigen müssen.

Preis und Verfügbarkeit

Die Preise für die einzelnen Modelle hat Garmin so festgelegt:

  • Garmin Fenix 5s Plus – 700 Euro
  • Garmin Fenix 5 Plus – 700 Euro
  • Garmin Fenix 5x Plus – 850 Euro

Alle Fenix 5 Plus Modelle sollen ab sofort (Juni 2018) im Handel verfügbar sein.

Hier schon mal das Werbe-Video von Garmin:

Persönliche Einschätzung

Wenn ich mir das so anschaue, könnten die Neuheiten, insbesondere die Musik für viele Läufer spannend werden.

Bei Garmin Pay bin ich noch etwas skeptisch, wie das in der Praxis mit den vielen Apps, Systemen und dem aufladbaren Guthaben funktioniert.

Am meisten bin ich auf den integrierten Pulsoxymeter gespannt, der den Sauerstoffgehalt im Blut misst. Also wird mein Testmodell wieder die Fenix 5x Plus, obwohl ich ja eigentlich kleinere und leichtere Uhren bevorzuge

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7 Kommentare, sei der Nächste!

  1. Ich durfte ja die Fenix 3/5 selbst lange testen (3 Monate) und war hin und weg. Habe mich privat dann für VivoActiveHR entschieden.
    Die Fenix 5 Plus könnte meine VivoActiveHR und den 520er ersetzen. Denke sogar das die Fenix5 plus sogar dem 1030er im Alltag und der Möglichkeit abseits vom Bike sie zu nutzen ersetzen könnte. 700 Euro sind knackig.

  2. Hi Matthias,

    das hört sich ja echt interessant an. Ich bin gespannt, wie sich dein Testmodell dann im Alltag auf längere Zeit schlägt. Vor allem für unsere Nepal-Reise im vergangenen Jahr wäre das Pulsoxymeter ja genial gewesen.

    Liebe Grüße
    Flo von den Phototravellers

  3. 700 € für eine Outdoor/Fitnesuhr sind schlicht inakzeptabel.
    Das ist Lifestile ind nicht mehr Sportuse.
    Garmin hat ja schon immer in Preissegmenten angeboten, die jenseits waren.
    700€ für eine Uhr, was soll denn dann das Fahhread im Vernünftigen Verhältnis kosten.
    Grundsätzlich sind solche „eierlegenden Wollmilchsäue“ weder Fisch noch Fleisch.
    Das es auch günstiger geht beweisen immer wieder andere Hersteller.

    • Mountainbiker sind durchschnittlich bereit, für ein Fahrrad 3500€ auszugeben. Ein halbwegs taugliches eMTB wirst du kaum unter 5000€ bekommen. Eine einzelne Federgabel oder Schaltgruppe kann locker mal über 1000€ kommen, zwei Bremsen weit über 500€. Von Carbon- Rahmen oder Laufrädern fangen wir gar nicht erst an. Der Preis ist doch nun wirklich kein Argument. Entweder willst du das Teil haben oder eben nicht. Meine Navi Lösung mit bereits vorhandenem Smartphone hat mich 50€ gekostet und funktioniert tadellos

  4. Garmin Sport Uhren sind schön aber auch sehr teuer.
    Umso schlimmer ist, dass sie bisher Aktivitäten nicht automatisch erkennen.
    Ich habe eine FitBit und wenn ich aufs Fahrrad steige erkennt sie, dass der Puls höher wird und trackt die Aktivität, selbst wenn sie nicht weiß, was ich genau mache.
    Ich hoffe Garmin baut das endlich ein.
    Kann doch nicht so schwer sein.
    Mit den vielen Sensoren, ließe sich sicher sogar herausfinden, was für eine Aktivität das ist.

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