Suunto bietet ab sofort eine Outdoor Fitness-Uhr mit brillantem AMOLED Display.
Dazu gibt es zahlreiche Navigationsoptionen auf offline Karten.
Transparenzhinweis:
Das Testgerät wurde mir bereits einige Tage vor dem offiziellen Start kostenlos und ohne Auflagen von der PR Agentur zur Verfügung gestellt.
Wie immer gilt bei Tests solch komplexer Uhren, dass dieses Review nur einen Ausschnitt der zahlreichen Funktionen behandelt. Ich konzentriere mich dabei auf die für mich wichtigen Aspekte.
⭐ Highlights Suunto Race
Die Suunto Race ist eine Fitness- und Outdoor Uhr mit brillantem AMOLED Display und offline Karten Navigation.
Die Race Uhr gibt es in zwei Varianten:
- Titan Gehäuse für 550 Euro
- Edelstahl Gehäuse für 450 Euro
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Da erkennst du bereits eines der Highlights – den Preis. 450 Euro für eine GPS-Sportuhr mit AMOLED Display, langer Akkulaufzeit, Kartennavigation und hochpräzisem GPS-Chip ist mal eine Kampfansage.
✔️ Gehäuse & Technik
Die Uhr ist 49 x 49 x 13,3 mm groß und wiegt in der von mir getesteten Titan Variante (nachgewogene) 68 Gramm. Die Edelstahl Variante ist mit 78 Gramm etwas schwerer.
Gehäusematerial und Farbgebung sind der einzige Unterschied zwischen den beiden Modellen. Ansonsten sind sie identisch.
Das Display ist immer mit kratzfestem Saphir Glas geschützt.
✔️ Bedienung
Für die Bedienung gibt es an der rechten Seite zwei Tasten und eine digitale Krone. Hinzu kommt ein Touchscreen.
Nach kurzer Eingewöhnung erschließt sich die Bedienung der Uhr gut.
Das wichtigste, die Aktivitätsaufzeichnung, startest du über die rechte obere Taste. Dort kannst du dann deine Aktivität auswählen und einige Einstellungen vornehmen.
Auch die Navigation wird dort gestartet. Dazu aber später mehr.
Während des Trainings blätterst du die Datenseiten per Druck auf die Krone durch.
Die Profile kannst du per App definieren.
Dazu steht dir eine Unmenge an Sportarten zur Wahl. Auch die Aktivitäten Seiten individualisierst du über die Suunto App. Leider kannst du nicht die vordefinierten Profile Individualisieren sondern musst ein neues persönliches Profil anlegen. Auch stehen dir maximal 3 Datenseiten + Karte zur Verfügung.
✔️ Akkulaufzeit
Suunto gibt die Akkulaufzeit mit bis zu 40 Stunden in der Aktivitätsaufzeichnung mit allen Systemen und maximaler Genauigkeit an. Im Smartwatch Modus für die tägliche Nutzung sollen es 12 bis 26 Tage sein.
Aufgrund der kurzen Testzeit konnte ich das nicht genau überprüfen. Aber erste Praxiswerte deuten darauf hin, dass die Werte realistisch sind und somit vollkommen ausreichend für die meisten Anwendungen.
Im Vergleich mit anderen AMOLED-GPS-Sportuhren liegt die Suunto Race super in der Spitzengruppe.
✔️ GPS-Genauigkeit
In der Suunto Race ist ein moderner Multi-GNSS-Chipsatz verbaut. Der unterstützt zum einen die Haupt-Satelliten-Systeme: GPS, GLONASS, Galileo und Beidou und zum anderen die Multi-Frequenz Technik.
Multi-GNSS-Multifrequenz ▷ GPS Technik erklärt
Genaue Positionsbestimmung per GPS und Co. Mit der Dual-Frequenz-GPS Technik soll das noch genauer funktionieren. Was hinter der Dual-Band Technik steckt erkläre ich hier.
So ist eine extrem genaue Positionsbestimmung möglich.
Im Test zeigte die Suunto Race gleich gute Ergebnisse wie andere Multi-Frequenz Geräte und bessere Genauigkeit als reine Multi-GNSS-Empfänger.
✔️ Display
Highlight der Suunto Race ist das 1,43 Zoll große AMOLED Display mit 466 x 466 Pixel Auflösung.
Die Helligkeit (max. 1000 Nits) ist auch in praller Sonne sehr gut, was für stets gute Ablesbarkeit sorgt.
Du hast die Wahl zwischen Always-On-Display und Gestensteuerung.
Ich bevorzuge Always-On. Da ist zumindest die Uhrzeit auf dem ansonsten schwarzen Display zu sehen.
Mit einer Handbewegung wird das Display auf volle Helligkeit aktiviert.
✔️ Karten & Navigation
Für die Navigation gibt es als Basis erst mal offline Karten. Die kannst du kostenlos per App über WLAN herunterladen. Dazu wählst du Regionen in der App aus. Anschließend muss ein WLAN Netzwerk in der Uhr definiert sein und die Uhr muss auf dem Ladegerät liegen.
Dann heißt es warten. Bis du in der Warteschlange an der Reihe bist dauert es und dann noch mal bis die Karten runtergeladen sind. Ich habe das über Nacht erledigt. Am nächsten Morgen war die Uhr dann mit Karten ausgerüstet.
Strecken kannst du direkt aus komoot, Strava, Outdooractive & Co importieren. Außerdem in der Suunto App planen oder als GPX-Track importieren.
Außerdem kannst du dich per Luftlinie zu POIs führen lassen, die du zuvor in der App definiert hast.
Auch eine Navigation per Peilung ist möglich.
Natürlich kannst du auch einfach so aufzeichnen und die zurückgelegte Strecke als Brotkrumen Spur auf der Karte anzeigen lassen.
Beim nachradeln einer geplanten komoot Tour bekommst du Abbiegehinweise angezeigt. Dazu einen etwas schwachen Vibrationsalarm und einen Piepston. Mehr zur komoot Navigation auf der Suunto Uhr erfährst du in meinem ausführlichen komoot – Suunto Navi-Video.
Verlässt du die geplante Strecke gibt es kein Re-Routing. Du bekommst lediglich einen Hinweis, dass du Off-Route bist.
[Video] Suunto & komoot Navigation auf der Uhr
So bringst du die komoot Navigation auf deine Suunto Uhr. Einrichtung & Zielführung entlang von geplanten komoot Touren am Beispiel der Suunto Race in der Praxis gezeigt.
✔️ Sensoren
Intern ist die Suunto Race mit folgenden Sensoren ausgestattet:
- Herzfrequenz (Puls)
- Blut-Sauerstoff (Oxi)
- Kompass (kalibrierbar)
- Barometrischer Höhenmesser (Kalibrieren per Hand oder GPS)
An externen Sensoren kannst du einen Puls-Brustgurt, einen Bike Sensor (Trittfrequenz + Geschwindigkeit), Power POD (Leistungsmesser) und Foot POD (Fürs Laufen) per Bluetooth verbinden. ANT+ ist nicht möglich.
Beim koppeln fragt dich die Uhr leider nicht, welchen der in Reichweite befindlichen Sensoren du koppeln möchtest. Stelle also sicher, dass nur ein Powermeter in Reichweite ist, wenn du die Kopplung startest. Also nicht, wenn du gerade mit den Kumpels auf eine Trainingsausfahrt startest.
Den CORE Body Temperature Sensor kannst du per SuuntoPlus App einfügen.
🎬 Video Suunto Race
Die komplette Uhr mit ersten Erfahrungen aus der Praxis stelle ich dir in einem Video vor:
Suunto Race kaufen – ja oder nein?
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Mit der Suunto Race Fitness- und Outdoor Uhr bekommst du eine sehr hochwertige Sportuhr mit brillantem AMOLED Display und langer Akkulaufzeit.
Die Navigationsfunktionen entlang geplanter Strecken auf den offline Karten sind ordentlich.
Der Preis ist für die gebotene Leistung extrem attraktiv.
Die besten Suunto Race Alternativen
Garmin Epix Gen2
Die Garmin Epix Uhr bietet ein vergleichbares Display bei ähnlicher Akkulaufzeit. Im Bereich Navigation bietet Garmin mit Interner Routenberechnung mehr. Auch bei den Möglichkeiten, externe Sensoren zu koppeln liegt Garmin vorne.
Fazit Suunto Race Praxistest
Fazit Suunto Race Praxistest
Zusammenfassung
Sehr gut ausgestattete GPS-Sport und Outdoor-Uhr mit brillantem AMOLED Display für einen extrem günstigen Preis. Navigation entlang geplanter Strecken ist auf offline Karten möglich.
Hi Matthias,
danke für den Test, der kommt gerade richtig, weil meine Suunto 7 schwächelt, der Akku ist nach drei Jahren und Dauergebrauch hinüber. Eigentlich schade, weil die 7er wirklich gut ist.
Die Garmin Epix Gen2 ist aber auch ein gutes Stück teurer.
Nachdem ich eh in der Suunto-Welt bin, auch mit Tauchcomputer und ausgesprochen gute Erfahrungen gemacht habe, werde ich die Firma wohl nicht wechseln.
Ich schwanke zwischen Race und Peak Pro, aber ich denke das Display wird es entscheiden.,
Also die Navigation am Lenker funktioniert ja überhaupt nicht richtig.
Da sich das Display immer abschaltet.
Somit zum Nachfahren von Routen leider nicht wirklich geeignet.
Hallo,
ist es so, wie oben beschrieben, dass das Display nach bestimmter Zeit ausgeht oder kann man einstellen , dass es dauerhaft an bleibt? Z. B. wenn eine Aktivität läuft und man einen Track ohne Routing abfährt.