Das Smartphone zur Navigation am Fahrrad ist super. Der Akku ist dem aber kaum gewachsen. In diesem Ratgeber zeige ich dir eine günstige Stromversorgung für Android, iPhone, Garmin und Co.

Nach drei bis fünf Stunden ist der Akku vom Smartphone leer.

Kennst du das von deiner Handy Navigation am Fahrrad?

Mit dieser preiswerten Kombination aus Akkupack, Befestigungsgummi und Kabel versorgt du deine Fahrradnavigation mit Zusatzpower.

Teileliste mobile Stromversorgung

Ich habe mir folgende Teile für die mobile Stromversorgung zugelegt:

Runde Powerbank

Ein gutes Verhältnis von Gewicht, Größe und Preis bietet der 5.000 mAh Akku von Anker*.
Durch die runde Form lässt er sich auch super am Lenker befestigen.

Anker Powerbank mit 5.000 mAh Kapazität
Anker Powerbank mit 5.000 mAh Kapazität

Mit 2 Ampere Lade- und Entladestrom geht das Aufladen schnell und selbst für moderne Telefone wird genügend Strom geliefert.

Im Test an einer konstanten Last konnte ich dem Akku bei 1A Entladestrom rund 3.350 mAh bzw. 17,2 Wh entlocken.

Entladestrom Diagramm Anker Powerbank
Das Digramm der konstanten Entladung bei 1 Ampere

Einfache Gummihalterung

Um die runde Powerbank am Lenker zu befestigen nutze ich eine günstige Gummibefestigung*.

Die kommt direkt aus Fern-Ost, was bei mir knapp einen Monat gedauert hat.

Gummi-Halterung auf den Lenker gelegt und Powerbank befestigen
Gummi-Halterung auf den Lenker gelegt und Powerbank befestigen

Schaut ähnlich aus wie die Finn Smartphone Halterung. Selbst wenn sie bei dem Preis nicht ganz so stabil ist, bei einem Akkupack ist auch nicht ganz so schlimm wenn er mal runterfallen sollte.
Und sollte der Verschleiß höher sein, muss man halt öfter austauschen.

Kurzes USB Kabel

Für die Verbindung zwischen Akkupack und Smartphone braucht es noch ein Kabel. Hier bevorzuge ich ein kurzes Kabel um Ordnung am Lenker zu haben. Auch sollten Kabel und Stecker etwas robuster sein, damit es durch die dauernde Wackel-Belastung nicht zu schnell kaputt geht.

Kurzes, robustes USB-Kabel zwischen Akkupack und Smartphone am Fahrrad
Kurzes, robustes USB-Kabel zwischen Akkupack und Smartphone am Fahrrad

Bei mir schon lange und problemlos im Einsatz: Die PowerLine+ Kabel von Anker.

Für Android Smartphones in der microUSB Ausfertigung*.
Für moderne Telefone mit USB-C Stecker*.
Für das iPhone mit Lightning Stecker*.
Für Teasi, Garmin Oregon und Co greife ich zu dieser Alternative mit miniUSB Stecker*.

Befestigung am Fahrrad

Mit dem Gummi Wrap ist die Akkuröhre schnell am Lenker befestigt.

Befestigungsgummi auf den Lenker legen, Akku ohne Kabel drauf legen und ein Ende nach dem anderen unter dem Lenker durchführen und um den Akku legen.

Montage des Akkus am Lenker
Montage des Akkus am Lenker

Mit etwas Übung ist das in Sekunden erledigt. Dann noch Kabel zur Navi verlegen und los.

Erfahrungen mit der Stromversorgung

Der Akku ist groß genug, um die Laufzeit meines Smartphones in etwa zu verdoppeln. 7 bis 9 Stunden sind so mit permanenter Navigation möglich.

Klar kann der Akku bei Robustheit und Wasserfestigkeit nicht mit einem speziellen Outdoor Akku wie dem Notstrom mithalten.

Robuster Notstrom Akkupack
Robuster Notstrom Akkupack

Für Schönwetter Radtouren aber vollkommen ausreichend.

Persönliches Fazit

Zusammen mit einer ordentlichen Smartphone Halterung ist das eine sehr gute und vor allem günstige Lösung zur externen Stromversorgung.

Nutze ich sehr gerne für Tagestouren bei schönem Wetter.

Welche Smartphone Stromversorgung nutzt du am Fahrrad? Schreib mir deine Erfahrungen in die Kommentare.

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6 Kommentare, sei der Nächste!

  1. Hallo Matthias,
    ich benutze seit langem die Voltcraft-Powerbank PB 16, die in einer recht kleinen Lenkertasche zur Fahrerseite hin aufbewahre. Sie hat einen Micro-USB-Ausgang und einen für normale USB-Stecker und taugt auch für meinen Labtop bei längeren Bahnfahrten. Die Tasche hat oben ein kleines Plastikfenster, in das das Handy oder der Teasi bei Nässe gut geschützt sind. Damit ist die Sicht aufs Display bei bewölktem Himmel okay. Hört der Regen auf kommts Handy/Navi wieder an die Lenkerhalterung.
    Danke für immer wieder gute Tipps.
    Freunliche Grüße, Hanne

  2. Hallo Matthias !

    Danke für diese Beurteilung! Ich benutze trotztdem weiterhin meine Lenkertasche od. meine Jackentasche als Akkuhalterung. So ist der Akku gur abgefedert und geschützt vor Regen. 1 M ist dafür die beste Verlängerung. Länger sollte er nicht sein! Ich habe mal in der Slowakei eine 2 Meter lange Verlängerung gekauft (es gab kein anderes Maß) und danach schaltete sich mein Teasi während der gpx-Aufnahme unter Hochspannungsleitungen ab. Leider speichert er dabei die Aufnahmen nicht immer vorher ab! Seitdem speichere ich vorsichtshalber selbst die gpx immer ab, bevor ich unter eine Hochspannungleitung durchradle.

    Gruß: Georg

  3. Halterung für Rundakkus
    Ich nutze zwei ineinander geschlaufte Ringe, die ich aus einem alten schlauch 5mm breit geschnitten habe. Wenn es nicht reicht, dann kann man auch drei verbinden. Hält ewig und ist leicht zuersetzen, alte Schläuche hat jeder.

  4. Zur Zeit habe ich ein Noname Powerpack was ich von nötig mit Klebeband um das Steuer- oder Oberrohr wickele. Von Zeit zu Zeit benötige ich es, da mein Edge 1000 auf sehr langer Touren, mehr als 8 Stunden nicht immer durchhält.
    Die Lösung mit der „kleinen“ Tasche von Hanne, könnte ich mir sehr gut vorstellen.
    Hanne, vielleicht kannst Du mir Deine Lösung kurz schreiben.

  5. Für meine Radtouren, die zukünftig bis zu 10 Std. dauern können, suche ich für meinen Garmin Edge 1000 eine gute Alternative

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